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Die demographische Entwicklung mit dem sich abzeichnenden Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften erfordert von der Wirtschaft innovative, unkonventionelle Massnahmen. Aus diesem Grund lanciert die Zuger Kantonalbank das Projekt „Von der Wiedereinsteigerin zur Privatkundenberaterin“.
Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern Aufgrund des sich rasch verändernden Umfeldes ist es vielen Müttern nach wenigen Jahren Unterbruch im Berufsleben kaum mehr möglich, qualifizierte Arbeitsstellen - und diese erst noch in Teilzeit - zu finden. Angesprochen sind deshalb Frauen, die beabsichtigen, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Leistungswilligen und ambitionierten Wiedereinsteigerinnen wird dabei ein Ausbildungsprogramm für eine zukünftige Funktion als Privatkundenberaterin angeboten. Das Ausbildungsprogramm und der Wiedereinstieg ins Berufsleben richten sich dabei nach den Bedürfnissen der Familie sowie dem Alter und dem Grad der Selbstständigkeit der Kinder.
Ausbildungs- und Beschäftigungsvereinbarung In einem Zeitraum von 2 bis 5 Jahren werden die gezielt ausgewählten Frauen verschiedene Fach- und Persönlichkeitsausbildungen absolvieren, bevor sie als Privatkundenberaterinnen ihre Tätigkeit aufnehmen. Das eigentliche Angestelltenverhältnis beginnt nach erfolgter Ausbildung wobei das Arbeitspensum variieren kann. Bereits für die Ausbildungszeit wird jedoch eine Vereinbarung abgeschlossen, denn die künftigen Mitarbeiterinnen beziehen in dieser Zeit ein kleines Entgelt.
Frauen mit Fach- und Sozialkompetenz Die Zuger Kantonalbank will mit diesem innovativen Schritt das Potenzial und die Sozialkompetenz von Frauen und im Besonderen von Müttern nutzen. Wissenschaftliche Untersuchungen weisen nach, dass bei berufstätigen Frauen familienbezogene Fähigkeiten und Führungskompetenzen ineinander greifen und sich positiv verstärken. Gerade Stärken wie Gelassenheit, Organisationsfähigkeit und Pragmatismus werden dabei aus der privaten in die berufliche Welt übertragen. Studien zeigen, dass die Verantwortung für eine Familie auch die berufliche Motivation steigert. Frauen werden deshalb in beiden Rollen gebraucht: als engagierte Mütter und als qualifizierte Fach- und Führungskräfte.
Verkaufstalente sind gefragt Mit diesem Projekt betritt die Zuger Kantonalbank Neuland. Bevor die Ausschreibung im Herbst dieses Jahres erfolgt, sind noch intensive Vorbereitungsmassnahmen umzusetzen. Frauenförderung und Chancengleichheit sowie Jobsharing sind Bestandteile einer Unternehmenskultur, die sukzessive aufgebaut werden müssen.
Mit diesem Projekt bestätigt die Zuger Kantonalbank ihren Ruf als fortschrittliche und zukunftsorientierte Arbeitgeberin, gewährt sie doch schon heute neben guten Mitarbeiterkonditionen einen Vaterschaftsurlaub und finanziert Krippenplätze. Für die Entwicklung und Umsetzung weiterer Ideen wurde eigens eine Projektgruppe ins Leben gerufen, die sich in den nächsten Monaten intensiv mit Themen dieser Art auseinandersetzen wird.
Interessentinnen können sich bereits heute an die Personalabteilung der Zuger Kantonalbank wenden.
geben gerne weitere Auskünfte über das Projekt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Toni Luginbühl, Präsident der Geschäftsleitung, Zuger Kantonalbank, Baarerstrasse 37, Zug
Telefon 041 709 15 02 E-Mail Toni.Luginbuehl@zugerkb.ch
Zug, 19. Juli 2007 |