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Umweltschonende Technologien erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die Technik hat aber immer noch ihren Preis. Damit dies für Investitionswillige nicht zu einem Hindernis wird, beschlossen die ZKB und die WWZ im Sommer 2008, den Bau von Solarkollektor-anlagen gemeinsam zu fördern: die WWZ mit einem Beitrag aus dem Lorzenstromfonds in der Höhe von je CHF 1'000, und die Zuger Kantonalbank mit einem zinslosen Kredit über fünf Jahre in der Höhe von CHF 10'000 pro Bauvorhaben.
Vor kurzem hat die hundertste Anlage ihren Betrieb aufgenommen. Besitzer Bruno Rüedi aus Zug: „Die Installation der Sonnenkollektoren sowie des Solarwasserspeichers für Warmwasser und Heizungsunterstützung war überraschend einfach. Erstaunlich ist, dass wir auch jetzt in der kühlen Jahreszeit an sonnigen Tagen den gesamten Warmwasser-bedarf mit der Solarkollektoranlage auf unserem Dach bereitstellen können. Parallel dazu haben wir uns für eine Erdgas-Heizung entschieden, die in sonnenarmen Zeiten die Warmwasseraufbereitung unterstützt und als Heizung dient – eine ideale und umweltfreundliche Lösung.“
Erfolgreiches Förderprogramm wird Ende Jahr abgeschlossen Ursprünglich war das Förderprogramm der WWZ und der ZKB auf maximal fünf Jahre und 100 Anlagen angelegt. Nach wenigen Monaten war das erste Kontingent jedoch bereits vergeben. Dieses überwältigende Interesse überzeugte die beiden Unternehmen, das Programm auf 200, später sogar auf 250 Bauprojekte auszudehnen. Ende Jahr wird auch dieses Kontingent ausgeschöpft und das Förderprogramm somit beendet sein. Ab Anfang 2010 wird ein kantonales Programm an seine Stelle treten.
Andreas Widmer, CEO der WWZ, blickt zurück: „Der Erfolg des Förderprogramms freut mich sehr. Neben dem wachsenden Umweltgedanken in der Bevölkerung, dem wir mit solchen Engagements auch in Zukunft Rechnung tragen wollen, unterstreicht es das Synergiepotenzial, welches bei der branchenübergreifenden Zusammenarbeit starker regionaler Unternehmen ausgeschöpft werden kann.“ Davon überzeugt ist auch Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung der Zuger Kantonalbank: „Es freut mich, dass wir mit diesem gemeinsamen Programm etwas für die Hauseigentümer und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun konnten.“ |