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Wer gedacht hat, die Eurokrise würde mit dem neuen Jahr aus den Schlagzeilen verschwinden, sah sich rasch eines Besseren belehrt.
Im Januar reisten die Vertreter der Europäischen Union, dem Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank, erneut nach Athen. Einmal mehr mussten sie feststellen, dass verschiedene Vorgaben nicht erfüllt werden.
Mitte Januar reduzierte die Ratingagentur Standard & Poors die Bewertung verschiedener Euroländer. Da dieser Schritt schon einige Zeit erwartet wurde, nahmen die Märkte die Abwertung in einer ersten Reaktion eher gelassen auf.
Aufgrund weiterer, zu erwartenden Turbulenzen im 2012 erscheint es uns nach wie vor angezeigt, in riskanten Anlageklassen wie Aktien oder Rohstoffen untergewichtet zu bleiben.
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Alex Müller Chief Investment Officer
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