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Solides Halbjahresergebnis
Das erste Semester 2010 war geprägt von nach wie vor tiefen Zinsen und volatilen Finanzmärkten. In diesem schwierigen Umfeld weist die Zuger Kantonalbank gegenüber dem Vorjahr einen um 7,9 % tieferen Bruttogewinn von 58,4 Mio. Franken und einen um 5,2 % tieferen Halbjahresgewinn von 30,3 Mio. Franken aus. Das Resultat liegt im Rahmen der Erwartungen. Unter Vorbehalt einer unveränderten Entwicklung der Finanzmärkte rechnet die Bank mit einem leicht besseren zweiten Semester. Das Rekordresultat des Vorjahres wird jedoch nicht erreicht werden. Aus heutiger Sicht geht man davon aus, unverändert eine Dividende von 175 Franken pro Aktie zu entrichten. |
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Volumensteigerung im Kreditgeschäft, leicht tiefere Bilanzsumme In den ersten sechs Monaten dieses Jahres nahmen die Kundenausleihungen um 4,7 % von 8,6 Mrd. Franken auf 9,1 Mrd. Franken zu. In dieser Zahl enthalten sind die Hypothekarforderungen, die um 4,3 % auf 8,4 Mrd. Franken gesteigert werden konnten. Dies trotz hartem Wettbewerb und unveränderter Kreditpolitik.
Die Bilanzsumme nahm um 1,6 % von 10,4 Mrd. auf 10,3 Mrd. ab, dies obwohl die Kundenausleihungen um 4,7 % gestiegen sind. Gründe für die leichte Abnahme der Bilanzsumme sind auf der Aktivseite die gewollte Reduktion der Forderungen gegenüber Banken und auf der Passivseite die Rückzahlung zweier Obligationenanleihen im Gesamtbetrag von 360 Mio. Franken.
Tiefes Zinsniveau drückt auf den Zinserfolg Trotz der erfreulichen Volumensteigerung im Kreditgeschäft ging der Erfolg aus dem Zinsengeschäft - im Vergleich zum ausserordentlich guten Zinsergebnis im Vorjahr - um 3,7 % zurück. In Anbetracht der tiefen Zinsen, der immer enger werdenden Zinsmarge und der Kosten für die Absicherung der Bilanz gegen steigende Zinsen entspricht dieses Resultat den Erwartungen.
Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verharrt mit 19,4 Mio. Franken auf dem tiefen Niveau des Vorjahres. Die Anleger sind nach wie vor verunsichert und agieren dementsprechend vorsichtig.
Neue Stellen geschaffen Der Geschäftsaufwand stieg um 3,8 % von 45,6 Mio. Franken auf 47,3 Mio. Franken. Der Personalaufwand erhöhte sich vor allem wegen des gezielten Personalaufbaus in der Kundenberatung um 3,5 % von 31,0 Mio. Franken auf 32,1 Mio. Franken. Im Vergleich zum Vorjahr wird ein um 1,8 % oder sieben Vollzeitstellen höherer Personalbestand ausgewiesen.
Kreditrisiken im Griff Die vorsichtige Kreditpolitik der Zuger Kantonalbank bewährt sich. Die Bank verfügt über ein Kreditportefeuille mit unverändert hoher Qualität. Die Wertberichtigungen sind weiterhin auf sehr tiefem Niveau. Auch in Zukunft konzentriert sich die Zuger Kantonalbank in erster Linie auf die Wirtschaftsregion Zug und geht ausserhalb ihres Wirtschaftsraums nur gezielt und opportunistisch Engagements ein.
Die Bautätigkeit im Kanton Zug ist ungebrochen hoch. Dass trotz der grossen Anzahl von neuen Bauprojekten bereits lange vor Baubeginn Käufer für einen grossen Teil der Wohnungen da sind, zeigt eine gesunde Nachfrage auch bei einem tendenziell steigenden, aber nicht überhitzten Preisniveau.
Ausserordentlicher Investitionsbeitrag für den EVZ Bei dem unter «Übriger ausserordentlicher Aufwand» ausgewiesenen Betrag von drei Millionen Franken handelt es sich um den im August 2008 kommunizierten einmaligen Investitionsbeitrag an den EVZ im Zusammenhang mit dem neuen Eisstadion in Zug. Als langjährige Partnerin und Generalsponsorin hat die Zuger Kantonalbank dem EVZ mit diesem Engagement ermöglicht, verschiedene clubspezifische Investitionen im neuen Stadion zu tätigen.
Ausblick Die Zuger Kantonalbank erwartet, dass das zweite Semester – unter Vorbehalt der Entwicklung der Finanzmärkte – leicht besser ausfallen wird als das erste Semester. Das Jahresergebnis wird das Rekordresultat des Vorjahres jedoch nicht erreichen. Aus heutiger Sicht geht man davon aus, auch für das Jahr 2010 eine unveränderte Dividende von 175 Franken pro Aktie zu entrichten. |
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Halbjahresabschluss 2010 - Deutsch (PDF, 510 KB) |
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Halbjahresabschluss 2010 - Englisch (PDF, 260 KB) |
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Für weitere Informationen:
Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung Zuger Kantonalbank, Baarerstrasse 37, Zug
Telefon 041 709 15 02 E-Mail pascal.niquille@zugerkb.ch
Zug, 16. Juli 2010 |
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