Übersicht

Bereit für neue Sprachen

Christian Graf ist Geschäftsführer von Boa Lingua. Als Marktführer im Bereich Sprachreisen vermittelt und organisiert das Unternehmen Sprachaufenthalte weltweit. Die Idee zur Firmengründung hatte Kurt Krummenacher, Verwaltungsratspräsident und verantwortlich für die strategische Ausrichtung, Ende der 80er Jahre, als er eine Auszeit von seinem Bürojob plante. Er wollte aber nicht nur Ferien machen, sondern auch etwas für seinen Lebenslauf tun. Deshalb organisierte er einen Sprachaufenthalt in Südamerika und erkannte eine Marktlücke: Es gab kein Unternehmen, das ihm zur Seite stand – er musste alles selbst recherchieren. Nach seiner Rückkehr organisierte er Sprachreisen für Freunde und Bekannte. So entstand die Geschäftsidee: Menschen individuelle Sprachaufenthalte ermöglichen. 

Christian Graf

Seit der Gründung 1989 liegt der Fokus von Boa Lingua auf persönlichem und individuellem Service. Kundennähe ist dabei das A und O. Deshalb breitet sich das Filialnetz von Zug über Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Luzern, Winterthur und Chur bis hin nach Lausanne und Genf aus. Die Mitarbeitenden besuchen regelmässig die Partnerschulen, um sich direkt vor Ort von der Qualität zu überzeugen. «Wir wollen jedem Kunden nicht nur einen Sprachaufenthalt, sondern gleichzeitig auch ein einzigartiges Erlebnis bieten», betont Christian Graf, der selbst seine spanischen Sprachkenntnisse mit Sprachschulaufenthalten perfektioniert.

«Einfach mal aus dem Alltag ausbrechen»

Christian Graf

«Wir haben einen Weg gefunden, das individuelle Bedürfnis des Ausbrechens mit dem schweizerischen Anspruch an Sicherheit zu kombinieren.» Trotz Jobpause investieren Kunden auch in ihre berufliche Zukunft. «Mit einem Sprachdiplom lässt sich aus Erfahrung oft besser mit dem Arbeitgeber verhandeln.»

Eine Auszeit vom Alltag macht den Unterschied. «Wer Abstand zur täglichen Routine hat, öffnet sich und entdeckt so neue Horizonte. Dann passieren auch gewisse Dinge im Leben – zum Beispiel auf zwischenmenschlicher Ebene», erzählt Christian Graf. So haben sich einige Kunden auf ihren Reisen nicht nur in neue Sprachen verliebt, sondern auch unerwartet die grosse Liebe gefunden. «In einem Fall wurden wir sogar zur Hochzeit eingeladen, was uns natürlich sehr gefreut hat.» 

«Wir haben einen Weg gefunden, das individuelle Bedürfnis des Ausbrechens mit dem schweizerischen Anspruch an Sicherheit zu kombinieren.»

Persönlich beraten, digital überraschen

In der Digitalisierung haben Christian Graf und sein Team eine grosse Chance erkannt. «Digitale Kommunikation ergänzt bei uns die persönliche Beratung, wird sie jedoch niemals ersetzen.»

Seit Jahren werden deshalb viele Ressourcen für ein neuartiges Kundenerlebnis eingesetzt, um in zahlreichen Bereichen Branchenpionier zu sein. «Wir waren beispielsweise der erste Schweizer Sprachreiseanbieter, der sich an Snapchat getraut hat, um mit jüngeren Zielgruppen zu interagieren.» Darüber hinaus können die Berater ihren Kunden bereits vor dem Sprachaufenthalt einen Einblick in die Sprachschulen und das dortige Umfeld gewähren. Auf einem virtuellen Rundgang, gesteuert via iPad, kann die Schule besichtigt werden, und Virtual-Reality-Brillen geben einen authentischen Einblick aus der Ferne.

«In Zürich haben wir darüber hinaus unsere erste Flagship-Filiale eröffnet. Wir verabschieden uns bewusst vom klassischen Bürostil, um in einer entspannten Wohnzimmer-Atmosphäre noch intensiver auf unsere Kunden eingehen zu können.» Persönlicher Service und Kundennähe sind und bleiben elementare Dinge, die auch in Zukunft zum Erfolgsrezept von Boa Lingua zählen werden.

Ihr Anliegen