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Generalversammlung 2016 – Zuger Kantonalbank gut gerüstet für die Zukunft

Zug, 30. April 2016

2'681 Aktionäre trafen sich zur Generalversammlung der Zuger Kantonalbank in der BOSSARD Arena. Sie stimmten sämtlichen Anträgen des Bankrats zu, so auch einer Dividende von 175 Franken pro Aktie. Die Zuger Kantonalbank blickt optimistisch in die Zukunft und wartet in den kommenden Monaten mit einigen Neuerungen auf.

Bankpräsident Bruno Bonati begrüsste insgesamt 2’681 Aktionärinnen und Aktionäre sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft zur diesjährigen Generalversammlung der Zuger Kantonalbank. Innert einer knappen Stunde hiess die Generalversammlung alle Anträge des Bankrats gut. Die Aktionäre genehmigten den Lagebericht und die Jahresrechnung 2015, erteilten den Mitgliedern des Bankrats Décharge und stimmten der Verwendung des Bilanzgewinns zu. Dabei wurde eine unveränderte Dividende von 175 Franken pro Aktie beschlossen.

Als spezialgesetzliche Aktiengesellschaft untersteht die Zuger Kantonalbank nicht der vom Bundesrat erlassenen Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften – der sogenannten VegüV. Trotzdem setzt die Bank diese Verordnung um, soweit dies das Gesetz über die Zuger Kantonalbank zulässt. Die Generalversammlung befindet deshalb über den maximalen Gesamtbetrag der Vergütungen der Geschäftsleitung. Die anwesenden Aktionäre folgten auch hier dem Antrag des Bankrats und genehmigten einen maximalen Gesamtbetrag der Geschäftsleitung von 1,422 Millionen Franken für die variable Vergütung rückblickend für 2015 und 2,93 Millionen Franken für die feste Vergütung vorausschauend für 2017. Ausserdem bestätigten die Aktionäre die Mitglieder des Entschädigungsausschusses – Carla Tschümperlin und Bruno Bonati –, die unabhängige Stimmrechtsvertreterin, Gabriela Grimm Zwicky, und PricewaterhouseCoopers AG als Mitglied der aktienrechtlichen Revisionsstelle für eine Amtsdauer von jeweils einem Jahr.

Erfreuliches Ergebnis und positive Aussichten

Die Zuger Kantonalbank blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Bruno Bonati zeigte in seiner Präsidialansprache die finanziellen Erfolge der Bank auf, welche trotz rückläufigen Margen im Tiefzinsumfeld und Negativzinsen auf Einlagen bei der Schweizerischen Nationalbank erzielt werden konnten. «In den vergangenen Jahren ist es der Zuger Kantonalbank stets gelungen, den Rückgang des Zinssaldos durch ein Wachstum der Ausleihungen weitgehend zu kompensieren. Hier kam uns die Dynamik des Immobilienmarkts entgegen; die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen nahm kontinuierlich zu», erklärte Bruno Bonati. Dank des erfreulichen Ergebnisses 2015 konnte die Bank ihr Eigenkapital um weitere 58 Millionen Franken erhöhen und die Kontinuität in der Ausschüttungspolitik sicherstellen.

Bereit für strategische Herausforderungen

Anlässlich der letztjährigen Generalversammlung zeigte der Bankpräsident drei Handlungsfelder auf, mit denen sich die Zuger Kantonalbank besonders stark befasst. Jetzt präsentierte Bruno Bonati erste konkrete Resultate. So hat die Zuger Kantonalbank im Anlagegeschäft eigene Strategiefonds und einen Fondssparplan eingeführt sowie neue Geschäftsmodelle entwickelt, die noch im laufenden Jahr eingeführt werden. Zudem wurden die digitalen Dienstleistungen weiter ausgebaut und eine Mobile Banking App lanciert. Bruno Bonati verdeutlichte, dass die Bank in Zukunft nicht nur die persönliche Beratung, sondern auch die digitalen Services zur Erledigung von Bankgeschäften erweitern will: «Wir sind uns bewusst, dass wir uns mit der Innovationskraft und dem Know-how einer mittelgrossen Bank nicht mit bahnbrechenden neuen Produkten differenzieren können. Wir setzen darauf, entwickelte Lösungen und Produkte auf die Bedürfnisse unserer Kunden anzupassen und möglichst rasch auf den Markt zu bringen.» Auch der dritten Herausforderung – der Entwicklung der Sachkosten – begegnete die Zuger Kantonalbank erfolgreich. Diese konnten dank grosser Kostendisziplin im Geschäftsjahr 2015 sogar reduziert werden.

Verändertes Anlageumfeld bedarf neuer Lösungen

Das Anlageumfeld im Niedrigzinsumfeld hat sich stark verändert. Mittlerweile werden risikolose Anlagen wie Obligationen der Eidgenossenschaft negativ verzinst und fallen daher als klassische Anlagekategorie praktisch weg. «Die Wahl der richtigen Vermögenszusammensetzung gestaltet sich heute wesentlich anspruchsvoller als noch vor wenigen Jahren», fasste Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung, die Situation zusammen. «Diese Veränderungen verlangen nach neuen Lösungen in der Beratung unserer Kunden.» In 2017 führt die Bank deshalb drei neue Angebote in der Anlageberatung ein, die sich in Intensität der persönlichen Beratung und damit auch im Preis unterscheiden. In allen drei Dienstleistungsangeboten werden die Anlagen mit neuartiger Technologie laufend überwacht. Dies erhöht die Sicherheit und schafft Transparenz.

Ab Juli wieder am Postplatz

Nach einer Umbauzeit von rund vier Jahren wird das Gebäude am Postplatz Anfang Juli wiedereröffnet. Rund 180 Mitarbeitende werden dort ihren Arbeitsplatz haben. Die stark frequentierte Geschäftsstelle am Bahnhof Zug bleibt unverändert geöffnet. «Wir freuen uns sehr, die Bank an den Postplatz zurückzubringen», so Pascal Niquille. «Und ich lade alle Zugerinnen und Zuger herzlich ein, unsere neu renovierte Geschäftsstelle persönlich kennenzulernen.» Dazu organisiert die Zuger Kantonalbank am Samstag, 2. Juli, von 11 bis 16 Uhr einen Tag der offenen Tür.

Impressionen

Bruno Bonati, Bankpräsident

Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung

Grusswort Heinz Tännler, Landammann

Die 2'681 anwesenden Aktionäre hiessen alle Anträge gut.

Gut besetzte BOSSARD Arena Zug

Zuger Kirsch: Das begehrte und traditionelle Aktionärsgeschenk

Auskunft

Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung
Zuger Kantonalbank, Baarerstrasse 37, 6300 Zug

Telefon 041 709 18 25
E-Mail

Zuger Kantonalbank
Die 1892 gegründete Zuger Kantonalbank ist das führende Finanzinstitut im Wirtschaftsraum Zug. Sie ist eine Aktiengesellschaft nach öffentlichem Recht. Ihre an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotierten Inhaber-Aktien sind zu 50 Prozent im Besitz des Kantons. Die anderen 50 Prozent verteilen sich auf rund 10‘000 Privataktionäre – hauptsächlich aus dem Kanton Zug. In total 14 Geschäftsstellen im ganzen Kanton und mit rund 450 Mitarbeitenden bietet die Zuger Kantonalbank das gesamte Geschäftsspektrum einer Universalbank. Per 31.12.2015 weist die Zuger Kantonalbank eine Bilanzsumme von 14,3 Mrd. Franken aus.

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