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Di, 28. Januar 2014

Jahresergebnis 2013

Erfreulich solides Ergebnis

Die Zuger Kantonalbank erzielte im Geschäftsjahr 2013 in einem anforderungsreichen Umfeld ein solides Ergebnis im Rahmen der Erwartungen. Der Bruttogewinn liegt praktisch unverändert bei 114,2 Mio. Franken. Der Reingewinn erreicht mit 61,2 Mio. Franken das Vorjahresniveau.

«Das Ergebnis ist erfreulich – vor allem, wenn man das höchst anspruchsvolle Umfeld berücksichtigt». Mit diesen Worten würdigte Bruno Bonati, Bankpräsident, an der Bilanzmedienkonferenz das im Rahmen der Erwartungen erwirtschaftete Jahresresultat 2013 der Zuger Kantonalbank.

Umsichtige Kreditpolitik

Im hart umkämpften Markt für Finanzierungen gelang es der Zuger Kantonalbank, die Kundenausleihungen ohne Kompromisse im Risikomanagement um 729 Mio. Franken (+7%) auf 11,2 Mrd. Franken auszubauen. Der Hauptbestandteil dieser Kredite, nämlich 10,3 Mrd. Franken, sind hypothekarisch gedeckt.

Zins- und Kommissionserfolg auf Vorjahresniveau

Im Zinsgeschäft, dem Hauptgeschäft der Bank, bewegte sich das Ergebnis im anhaltend tiefen Zinsumfeld mit einem Ertrag von 154,4 Mio. Franken (–0,6%) annähernd auf Vorjahresniveau. Wie schon in den Jahren zuvor gelang es der Bank, die sich verengende Zinsmarge durch die Ausweitung des Kreditvolumens und durch geschicktes Asset & Liability Management zu kompensieren. Im Anlagegeschäft konnte die Zuger Kantonalbank den Erfolg im Vorjahresvergleich beinahe halten (–0,5%).

Regulatorische Anforderungen als Kostentreiber

Der Geschäftsaufwand stieg im Berichtsjahr um 0,4% auf 97,8 Mio. Franken. Dieser Anstieg begründet sich einerseits durch den Wechsel auf eine neue Informatikplattform, anderseits durch hohe Kosten, verursacht durch die Aufarbeitung von Informationen für das US-Steuerprogramm. Während der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr um 1,6% sank, erhöhte sich der Sachaufwand um 5,0%. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis von 46,1% ist im Branchenvergleich ein nach wie vor ausgezeichneter Wert.

US-Steuerprogramm

Die Zuger Kantonalbank agiert umsichtig und risikobewusst. Bereits im Dezember hat die Bank den Entscheid kommuniziert, in der Kategorie 2 im US-Steuerprogramm zur Beilegung des Steuerstreits zwischen den Schweizer Banken und den USA teilzunehmen. Zur Risikovorsorge wurden dafür im vergangenen Jahr Rückstellungen von 8 Mio. Franken gebildet. Voraussichtlich über 4 Mio. Franken werden dabei für Abklärungen, Dokumentationsaufwände, Übersetzungen, externe Rechtsberatung und Wirtschaftsprüfer benötigt.

Kundengelder und verwaltete Vermögen deutlich höher

2013 nahmen die anvertrauten Kundengelder um erfreuliche 7,7% auf 8,9 Mrd. Franken zu. Die betreuten Depotvermögen überstiegen mit einer Zunahme um 545 Mio. Franken gar die 10-Milliarden-Grenze. Der Netto-Neugeldzufluss betrug 304 Mio. Franken. «Wir werten diese Zahlen als grossen Vertrauensbeweis unserer Kundinnen und Kunden in die Sicherheit und Stärke unserer Bank», kommentierte Theodor Keiser, CFO, die Zahlen und unterlegte den Vertrauensbonus mit der BIZ Tier Ratio 1, der Kennzahl, die aufzeigt, mit wie viel Eigenmittel die risikogewichteten Positionen der Bank abgesichert sind: «Per Bilanzstichtag weisen wir eine BIZ Tier 1 Ratio von 16,5% aus. Mit dieser komfortablen Eigenkapitalausstattung sichern wir uns wertvollen Handlungsspielraum und sind auch für die neuen Eigenmittelvorschriften (Basel III) sehr gut gerüstet.»

Mit Blick auf die stabile Geschäftsentwicklung und die komfortable Eigenkapitalausstattung wird der Generalversammlung vom 3. Mai 2014 die Ausrichtung einer Dividende von unverändert 175 Franken pro Aktie vorgeschlagen. Damit schüttet die Zuger Kantonalbank 82,4% des Jahresgewinns an ihre Aktionäre aus.

Schweizweit sicherstes Loginverfahren für E-Banking

Im Juni 2013 hat die Zuger Kantonalbank nach einer einjährigen, intensiven Projektphase auf eine neue Informatikplattform gewechselt, die seither erfolgreich im Einsatz ist. «Mit dieser langfristig ausgerichteten Investition setzen wir auf eine bewährte und anpassungsfähige Lösung», erklärte Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung, die Umstellung und ergänzte: «Mit der neuen Informatikplattform bieten wir unseren Kundinnen und Kunden ein wesentlich benutzerfreundlicheres E-Banking. Ab 10. Februar 2014 wird auch das schweizweit sicherste Loginverfahren, die CrontoSign Swiss-Technologie, bei der Zuger Kantonalbank eingeführt.» Mit dem neuen E-Banking entwickelt die Bank ihre Selbstbedienungsstrategie weiter, als Ergänzung zur persönlichen Beratung in den Geschäftsstellen und dem Telefonservice durch «Zuger Kantonalbank direkt».

Ausblick 2014: Anforderungen bleiben hoch

Die Zuger Kantonalbank geht davon aus, dass das regulatorische Umfeld auch 2014 anspruchsvoll bleibt und die anhaltend tiefen Zinsen das Zinsergebnis auch im laufenden Jahr belasten werden. Per 1. Januar 2015 wird die Pensionskasse der Zuger Kantonalbank vom Leistungsprimat neu zum Beitragsprimat wechseln. Diese Umstellung wird den Personalaufwand 2014 einmalig um 18,5 Mio. Franken erhöhen. Deshalb erwartet die Zuger Kantonalbank einen entsprechend tieferen Bruttogewinn im laufenden Jahr. Pascal Niquille prognostiziert jedoch aus heutiger Sicht ein befriedigendes Jahresergebnis 2014.

Rede Bruno Bonati

Rede Pascal Niquille

Rede Theodor Keiser

Medienmitteilung Jahresergebnis 2013

Jahresabschluss 2013

Jahresabschluss 2013 Englisch

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung
Zuger Kantonalbank, Baarerstrasse 37, Zug

Telefon 041 709 15 02
E-Mail:

Zug, 28. Januar 2014


Kategorien: 2014

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