Logo Zuger Kantonalbank

Zuger Kantonalbank

Wir begleiten Sie im Leben.
Übersicht

Sa, 03. Mai 2014

Generalversammlung 2014

Gut gerüstet für künftige Herausforderungen

Der Einladung zur 138. Generalversammlung der Zuger Kantonalbank in der BOSSARD Arena am Samstag,
3. Mai 2014, folgten insgesamt 2908 Aktionäre. Die Generalversammlung stimmte dem Dividendenantrag von 175 Franken pro Aktie zu und genehmigte alle Anträge des Bankrates. Als Revisionsstelle wiedergewählt wurde für ein Jahr die PricewaterhouseCoopers AG, Zug.

An der diesjährigen Generalversammlung der Zuger Kantonalbank hiess Bankratpräsident Bruno Bonati 2908 Aktionärinnen und Aktionäre sowie Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft willkommen. Speziell begrüsste er Heinz Leibundgut als neues Mitglied im Bankrat der Zuger Kantonalbank. Heinz Leibundgut war vom Regierungsrat des Kantons Zug als Vertreter des Kantons in den Bankrat gewählt worden. Er folgt auf Armin Jans, der seit 2003 im Bankrat Einsitz hatte und seit 2010 als Vizepräsident amtete.

Der Bankrat setzt sich neu wie folgt zusammen:

Vertreter der Privataktionäre

  • Bruno Bonati, Bankpräsident
  • Markus Iten-Staub, Vizepräsident
  • Carla Tschümperlin

Vertreter des Kantons

  • Marianne Lüthi
  • Heinz Leibundgut
  • Matthias Michel
  • Patrik Wettstein

Die Generalversammlung genehmigte den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2013, erteilte den Mitgliedern des Bankrates Décharge und stimmte der Verwendung des Bilanzgewinns zu. Dabei wurde eine unveränderte Dividende von 175 Franken pro Aktie beschlossen. Die Aktie wird ab 6. Mai 2014 ex Dividende gehandelt. Die Auszahlung der Dividende erfolgt nach Abzug der eidgenössischen Verrechnungssteuer ab 9. Mai 2014.

Freiwillige Umsetzung der VegüV

In seiner Präsidialansprache ging Bruno Bonati auf die vom Bundesrat erlassene Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften – die sogenannte VegüV – ein. Der Bankpräsident betonte, dass diese Verordnung für die Zuger Kantonalbank als spezialgesetzliche Aktiengesellschaft zwar nicht zwingend anwendbar sei. Man wolle aber die VegüV umsetzen, soweit dies das Gesetz über die Zuger Kantonalbank zulasse. In diesem Zusammenhang wählten die Aktionärinnen und Aktionäre erstmals die Mitglieder des Entschädigungsausschusses sowie die unabhängige Stimmrechtsvertreterin. Für eine einjährige Amtsdauer wurden die Bankräte Bruno Bonati und Markus Iten-Staub in den Entschädigungsausschuss gewählt und die in Zug wohnhafte Rechtsanwältin und Urkundsperson Gabriela Grimm Zwicky als unabhängige Stimmrechtsvertreterin bestätigt.

Teilrevision des Gesetzes über die Zuger Kantonalbank

Die Generalversammlung bewilligte auch die durch den Kantonsrat verabschiedete Teilrevision des Gesetzes über die Zuger Kantonalbank. Damit wurde unter anderem die bisher geltende Alterslimite für Bankräte aufgehoben. Die neue Regelung tritt mit der Generalversammlung 2015 in Kraft. Über eine grosse Gesetzesrevision stimmen die Aktionärinnen und Aktionäre voraussichtlich 2017 ab. Der Zuger Regierungsrat hat entsprechende Vorbereitungsarbeiten bereits aufgenommen.

Konzentration auf die Wirtschaftsregion Zug

Mit Blick auf die künftige Entwicklung des Geschäfts der Zuger Kantonalbank formulierte Bruno Bonati drei strategische Stossrichtungen: Erstens den weiteren Ausbau des Anlagegeschäfts, wobei sich die Zuger Kantonalbank ausschliesslich auf Privatkunden mit Wohnsitz in der Schweiz, vornehmlich in der Wirtschaftsregion Zug, konzentriert; zweitens die weitere Reduktion der Fertigungstiefe im operativen Geschäft und drittens die starke Eigenkapitalbasis der Zuger Kantonalbank, die mit höchster Priorität gepflegt wird. «Die gesunde Eigenkapitalbasis ist eine wichtige Voraussetzung, damit wir Chancen und Möglichkeiten in der Wirtschaftsregion unseren Vorstellungen entsprechend auch wahrnehmen können», betonte Bruno Bonati.

Ausblick 2014

Die Zuger Kantonalbank geht davon aus, dass das regulatorische Umfeld 2014 anspruchsvoll bleibt und die anhaltend tiefen Zinsen das Zinsergebnis auch im laufenden Jahr belasten werden. Per 1. Januar 2015 wird die Pensionskasse der Zuger Kantonalbank vom Leistungsprimat neu zum Beitragsprimat wechseln. Diese Umstellung wird den Personalaufwand 2014 einmalig um 18,5 Mio. Franken erhöhen. Deshalb erwartet die Zuger Kantonalbank einen entsprechend tieferen Bruttogewinn. Unerwartete Ereignisse ausgeschlossen, prognostiziert Pascal Niquille für das laufende Jahr aber ein insgesamt befriedigendes Jahresergebnis 2014.

Protokoll GV 2014


Auskunft
Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung
Zuger Kantonalbank, Baarerstrasse 37, 6300 Zug

Telefon 041 709 15 02
E-Mail

Zug, 3. Mai 2014

Kategorien: 2014

Ihr Anliegen