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Di, 27. Januar 2015

Jahresergebnis 2014

Zuger Kantonalbank erwirtschaftet gutes Resultat 2014

Die Zuger Kantonalbank hat sich im vergangenen Geschäftsjahr gut behauptet. Unter Berücksichtigung einer einmaligen Zuweisung an die Pensionskasse der Zuger Kantonalbank resultierte ein Bruttogewinn von 91,5 Millionen Franken. Der Jahresgewinn erreicht wie im Vorjahr 61,2 Millionen Franken.

Mit aktivem Bilanzmanagement und durch weiteres Wachstum bei den Kundenausleihungen steigerte die Zuger Kantonalbank im vergangenen Geschäftsjahr den Ertrag in ihrem Kerngeschäft – dem Zinsgeschäft – um 0,4% auf 155,1 Millionen Franken. Bereinigt um Sondereffekte verzeichneten die Erträge im Kommissionsgeschäft eine leichte Abnahme (-3,0%). Limitierend wirkten dabei das ruhige Handelsgeschäft sowie ein Rückgang bei Vertriebskommissionen. Die in den Vorjahren beschlossene Umstellung der Pensionskasse der Zuger Kantonalbank vom Leistungs- auf das Beitragsprimat und die Senkung des technischen Zinssatzes belasteten die Erfolgsrechnung mit einer einmaligen Zuweisung von 18,5 Millionen Franken. Ohne Einrechnung dieser Pensionskassenzuweisung stieg der Geschäftsaufwand um 1,1% auf 98,9 Millionen Franken, und der Bruttogewinn sank leicht auf 110,0 Millionen Franken
(-3,6%). Der Jahresgewinn ist mit 61,2 Millionen Franken gleich hoch wie 2013.

Neue Kundengelder – umsichtige Kreditpolitik

Die Bilanzsumme nahm 2014 um 3,9% auf 13,8 Milliarden Franken zu. Im kompetitiven Markt für Finanzierungen baute die Zuger Kantonalbank ihre Position aus und steigerte die Kundenausleihungen bei unverändert konsequentem Risikomanagement um
264 Millionen Franken (+2,4%) auf 11,4 Milliarden Franken. Auch die der Bank anvertrauten Kundengelder nahmen im vergangenen Geschäftsjahr um 2,1% auf
9,1 Milliarden Franken zu. Der Netto-Neugeldzufluss im Anlagegeschäft erreichte erfreuliche 162 Millionen Franken.

Sehr gut positioniert im Branchenvergleich

Die Zuger Kantonalbank hat ihre Eigenmittel im letzten Jahr um 14,6 Millionen Franken geäufnet. Diese weitere Stärkung der Eigenkapitaldeckung entspricht der vorausschauenden Eigenmittelpolitik der Bank. Das verfügbare regulatorische Kapital betrug per Ende Jahr 16,6% (Vorjahr: 16,5%). Mit dieser hohen Eigenkapitalausstattung sichert sich die Zuger Kantonalbank wertvollen Handlungsspielraum und positioniert sich im Branchenvergleich sehr gut.

Unveränderte Dividende

Der Generalversammlung vom 2. Mai 2015 wird die Ausrichtung einer Dividende von unverändert 175 Franken pro Aktie beantragt. Damit schüttet die Zuger Kantonalbank 82,5% des Jahresgewinnes an ihre Aktionäre aus.

Ausblick 2015

Die Zuger Kantonalbank erwartet auch 2015 sehr anspruchsvolle Rahmenbedingungen. Die Zinsen werden noch für längere Zeit auf sehr tiefem Niveau verharren. Die Liquidität der Zuger Kantonalbank ist hoch, bewegt sich aber unterhalb der Grenze, ab welcher der Schweizerischen Nationalbank Negativzinsen zu bezahlen sind. Negative LIBOR-Zinssätze machen Massnahmen zur Absicherung der Zinsänderungsrisiken wirtschaftlich äusserst unattraktiv. Dies kann sich negativ auf das Zinsergebnis 2015 auswirken.

In der Wirtschaftsregion Zug wird die Bautätigkeit ein wesentlicher Treiber der Konjunktur bleiben. Im Rahmen der bestehenden Kreditpolitik wird die Bank die Ausleihungen an Kunden ausdehnen. Ebenfalls wachsen will die Zuger Kantonalbank im Anlagegeschäft.

Die Zuger Kantonalbank ist überzeugt, dass die Wirtschaftsregion Zug trotz all dieser Entwicklungen gute Voraussetzungen bietet, den kontinuierlichen Geschäftsgang der letzten Jahre auch 2015 fortzuführen.

Rede Bruno Bonati

Rede Pascal Niquille

Rede Theodor Keiser

Medienmitteilung Jahresabschluss 2014

Jahresabschluss 2014

Jahresabschluss 2014 Englisch

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung
Zuger Kantonalbank, Baarerstrasse 37, 6301 Zug

Telefon +41 41 709 18 25
E-Mail:

Zug, 27. Januar 2015


Kategorien: 2015

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