Logo Zuger Kantonalbank

Zuger Kantonalbank

Wir begleiten Sie im Leben.
Übersicht

Di, 28. Juni 2016

Zuger Kantonalbank wieder am Postplatz daheim

Die Freude bei der Zuger Kantonalbank ist gross: Nach einer Umbauzeit von fast vier Jahren kehrt sie mit 180 Mitarbeitenden an den Postplatz zurück. Äusserlich präsentiert sich das denkmalgeschützte Gebäude unverändert. Und auch die Materialien des eigentlichen Herzstücks – der grosszügigen Eingangshalle – erinnern an die Zeit von früher. Neu und modern gestaltet sind Tresorraum, Kundenzonen und die Büroräumlichkeiten in den Obergeschossen. Die Umbaukosten belaufen sich auf rund 25 Millionen Franken. Die Zuger Kantonalbank lädt die Bevölkerung ein, am 2. Juli die neu renovierte Geschäftsstelle am Postplatz kennenzulernen.

Am kommenden Montag eröffnet die Zuger Kantonalbank offiziell ihren neu renovierten Sitz am Postplatz. Rund vier Jahre dauerten die aufwendigen Umbauarbeiten – ein Jahr länger als geplant. Grund dafür war der Brand vom 17. Juli 2014. Doch jetzt ist es so weit – die Zuger Kantonalbank kehrt zurück und belebt den Postplatz neu. «Auf diesen Moment mussten wir lange warten», sagt Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung der Zuger Kantonalbank. «Es ist uns eine grosse Freude, unsere Kundinnen und Kunden nach dieser langen Zeit endlich wieder am Postplatz willkommen zu heissen.»

Gebäude auf festem Fundament

Das Gebäude wurde in den Jahren 1955 bis 1958 im Auftrag der Zuger Kantonalbank von den beiden Zuger Architekten Alfons Wiederkehr und Leo Hafner erbaut. Es wurde damals so erstellt, dass es im Grundwasser schwamm. Deshalb wurde das Bauwerk gewichtsoptimiert errichtet: Die tragenden Wände und Decken waren aus Beton, während die Fassade in Aluminium und das Dach als Holz-Stahl-Vorrichtung konstruiert wurde. Vor rund sechs Jahren hat sich die Zuger Kantonalbank als Eigentümerin entschieden, das Gebäude umfassend zu erneuern. Denn inzwischen entsprach der Innenausbau weder den Anforderungen der Feuerpolizei noch den heutigen Energiestandards. Für die herausfordernden Umbauarbeiten zeichnete die Wiederkehr Krummenacher Architekten AG verantwortlich und mit dem Architekturbüro auch zwei Söhne von Alfons Wiederkehr. «Dass wir auf die Originalpläne und viel Know-how aus der Erstellungszeit zurückgreifen konnten, war für uns ein Glücksfall», verdeutlicht Pascal Niquille. Konzeption und Umbau stellten hohe Ansprüche an die Architekten. «Der Kern des Gebäudes musste fast komplett rekonstruiert werden. Dies ist kein leichtes Unterfangen, denn es hiess, die verbleibenden Decken gegen Einsturz zu sichern», fasst Alphons Wiederkehr die planerischen Herausforderungen zusammen. «Heute sorgen 60 Pfähle dafür, dass das Gebäude auf einem festen Fundament steht und stabil und erdbebensicher ist.»

Grosszügige Kundenzone und moderne Arbeitsplätze

Im Innern sind Räumlichkeiten über sechs Stockwerke entstanden: das Untergeschoss mit Kundentresor, eine grosszügige Kundenzone im Erdgeschoss sowie vier Obergeschosse mit modernsten Besprechungszimmern und Büroräumlichkeiten auf einer Fläche von über 6'000 m2. Der Innenhof dient dabei nicht nur als besonderer Blickfang, sondern auch als natürliche Lichtquelle für die Arbeitsplätze. Nebst der Geschäftsstelle im Erdgeschoss ist auch die Beratung für Firmenkunden und das Wealth Management am Postplatz angesiedelt. Die Selbstbedienungszone im Erdgeschoss ist rund um die Uhr zugänglich. 180 der rund 450 Mitarbeitenden der Zuger Kantonalbank haben seit Ende Juni ihren Arbeitsplatz am Postplatz. Und wer nach einem Besuch bei der Zuger Kantonalbank einen Kaffee trinken möchte, findet im Erdgeschoss das Ladengeschäft der Bäckerei Nussbaumer.

Nachhaltig und für die Zukunft gebaut

Grossen Wert legte die Zuger Kantonalbank auf eine nachhaltige Bauweise. «Wir haben bewusst nach den neusten ökologischen Standards gebaut. Die Nähe zum See kam uns da sehr entgegen», fasst Pascal Niquille zusammen. Das Seewasser dient als Hauptquelle für das Kühlen und Heizen. Es wird in einer Tiefe von 25 Metern entnommen und in einer Tiefe von 20 Metern zurückgeführt, rund 150 Meter vom Ufer entfernt. Die Wassertemperaturen werden laufend vom Amt für Umweltschutz des Kantons Zug fernüberwacht. Neue Fenster, die zusätzliche Isolation und LED-Beleuchtung im ganzen Haus sorgen für eine markant verbesserte Energiebilanz des denkmalgeschützten Gebäudes. Die Umbaukosten belaufen sich auf rund 25 Millionen Franken.

Denkmalschutz und Moderne unter einem Dach

Vor fünf Jahren wurde das Gebäude ins Inventar der schützenswerten Objekte aufgenommen und 2014 unter Denkmalschutz gestellt. Nebst der äusseren Erscheinung galt es auch, die Baustruktur und den Lichthof in der Gebäudemitte zu erhalten. In enger Zusammenarbeit zwischen der Zuger Kantonalbank, den Architekten und der Zuger Denkmalpflege wurde ein Konzept erarbeitet, bei dem der ursprüngliche Baukörper erhalten blieb; gleichzeitig wird es heute den hohen Ansprüchen an einen modernen Innenausbau gerecht. Dazu Pascal Niquille: «Uns war es wichtig, das für das Zuger Stadtbild bedeutende Bauwerk als architektonischen Zeitzeugen zu erhalten. Kundinnen und Kunden werden die ehemalige Schalterhalle sofort wiedererkennen, denn sie präsentiert sich im Originalzustand. Sogar die geschwungene Treppe ins Obergeschoss ist noch da. Nur die Schalter sind weg.» Aus diesem Grund wurden die Original-Marmorplatten der Wände vor Umbaubeginn nummeriert, eingelagert und in den vergangenen Wochen sorgfältig wieder montiert. Auch bei Regierungsrätin Manuela Weichelt ist die Freude über den gelungenen Umbau gross. «Das Resultat zeigt beispielhaft, wie der Spagat zwischen Bewahren und Erneuern geschafft werden kann. Mit viel Fingerspitzengefühl, Fachwissen und Kreativität ist das denkmalgeschützte Gebäude der Zuger Kantonalbank renoviert worden.»

Grossbrand verzögerte Einzugstermin

Zugerinnen und Zuger erinnern sich: Am Abend des 17. Juli 2014 stieg eine dunkle Rauchsäule vom Postplatz auf. Auf dem Dach des Gebäudes war ein Brand ausgebrochen. 250 Feuerwehrleute bekämpften den Grossbrand bis spät in die Nacht. Das Dachgeschoss wurde komplett zerstört. Glücklicherweise entstand nur Sachschaden. Die Abbruch- und Wiederherstellungsarbeiten verzögerten die Fertigstellung um rund zwölf Monate. Die Schadenssumme für das Gebäude beläuft sich gemäss Gebäudeversicherung des Kantons Zug auf aktuell 12,5 bis 13 Millionen Franken. Die Brandursache ist immer noch in Abklärung bei der Untersuchungsbehörde.

Tag der offenen Tür

Die Zuger Kantonalbank will ihre Freude über die Rückkehr an den Postplatz mit der Öffentlichkeit teilen. Sie lädt deshalb die Bevölkerung ein, bereits vor der offiziellen Eröffnung die neu renovierte Geschäftsstelle am Postplatz kennenzulernen, und organisiert einen Tag der offenen Tür. Dieser findet am kommenden Samstag, 2. Juli 2016, zwischen 11 und 16 Uhr statt. Alle sind herzlich eingeladen; eine Anmeldung ist nicht nötig.

Geschäftsstelle am Bahnhof bleibt geöffnet

Die beliebte Geschäftsstelle am Bahnhof bleibt unverändert geöffnet. Kundinnen und Kunden werden hier weiterhin beraten und haben uneingeschränkten Zugang zu den Selbstbedienungszonen. Nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens startet die Zuger Kantonalbank die Projektierung für einen Neubau. Bis dahin sollen die Büroräumlichkeiten in den Obergeschossen zwischenvermietet werden. Gespräche mit potenziellen Mietern laufen.

Bilder zum Postplatz stehen für Medienschaffende unter www.zugerkb.ch/bilder-postplatz zum Download und kostenlosen Abdruck bereit.

Zahlen und Fakten

Bauherrin

Zuger Kantonalbank

Auszug ZugerKB

Juni 2012

Start Umbau

Januar 2013

Fertigstellung Umbau

Juni 2016

Eröffnung

4. Juli 2016

Umbaukosten

rund 25 Millionen Franken

Anzahl Arbeitsplätze

180, auf einer Fläche von über 6'000 m2

Zusatznutzung

Ladenlokal Bäckerei Nussbaumer im Erdgeschoss


Kategorien: Medienmitteilungen

Ihr Anliegen