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Fr, 15. Juli 2016

Gutes Ergebnis im ersten Halbjahr 2016

Die Zuger Kantonalbank hat in den ersten sechs Monaten 2016 gut gearbeitet. Der Halbjahresgewinn stieg um 1,2 % auf 31,3 Mio. Franken (1. Vorjahressemester: 30,9 Mio. Franken). Bei der Immobilienfinanzierung verzeichnete die Bank ein gesundes Wachstum. Das Zinsergebnis entwickelte sich im herausfordernden Umfeld von Negativzinsen positiv. Die Sachkosten sind deutlich tiefer ausgefallen. Angebote für Kunden werden konsequent ausgebaut.

Die Zuger Kantonalbank baute ihr Hypothekargeschäft im ersten Halbjahr weiter aus. Die Hypothekarforderungen konnten trotz zunehmender Amortisationen um 0,1 % auf 11,3 Mrd. Franken gesteigert werden (1. Vorjahressemester: +3,7 % auf 11,2 Mrd. Franken). Damit ist die Zuger Kantonalbank in der Wirtschaftsregion Zug bei Immobilienfinanzierungen führend.

Stabiles Zinsergebnis

Die Einlagen von Kunden erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2016 um 0,1 % auf 9,4 Mrd. Franken. Mit 77,5 Mio. Franken (1. Vorjahressemester: 76,6 Mio. Franken) präsentiert die Bank ein respektables Zinsergebnis. «Das höhere Volumen der Ausleihungen, verbunden mit umsichtigem Bilanzmanagement, führte zu diesem erfreulichen Zinsergebnis», fasst Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung, zusammen. Der Anteil an Festhypotheken stieg per Mitte Jahr weiter auf 97,6 % (Vorjahr: 96,9 %).

Depotvermögen höher – Ertrag aus Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft tiefer

Das grosse Vertrauen der Kunden in die Zuger Kantonalbank zeigte sich im Wachstum der betreuten Depotvermögen um 99,0 Mio. Franken auf 10,3 Mrd. Franken. Der Netto-Neugeldzufluss im Anlagegeschäft betrug 130 Mio. Franken. Der Erfolg im Handelsgeschäft verbesserte sich im ersten Halbjahr 2016 um 1,6 Mio. Franken auf 8,8 Mio. Franken.

Im Wealth Management spürte die Zuger Kantonalbank die im Markt herrschende Verunsicherung nach dem weltweiten Rückschlag an den Börsen im Januar. Das Vertrauen der Kunden in die weltweiten Märkte ist noch nicht wiederhergestellt. Die Kommissionserträge sanken auch infolge der konsequenten Umstellung auf retrozessionsfreie Produkte. Insgesamt verminderte sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 7,2 % auf 16,0 Mio. Franken.

Sehr gutes Kosten-Ertrags-Verhältnis

Während der Personalaufwand nahezu unverändert blieb (–0,3 %), konnte der Sachaufwand im ersten Halbjahr 2016 deutlich um 1 Mio. Franken (–5,8 %) gesenkt werden. Dazu beigetragen hat unter anderem der im Jahr 2013 vollzogene IT-Plattformwechsel. Der gesamte Geschäftsaufwand verminderte sich damit um 2,2 % auf 49,6 Mio. Franken. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich auf 47,5 % (49,0 % in der ersten Hälfte des Vorjahres) und stellt im Branchenvergleich weiterhin einen sehr guten Wert dar.

Hohe Eigenmittelausstattung

Die Qualität des Kreditportefeuilles ist unverändert gut. Die Eigenmittel stiegen per 30.6.2016 auf 1,185 Mrd. Fran-ken (+1,5 %). Im laufenden Jahr hat die Zuger Kantonalbank zur Berechnung der Eigenmittelunterlegung auf den internationalen Standardansatz (SA-BIZ) nach Basel III umgestellt. Aufgrund dieses neuen Berechnungsstandards reduzierte sich das Ratio für das verfügbare regulatorische Kapital leicht. Es betrug per 30.6.2016 16,6 % (unter Basel II 17,1 % per 31.12.2015). Die Eigenmittelausstattung in Franken bleibt unverändert. Der ausgewiesene Rückgang um 0,5 Prozentpunkte ist auf Veränderungen der Risikogewichtung von Aktiven unter den neuen Vorschriften zu Basel III zurückzuführen. «Die Zuger Kantonalbank zeichnet sich durch eine sehr solide Eigenmittelausstattung aus», betont Pascal Niquille.

Ausblick 2016

Die Zuger Kantonalbank geht davon aus, im laufenden Geschäftsjahr die kontinuierliche Entwicklung der Vorjahre fortzusetzen. Dies trotz anspruchsvollem Umfeld mit Zinsen auf tiefem Niveau und anhaltender Frankenstärke. Der Zuger Immobilienmarkt bleibt stabil, auch wenn er sich etwas moderater entwickelt als in den Vorjahren. Im zweiten Halbjahr baut die Zuger Kantonalbank ihre Angebote und Dienstleistungen für Kunden weiter aus. Seit Mitte Jahr bietet sie Konto-Sets an, und ab Herbst ist die mobile Zahlungslösung Paymit/Twint verfügbar. «Das Bedürfnis nach Anlageberatung im Umfeld von tiefen Zinsen ist gross», erklärt Pascal Niquille. «Deshalb führen wir Anfang 2017 drei neue Anlagelösungen ein. Sie unterscheiden sich insbesondere in der gewünschten Intensität der persönlichen Beratung und deshalb auch im Preis. Was alle drei neuen Dienstleistungsangebote verbindet, ist eine neuartige Technologie, mit der Anlagen überprüft werden. Dies erhöht die Sicherheit und schafft Transparenz im Anlageprozess.»

 

Auskunft
Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung
Zuger Kantonalbank, Baarerstrasse 37, 6300 Zug

Telefon 041 709 18 25
E-Mail


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