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Do, 24. Jan 2019

Das Schwinger-ABC heute mit «E» wie Einteilung

«E» wie Einteilung: Wer entscheidet eigentlich, wer gegen wen schwingt?

Schwinger-ABC-Einteilungt

Die Zuteilung der Gegner obliegt dem Einteilungsgericht und unterliegt eigenwilligen, ungeschriebenen Gesetzmässigkeiten. Deshalb glauben Beobachter, die mit dem Schwingen weniger vertraut sind, auch an Mauscheleien. An eidgenössischen Anlässen ist das Einteilungsgericht ausgewogen mit Vertretern aller Teilverbände besetzt mit dem Ziel, dass der Wettkampf attraktiv verläuft und am Schluss der Beste obenaus schwingt.

ESAF 19: kritische Fragen zur Einteilung

Die Arbeit der Einteilungskommission ist schwierig. Allen Recht machen kann man es auch nicht. Aber wo genau liegt die Schwierigkeit? Denn nach so manchem Schwingfest gibt es kritische Stimmen. Die gesamte Wettkampfleitung liegt am ESAF zunächst in den Händen von Samuel Feller. Er ist der Technische Leiter des Eidgenössischen Schwingerverbandes und entscheidet, wer im ersten Gang gegen wen antreten wird. Danach entscheidet das Einteilungsgericht über die Kampfpaarungen. Heisst, die unterschiedlichen Technischen Leiter der Teilverbände diskutieren wer gegen wen in den Ring steigt. Hitzige Diskussionen sind nicht ausgeschlossen. Kann man also behaupten, dass der Technische Leiter, der sich abschliessend durchsetzt, den eigentlichen Wettkampf entscheidet? So einfach ist das nicht. Denn anhand der Zwischenranglisten sowie vieler ungeschriebener Gesetze wird gemeinsam entschieden. Falls es mal zu keiner Einigung kommt – oftmals der Fall bei sogenannten Spitzenpaarungen (Spitzenschwinger will ja kein Teilverband «opfern») – entscheidet der Technische Leiter. Es wird also kein leichter Job am ESAF 19 in Zug für Feller.


Kategorien: Schwinger-ABC


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