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Di, 29. Jan 2019

Mit Schwung zum Kranz

Skifahrer, Tänzer, Golfer, Judokas, Schwinger. Die einen brauchen einen schnellen, die anderen einen eleganten oder sauberen und manche eben einen kräftigen und wuchtigen: den Schwung.

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Jedem Schwung seinen Namen

Der Schwingsport kennt um die hundert verschiedene Schwünge, und jeder hat seinen eigenen Namen. Ins Repertoire der meisten Spitzenschwinger gehören die gängigsten Schwünge wie Gammen, Kurz, Fussstich, Wyberhaken, Brienzer, Hüfter, Schlungg, Übersprung und Bur. Das Ziel bei allen: den Gegner auf den Rücken zu legen. Entweder aus dem Stand, über die Flanke oder vom Boden. Bereits die jüngsten Schwinger üben zum Start im Sägemehl ihre ersten, einfachen Schwünge, zum Beispiel den Kurz oder den Bur. Die Schwünge entwickeln sie laufend weiter, und sie absolvieren in den meisten Klubs jährliche Stufentests, die ihnen die Sicherheit geben, für den Wettkampf im Sägemehl bereit zu sein.

David gegen Goliath

Je mehr Schwünge ein Athlet beherrscht, umso unberechenbarer ist er. Mit der richtigen Technik kann also auch ein körperlich unterlegener Schwinger gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner gewinnen. Dabei muss der kleinere Schwinger mit dem richtigen Schwung die Hebelwirkung des Körpers und damit die Kraft des Gegners zu seinen Gunsten nutzen – im Schwingsport gibt es keine Gewichtsklassen. Das macht den Sport neben der Fairness und der Geselligkeit so faszinierend.

Zuger und ihre Vorlieben

Fast jeder Schwinger hat einen oder zwei Lieblingsschwünge, die er im Wettkampf regelmässig anwendet. Je nach Grösse und Körpergewicht bringen wuchtigere oder technisch schwierigere Schwünge den Sieg. Auch die Zuger Schwinger haben Vorlieben. Hier einige Beispiele:

  • Pirmin Reichmuth gewinnt seine Gänge gerne mit Standschwüngen, sein Bruder Marco wendet oft den Kurz oder den Brienzer an.
  • Marcel Bieri ist bekannt für seine gefährlichen Flankenschwünge, zudem versucht der offensive Schwinger gegen Ende eines Ganges, mit einem Schlungg noch zum Resultat zu kommen. Dies versucht auch Fabian Durrer gerne.
  • Christian Bucher versucht, seine Gegner des Öfteren mit einem Kniekehlengriff zu überraschen, oder er kommt mit einem Übersprung zum Resultat. Der Übersprung ist auch im Repertoire von Remo Betschart, der mit seiner Routine damit schon manchen Gang gewonnen hat. 
  • Dominik Waser wuchtet seine Gegner gelegentlich mit dem Gammen ins Sägemehl, dies ist neben dem Kurz eine seiner stärksten Waffen im Zweikampf.

Die 6 wichtigsten Schwünge

Auf die 6 wichtigsten gehen wir näher ein. Mit unserer Erklärung schwingt man oben aus.

Mehr erfahren

Mehr Informationen: Schwingerpedia
Bilder: Carole Isler


Kategorien: Fest


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