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Mi, 31. Jul 2019

Original Sägemehl vom Eidgenössischen

Schon vor 200 Jahren fand der Wettkampf im Sägemehl statt. «Wahrscheinlich gab es nichts anderes», meint Alois Betschart. Er hat die Leitung der Abteilung Sport des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2019 in Zug. Wir sind dem «Sagmähl», wie es hierzulande genannt wird, auf den Span gegangen.

Saegemehl-Blog-Beitrag

Alle Augen auf 7 × 14 Meter

Kreisrund ist der Sägemehlring. Sein Durchmesser beträgt am ESAF 14 Meter. Mindestens 15 cm ist die Sägemehlhöhe, was also rund 35 Kubikmeter Material entspricht, wenn das Sägemehl gepresst und gewässert wird. Sonst sind es rund 23 Kubikmeter.

In der Zug Arena erwarten die Zuschauer sieben solcher Plätze. Einiges los also.

Die Bösen stehen im Sägemehlring und treten gegeneinander an. Sie stehen aber nicht auf irgendeinem Sägemehl, denn als Unterlage dient ausschliesslich Sägemehl aus Nadelholz, meist Tannen. Bei der Herstellung ist vor allem wichtig, dass das Sägemehl nicht zu grob ist. Es kam schon mal vor, dass sich Schwinger im Kampf stark verletzt hatten, weil es zu wenig Sägemehl hatte. Die Schilliger Holz AG aus Küssnacht wird das Sägemehl fürs Eidgenössische produzieren. Seit 1861 ist das Unternehmen auf Holz spezialisiert.

Nass muss es sein

Damit der Sägemehlring entsprechend kompakt ist, wird das Sägemehl beim Einbauen bewässert und gewalzt. Der Vorgang ist wie folgt: Das Holz wird frisch gesägt und Mitte August nach Zug geliefert, dann wird es Schicht um Schicht eingebaut, bewässert und immer wieder gewalzt. So bleibt es kompakt und eignet sich optimal als Unterlage für den Zweikampf.


Kategorien: Gabentempel


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