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Mo, 16. Dez 2019

Danke für die Gesundheit von Felix

Über elf Jahre ist er nun an meiner Seite. Er ist mein ständiger Begleiter, Tröster, Aufsteller, Schmusepartner. Er kann mich auf die Palme bringen und mein Herz schmelzen lassen.

Ina-Gammerdinger

Eine besondere Liebe

Wenns um sechs Uhr am Morgen kein Futter gibt, springt er zu mir ins Bett und steckt seine nasse Nase in mein Ohr. Tätowierungen brauche ich keine. Die eine oder andere Narbe stammt von unseren Spielstunden. Ich finde sie wunderhübsch. Zusammen haben wir wahnsinnig viel erlebt. Hohe Berge haben wir bestiegen, im Sand am Meer gespielt. Wir sind Cabrio gefahren und viermal gemeinsam umgezogen. Von wem die Rede ist? Sie können es sich sicherlich denken. Ich bin dankbar für Felix, meinen Rehpinscher. Dieses kleine, robuste, lustige und aufgestellte Wesen ist mein Lebensmittelpunkt. Wir machen alles zusammen, ohne ihn kann und will ich mir mein Leben nicht vorstellen.

Der Fellträger und seine Eskapaden

Felix ist zwar klein, aber oho! Er hat schon so manches überlebt. Ein wahrer Kämpfer. Zur Welt kam er mit Neurodermitis. Nach zwei Jahren Kortison haben wirs in den Griff bekommen. Er wurde auch schon mal 16 Stunden operiert, weil er einen Maulwurf gefressen hat. Genau, Sie lesen richtig. Er hat fast seine eigene Grösse gefressen. Er wurde auch schon von einem rasenden Velofahrer überfahren. Auch das haben wir gepackt. Und er hat sich seine Pfote im Autositz eingeklemmt. Das kostete mich eine neue Rückbank bei einem zwei Wochen alten Neuwagen und eine schlaflose Nacht. Die Pfote ist wieder okay. Ich könnte noch weitere Eskapaden aufzählen, aber keine war so schlimm wie die Letzte. Im Sommer wars heiss. Und er hat zwei Tage nicht gefressen und kaum getrunken. Erbrechen und Durchfall hatte er ohne Ende. Ich weiss jetzt, wie sich Mütter mit Neugeborenen fühlen. In der Tierklinik Zug wurde eine Vergiftung festgestellt. Felix muss wohl auf einem Spaziergang mit seiner Nanny vergiftetes, von Menschen ausgelegtes Essen gefressen haben. Was zur Hölle geht in solchen Menschen vor? Er hat innerhalb von zwei Tagen ein Kilo abgenommen. Was bei einem Körpergewicht von fünf Kilo dramatisch ist. Es sah nicht gut aus. In diesem Moment hätte ich auf alles in meinem Leben verzichtet, um ihn zu retten. Ich fühlte mich hilflos, er tat mir unendlich leid. Ich habe ihn angefleht, dass er mich nicht verlassen darf – noch nicht. Er ist doch noch nicht so alt. Wir haben doch noch mindestens vier oder fünf oder mehr gute Jahre vor uns. Felix ist zwar klein, aber ein Kämpfer. Natürlich haben wir auch das zusammen gepackt!

Danke für dich Felix. Danke, dass du gesund bist. Danke der Tierklinik Zug.

Ina Gammerdinger, Projektleiterin Kommunikation


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