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Marktbeurteilung

Der Markt für Einfamilienhäuser verzeichnet auf hohem Niveau stabile Preise, die in Zukunft dennoch nicht sinken dürften. Für Eigentumswohnungen wurde hingegen deutlich mehr gezahlt als noch im Vorjahr. Zudem bleibt das Angebot klein.

Einfamilienhäuser

Die Einfamilienhauspreise im Kanton Zug haben sich teilweise auf hohem Niveau stabilisiert. Diese aktuelle Marktberuhigung hat zwei wesentliche Gründe: Die Finanzierung des Hauskaufs ist vor allem in höherpreisigen Regionen wegen den selbstregulierenden Massnahmen schwieriger geworden. Ausserdem dämpft seit einigen Monaten die schweizweit langsamere Konjunkturentwicklung die Nachfrage etwas ab.

Einfamilienhäuser

*Sommer 2015: April – August 2015
Angaben relativ zur Schweiz

Beides wirkt sich besonders im Marktsegment der Einfamilienhäuser aus, da der Hauskauf in der Regel mehr Kapital erfordert als der Erwerb einer Eigentumswohnung. Eine Trendwende hin zu sinkenden Hauspreisen ist im Kanton jedoch unwahrscheinlich, so lange die Zinsen tief bleiben – was auch für 2016 gelten dürfte. Ausserdem haben die Zuger Gemeinden nach wie vor eine starke Anziehungskraft.

Eigentumswohnungen

Auf dem Eigenheimmarkt im Kanton Zug erleben Eigentumswohnungen zurzeit die stärkste Nachfrage. Dadurch sind die Preise spürbar angestiegen: Zwischen dem zweiten Quartal 2014 und dem zweiten Quartal 2015 stiegen die Angebotspreise um vier Prozent und die bei Handänderung tatsächlich gezahlten Preise um sechs Prozent. Schweizweit verteuerten sich diese Teilmärkte nur um jeweils rund ein Prozent.

Eigentumswohnungen

*Sommer 2015: April – August 2015
Angaben relativ zur Schweiz

Die jüngsten Preisschübe im Kanton Zug sind nicht nur den anhaltend tiefen Hypothekarzinsen und der ungebrochenen Beliebtheit von Stockwerkeigentum geschuldet: Das Angebot auf den stark nachgefragten Märkten des Kantons ist zudem recht dünn gesät. Angesichts der aktuell rückläufigen Bautätigkeit sind auch in Zukunft ähnlich enge Marktverhältnisse absehbar.

Mietwohnungen

Viele Wohnungssuchende ziehen derzeit nach Möglichkeit das Wohneigentum einem Mietobjekt vor, um von den tiefen Hypothekarzinsen zu profitieren – so auch im Kanton Zug. Der rege Bevölkerungszuwachs der vergangenen Jahre hat die Nachfrage nach Mietwohnungen vergleichsweise nur schwach ansteigen lassen. Derzeit befinden sich rund 2‘000 Mietwohnungen in der Vermarktung, vor zwei Jahren waren es lediglich 1‘500 Wohnungen.

Mietwohnungen

*Sommer 2015: April – August 2015
Angaben relativ zur Schweiz

Eine besonders breite Auswahl finden Wohnungssuchende derzeit im Kantonshauptort. So sind rund 7 Prozent aller Stadtzuger Mietwohnungen auf Inserate-Plattformen ausgeschrieben. Dabei sinken die Mieten: Die zuletzt beachtlichen Anstiege haben sich kantonsweit wieder relativiert. In den kommenden Monaten sind bei der Neu- oder Wiedervermietung nur begrenzte Mietpreiserhöhungen zu erwarten.

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