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Eigentumswohnungen

Die Preise für Eigentumswohnungen sind im Kanton Zug erneut gestiegen. Objekte im mittleren Preissegment verteuerten sich um rund drei Prozent.

Stetige Preisanstiege und weiter knappes Angebot

Eigentumswohnungen sind im Kanton Zug erneut teurer geworden. Objekte im mittleren Preissegment verteuerten sich zwischen dem zweiten Quartal 2015 und dem zweiten Quartal 2016 um rund drei Prozent. Auf dem Gesamtschweizer Wohnungsmarkt wurden solche Objekte dagegen um 0,5 Prozent billiger. Dies belegt erneut, dass Wohneigentum in Zuger Gemeinden gesucht ist – vor allem im preisgünstigeren Segment.

Das Angebot kommt der stetig wachsenden Nachfrage schon lange nicht mehr entgegen: Nur etwa vier Prozent der bestehenden Eigentumswohnungen sind in der Vermarktung. Auch im nationalen Vergleich ist das auffallend wenig. Besonders angespannt sind die Wohnungsmärkte in der Stadt Zug sowie in den wachstumsstarken Gemeinden Baar, Cham und Risch. Dort übersteigt die Zahl der auf Immobilienportalen laufenden Suchabos die der angebotenen Wohnungen um ein Vielfaches. Steigende Transaktionspreise sind ein unmittelbares Ergebnis dieser Entwicklung.

Rückläufige Bautätigkeit

Die Marktverhältnisse beim Zuger Stockwerkeigentum werden wohl eng bleiben. Die Wohnbautätigkeit ist zwar generell lebhaft, konzentriert sich aber auf die Erstellung von Mietwohnungen. Die Zahl der projektierten Eigentumswohnungen hat sich stark reduziert: Im Sommer 2016 bestanden 110 Baubewilligungen für zum Verkauf bestimmte Eigentumswohnungen. In den vorherigen Jahren waren stets zwischen 400 und 600 Wohnungen in der Pipeline der Bauträger. Allerdings zeichnet sich in der Marktregion Ennetsee eine Belebung ab: Bis 2019 soll auf dem «Suurstoffi»-Areal ein Wohnhochhaus mit 85 Eigentumswohnungen entstehen. Ferner werden auf dem Gelände der ehemaligen Papieri in Cham 160 Eigentumswohnungen geplant – als erste Etappe.

Fokus auf günstige Wohnungen

Angesichts der konstant tiefen Zinsen wird die Beliebtheit von Wohneigentum in absehbarer Zeit wohl nicht zurückgehen. Allerdings erschweren die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Preise die Finanzierbarkeit. Deshalb dürfte sich die Nachfrage zunehmend auf Objekte im tieferen Preissegment oder in peripheren Lagen konzentrieren. Die Anbieter von Eigentumswohnungen berücksichtigen diese aktuellen Marktentwicklungen bereits. Grundsätzlich sind Eigentumswohnungen in den Zuger Gemeinden aber auch weiterhin sehr gut zu vermarkten.

Regionale Preisbandbreiten: Eigentumswohnungen

(in CHF pro Quadratmeter, 2. Quartal 2016)

Regionale Preisbandbreiten Eigentumswohnungen

Regionale Angebotsmengen: Eigentumswohnungen

(Anzahl angebotene Objekte pro Quartal)

Regionale Angebotsmengen Eigentumswohnungen

Regionale Preisentwicklung: Eigentumswohnungen

(Index 1. Quartal 2006 = 100)

Regionale Preisentwicklung Eigentumswohnungen

Marktausblick Eigentumswohnungen

 

Marktausblick Eigentumswohnungen

Erläuterung der jeweiligen Niveaus in der Tabelle Marktausblick
Preise: hoch
= mehr als 5 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 5 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 5 Prozent unter dem kantonalen Wert
Angebot und Bautätigkeit: hoch = mehr als 20 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 20 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 20 Prozent unter dem kantonalen Wert

Gliederung der Marktregionen nach Gemeinden
Zug:
Zug und Walchwil, Lorzenebene: Baar und Steinhausen, Ennetsee: Cham, Hünenberg und Risch-Rotkreuz, Berg: Unterägeri, Oberägeri, Menzingen und Neuheim

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