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Einfamilienhäuser

Einfamilienhäuser sind im Kanton Zug ebenso gesucht wie Stockwerkeigentum: Die Preise der gehandelten Objekte legten ebenfalls um gut drei Prozent zu.

Preise für Einfamilienhäuser weiter im Aufwind

Einfamilienhäuser sind im Kanton Zug ebenso gesucht wie Stockwerkeigentum: Die Preise der gehandelten Objekte legten in den vergangenen zwölf Monaten ebenfalls um gut drei Prozent zu. Der Preisanstieg war damit etwas stärker als im Gesamtschweizer Markt, wo sich Einfamilienhäuser um zwei Prozent verteuerten. Ähnlich wie bei Eigentumswohnungen wenden sich auch Einfamilienhaus-Interessenten vermehrt kleineren Objekten mit einfachem Ausbaustandard zu. Deren Verkaufspreise stiegen binnen Jahresfrist um markante sieben Prozent an. Luxuriöse Einfamilienhäuser und Objekte an bevorzugten Standorten lassen sich hingegen nicht mehr ganz einfach vermarkten. In diesem Segment schränkt das hohe Preisniveau den Kreis der potenziellen Käufer zunehmend ein.

Günstigere Gemeinden holen preislich auf

Die höchsten Preise erzielen Einfamilienhäuser nach wie vor in der Marktregion Zug, auch wenn es dort kaum noch positive Preisdynamik gibt. Lediglich in der Gemeinde Walchwil konnte man im Sommer 2016 leicht tiefere Wohneigentumspreise feststellen als noch im Vorjahr. In den drei anderen Marktregionen tendierten die Transaktionspreise verbreitet um zwei bis vier Prozent nach oben. Vor allem die gut erschlossenen Ennetsee-Gemeinden und das Gebiet der Lorzenebene stehen bei Käufern hoch im Kurs. Dort lässt sich der Traum vom Eigenheim noch mit etwas weniger Finanzkraft realisieren. Allerdings kostet in den stark nachgefragten Gemeinden Baar, Cham und Hünenberg ein Standardeinfamilienhaus (mittlere Grösse, fünf Jahre alt und an guter Lage) mittlerweile auch über zwei Millionen Franken.

Einfamilienhäuser: knapp und gesucht

Auf den Zuger Einfamilienhausmärkten ist weiterhin mit positiven Preistrends zu rechnen. Zum einen fördert die starke wirtschaftliche Position des Kantons den Zuzug von hochqualifizierten und entsprechend gut bezahlten Arbeitskräften. Zum andern dürfte das Einfamilienhaus auch künftig eine sehr gefragte Wohnform bleiben. Allerdings sorgen raumplanerische Beschränkungen dafür, dass frei stehende Einfamilienhäuser zunehmend knapp werden. Die kantonale Richtplanung strebt mit Optionen für die bauliche Verdichtung nach einer haushälterischen Bodennutzung. An zentralen Lagen dürfte der Anreiz steigen, bestehende Objekte durch Mehrfamilienhäuser zu ersetzen. Deshalb bietet der Zuger Einfamilienhausmarkt nur wenig Auswahl.

Regionale Preisbandbreiten: Einfamilienhäuser

(in Mio. CHF pro Objekt, 2. Quartal 2016)

Regionale Preisbandbreiten Einfamilienhäuser

Regionale Angebotsmengen: Einfamilienhäuser

(Anzahl angebotene Objekte pro Quartal)

Regionale Angebotsmengen Einfamilienhäuser

Regionale Preisentwicklung: Einfamilienhäuser

(Index 1. Quartal 2006 = 100)

Regionale Preisentwicklung Einfamilienhäuser

Marktausblick Einfamilienhäuser

 

Marktausblick Einfamlienhäuser

Erläuterung der jeweiligen Niveaus in der Tabelle Marktausblick
Preise: hoch
= mehr als 5 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 5 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 5 Prozent unter dem kantonalen Wert
Angebot und Bautätigkeit: hoch = mehr als 20 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 20 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 20 Prozent unter dem kantonalen Wert

Gliederung der Marktregionen nach Gemeinden
Zug:
Zug und Walchwil, Lorzenebene: Baar und Steinhausen, Ennetsee: Cham, Hünenberg und Risch-Rotkreuz, Berg: Unterägeri, Oberägeri, Menzingen und Neuheim

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