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Eigentumswohnungen

Das Angebot an Eigentumswohnungen hat abgenommen, die Preise sind erneut gestiegen. Trotz starker Nachfrage gibt es weniger Neubauten.

Erneuter Preisanstieg

Eigentumswohnungen sind im Kanton Zug sehr begehrt. Das Angebot geht jedoch zurück, weil die Neubautätigkeit nachlässt. Im Sommer 2017 befanden sich nur noch knapp über 2 Prozent des Wohnungsbestands in der Vermarktung. Vor diesem Hintergrund stiegen die Preise erneut und legten um 3,8 Prozent zu. Die Entwicklung in Zug kontrastiert mit dem Schweizer Durchschnitt: Im ganzen Land sind 5 Prozent der Eigentumswohnungen in der Vermarktung, und die Preise stagnieren.

Die anhaltend starke Eigenheimnachfrage im Kanton Zug geht nicht nur auf die günstigen Finanzierungskonditionen zurück. Für Dynamik sorgen insbesondere viele zahlungskräftige Zuzüger, die sich selbst in höheren Preisklassen Stockwerkeigentum leisten können.

Vielerorts ungedeckte Nachfrage

Die Neubautätigkeit lässt mittlerweile deutlich nach. Im Frühjahr 2017 standen rund ein Drittel weniger Wohnungen im Bau als im Vorjahr. 2018 wird die Bautätigkeit nochmals bescheidener ausfallen: Die derzeit bewilligten 160 Eigentumswohnungen liegen weit unter dem langfristigen Mittelwert. Einzige Ausnahme ist die Region Ennetsee: Dort entsteht in Risch-Rotkreuz das Gartenhochhaus «Aglaya» mit 85 Eigentumswohnungen.

Die Zahl der Suchabos auf Immobilienportalen nimmt derweil zu. Eine angespannte Lage besteht in der Gemeinde Cham sowie in Baar und der Stadt Zug. Dort kommen auf jedes Wohnungsinserat fünf Suchabos von Kaufinteressenten. Gesucht sind insbesondere grössere Eigentumswohnungen mit mindestens vier oder fünf Zimmern. Die Zahlungsbereitschaft dafür ist hoch, die meisten Wohnungssuchenden sind bereit, 1 bis 1,5 Millionen Franken für ihr neues Zuhause auszugeben.

Gute Vermarktungschancen

Der Kanton Zug zählt zu den dynamischsten Wachstumsregionen der Schweiz. Somit besteht auch künftig ausgeprägter Bedarf an Wohnraum. Der Wohneigentumserwerb dürfte wegen der tiefen Zinsen auch in den kommenden Jahren attraktiv bleiben. Bei Eigentumswohnungen sind weitere Preisanstiege möglich, weil sich das spärliche Angebot vorerst nicht nennenswert vergrössern dürfte. Bei der Wohnungsvermarktung wird jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis in den Vordergrund rücken, weil die Preise schon jetzt deutlich über dem Schweizer Durchschnitt liegen. Am wahrscheinlichsten sind Wertzuwächse in den Regionen Ennetsee und Lorzenebene. Dort sind die Eigenheimpreise regional noch vergleichsweise moderat.

Regionale Preisbandbreiten: Eigentumswohnungen

(in CHF pro Quadratmeter, 2017)

Regionale Preisbandbreiten: Eigentumswohnungen

Regionale Angebotsmengen: Eigentumswohnungen

(Anzahl angebotene Objekte pro Quartal)

Regionale Angebotsmengen: Eigentumswohnungen

Regionale Preisentwicklung: Eigentumswohnungen

(Index 1. Quartal 2007 = 100)

Regionale Preisentwicklung: Eigentumswohnungen

Marktausblick Eigentumswohnungen

 

Marktausblick Eigentumswohnungen

Erläuterung der jeweiligen Niveaus in der Tabelle Marktausblick
Preise: hoch
= mehr als 5 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 5 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 5 Prozent unter dem kantonalen Wert
Angebot und Bautätigkeit: hoch = mehr als 20 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 20 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 20 Prozent unter dem kantonalen Wert

Gliederung der Marktregionen nach Gemeinden
Zug:
Zug und Walchwil, Lorzenebene: Baar und Steinhausen, Ennetsee: Cham, Hünenberg und Risch-Rotkreuz, Berg: Unterägeri, Oberägeri, Menzingen und Neuheim

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