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Einfamilienhäuser

Immer mehr Einfamilienhäuser kosten über 2 Millionen Franken. Interessenten fokussieren deshalb auf kleinere Häuser, die sich dadurch verteuern könnten.

In der zweiten Reihe wird es teurer

Einfamilienhäuser kosten an immer mehr Standorten im Kanton Zug über 2 Millionen Franken. Preislich lässt sich eine gewisse Stabilisierung feststellen, denn im Sommer 2017 wurde ein durchschnittliches Objekt etwa gleich teuer gehandelt wie im Jahr zuvor. Höhere Preise erzielten fast nur noch kleinere und vergleichsweise günstige Einfamilienhäuser. Bei Objekten mit gehobenem Standard hält der Druck auf die Preise an.

Der Grund liegt auf der Hand: Im Kanton Zug erfordert die Finanzierung eines Einfamilienhauses viel Eigenkapital – vor allem bei grossen und modernen Objekten an bevorzugter Lage. Aber längst nicht alle potenziellen Käufer können oder wollen sich das leisten. Sie realisieren den Wunsch nach den eigenen vier Wänden lieber in einem bescheideneren Umfang.

Geringere Bautätigkeit

Trotz ihrer stattlichen Preise werden Einfamilienhäuser im Kanton Zug lebhaft nachgefragt. Die Zahl der Suchabos auf Immobilienportalen ist im Vorjahresvergleich um 20 Prozent gestiegen. Das Kaufinteresse konzentriert sich neben der Stadt Zug auf die gut erschlossenen Gemeinden in der Lorzenebene und in Ennetsee.

Dem steht eine fast überall geringe Bautätigkeit gegenüber. Nicht zuletzt aus raumplanerischen Gründen werden vermehrt Mehrfamilienhäuser gebaut. Somit ist das Angebot an Einfamilienhäusern klein. Insbesondere frei stehende Häuser und Objekte neueren Baujahrs sind im Kanton Zug nur noch selten auf dem Markt. In den vergangenen zwölf Monaten waren lediglich 10 Prozent aller verkauften Objekte jünger als zehn Jahre. Das typische Transaktionsobjekt stammt heute aus den 1980er-Jahren und ist in durchschnittlichem Zustand.

Wunschobjekt: klein, aber fein

Potenzial für Wertzuwächse haben nur noch bestimmte Einfamilienhäuser. Sogar überdurchschnittlich verdienende Haushalte bevorzugen mittlerweile qualitativ gute, aber kleinere Objekte. Deren Preise dürften tendenziell steigen. Zwei Faktoren stützen den Markt: die tiefen Hypothekarzinsen und die wirtschaftliche Stärke der Zuger Unternehmen, die für einen steten Zuzug gut bezahlter Arbeitskräfte sorgen. Hingegen ist im hochpreisigen Segment auf absehbare Zeit nicht mehr mit nennenswerten Preisanstiegen zu rechnen.

Regionale Preisbandbreiten: Einfamilienhäuser

(in Mio. CHF pro Objekt, 2017)

Regionale Preisbandbreiten: Einfamilienhäuser

Regionale Angebotsmengen: Einfamilienhäuser

(Anzahl angebotene Objekte pro Quartal)

Regionale Angebotsmengen: Einfamilienhäuser

Regionale Preisentwicklung: Einfamilienhäuser

(Index 1. Quartal 2007 = 100)

Regionale Preisentwicklung: Einfamilienhäuser

Marktausblick Einfamilienhäuser

 

Marktausblick Einfamlienhäuser

Erläuterung der jeweiligen Niveaus in der Tabelle Marktausblick
Preise: hoch
= mehr als 5 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 5 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 5 Prozent unter dem kantonalen Wert
Angebot und Bautätigkeit: hoch = mehr als 20 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 20 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 20 Prozent unter dem kantonalen Wert

Gliederung der Marktregionen nach Gemeinden
Zug:
Zug und Walchwil, Lorzenebene: Baar und Steinhausen, Ennetsee: Cham, Hünenberg und Risch-Rotkreuz, Berg: Unterägeri, Oberägeri, Menzingen und Neuheim

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