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Einfamilienhäuser

Durchschnittliche Einfamilienhäuser kosten im Kanton Zug mittlerweile mehr als 2 Millionen Franken. Neue Einfamilienhäuser kommen kaum mehr auf den Markt, da das Bauland zunehmend für eine verdichtete Bauweise verwendet wird.

Starke Nachfrage, steigende Preise

Für ein gängiges Einfamilienhaus müssen in den meisten Zuger Gemeinden rund zwei Millionen Franken oder mehr budgetiert werden. Dennoch ist der Nachfrageüberhang in diesem Segment besonders ausgeprägt: Auf jedes Einfamilienhaus, das auf bekannten Internetportalen ausgeschrieben ist, entfallen im Kanton Zug rund 20 Suchabos. Zum Vergleich: Im Schweizer Schnitt werden knapp zwei Suchabos pro Inserat gezählt. Darin spiegelt sich die starke Anziehungskraft des Kantons Zug auf gut verdienende Haushalte. Dementsprechend sind die hiesigen Einfamilienhauspreise erneut spürbar gestiegen: Im Sommer 2018 war ein mittelgrosses Objekt um 3,5 Prozent teurer als im Vorjahr. Überraschend stark fiel mit einem Plus von über 4 Prozent das Preiswachstum in den Regionen Zug und Lorzenebene aus.

Angebot geht zurück

Weil das Bauland äusserst rar ist, werden im Kanton Zug immer seltener neue Einfamilienhäuser erstellt. Das Gleiche gilt für den Ersatzneubau. Ältere Objekte werden heutzutage meist durch Zwei- oder Mehrfamilienhäuser ersetzt, sobald es die Parzellengrösse zulässt. Deshalb ist der kantonale Einfamilienhausmarkt von einem abnehmenden Angebot geprägt. In den dichter besiedelten Regionen Zug, Lorzenebene und Ennetsee werden pro Quartal lediglich 20 Häuser zum Kauf angeboten, was jeweils weniger als 1,5 Prozent des Bestands entspricht. Deutlich Erfolg versprechender ist die Haussuche in der Region Berg, wo sich der Markt mit einer Angebotsquote von 4 Prozent vergleichsweise liquide zeigt. Die dortige Auswahl spricht jedoch eher eine kaufkräftige Zielgruppe an, weil es sich bei vielen Objekten um grössere Häuser an sehr gesuchten Lagen handelt.

Hauspreise dürften weiter steigen

Einfamilienhäuser werden sich im Kanton Zug auch künftig gut vermarkten lassen. Das aktuelle Wirtschaftswachstum und die weiterhin tiefen Hypothekarzinsen verstärken die Nachfrage nach Wohneigentum. Besonders junge Familien hegen oft den Wunsch nach einem eigenen Haus. Der Kanton Zug verfügt ausserdem über einen hohen Anteil an einkommensstarken Haushalten. Die überdurchschnittliche Kaufkraft kommt in den Preisen der gehandelten Wohnimmobilien zum Ausdruck. Grössere Wertanstiege dürfen vor allem bei kleineren und vergleichsweise günstigen Einfamilienhäusern erwartet werden.

Regionale Preisbandbreiten: Einfamilienhäuser

(in Mio. CHF pro Objekt, 2018)

Regionale Angebotsmengen: Einfamilienhäuser

(Anzahl angebotene Objekte pro Quartal)

Regionale Preisentwicklung: Einfamilienhäuser

(Index 1. Quartal 2008 = 100)

Marktausblick Einfamilienhäuser

 

Erläuterung der jeweiligen Niveaus in der Tabelle Marktausblick
Preise: hoch
= mehr als 5 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 5 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 5 Prozent unter dem kantonalen Wert
Angebot und Bautätigkeit: hoch = mehr als 20 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 20 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 20 Prozent unter dem kantonalen Wert

Gliederung der Marktregionen nach Gemeinden
Zug:
Zug und Walchwil, Lorzenebene: Baar und Steinhausen, Ennetsee: Cham, Hünenberg und Risch-Rotkreuz, Berg: Unterägeri, Oberägeri, Menzingen und Neuheim

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