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Mietwohnungen

Der Kanton Zug hat dank der hohen Nachfrage schweizweit die tiefste Leerstandsquote. Aufgrund der geringen Bautätigkeit werden die Mietpreise stabil bleiben.

Mietwohnungen

Im Kanton Zug haben renditeorientierte Investoren das Mietwohnungsangebot nicht derartig erweitert wie in anderen Schweizer Regionen. Die Investitionen in den Mietwohnungsbau waren eher unterdurchschnittlich. Die kantonale Angebotsquote hat mit 4 Prozent des Bestands ein verhältnismässig tiefes Niveau. Man darf sogar eher von einem Wohnungsmangel sprechen. Das belegt auch der ausserordentlich geringe Mietwohnungsleerstand. Im Sommer 2018 blieb er bei lediglich 0,6 Prozent stabil, während sich der Gesamtschweizer Durchschnittswert auf 2,6 Prozent erhöhte.

Das Bevölkerungswachstum sorgt indessen vor allem in den Regionen Zug und Ennetsee für einen ansehnlichen Mietwohnungsbedarf. Die Nachfrage übersteigt in allen Grössenkategorien das inserierte Angebot. Die Situation ist insbesondere bei Kleinwohnungen und bei grossen, familientauglichen Wohnungen mit fünf und mehr Zimmern angespannt. Der im vergangenen Jahr aufgetretene Rückgang der Angebotsmieten liegt vor allem daran, dass weniger grosse und neuwertige Wohnungen mit Monatsmieten ab 3‘000 Franken inseriert wurden. Die tatsächlich abgeschlossenen Wohnungsmietverträge zeigen jedoch ein stabiles Mietpreisniveau. Seit 2016 sind die Mieten sogar um knapp 2 Prozent leicht gestiegen. Im kommenden Jahr ist von stabilen Marktverhältnissen und einem tiefen Mietwohnungsleerstand auszugehen.

Entwicklung der Angebotsmieten: Mietwohnungen

(Index 1. Halbjahr 2008 = 100)

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