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Eigentumswohnungen

Markante Preissteigerungen

Die Finanzierungskosten für Wohneigentum sind 2019 unverändert sehr attraktiv. Das starke Bevölkerungswachstum und die hohen Einkommen heizen das Kaufinteresse zusätzlich an. Wegen der geringen Bautätigkeit kommen aber kaum neue Objekte zur Vermarktung: Im Sommer 2019 stagnierte die kantonale Angebotsziffer bei ausserordentlich tiefen 2 Prozent. Das trieb die Preise der gehandelten Eigentumswohnungen erneut stark nach oben. Allein in den vergangenen zwölf Monaten verteuerte sich ein gängiges Objekt im kantonalen Durchschnitt um 6,2 Prozent. Die Wohnungspreise stiegen in sämtlichen Zuger Regionen. Besonders gross waren die Wertsteigerungen in Zug und Baar. Angesichts der bereits stattlichen Marktpreise, die vor allem in der Stadt Zug üblich sind, ist das eine bemerkenswerte Entwicklung.

Wenig Wohnungsneubau

Trotz der intensiven Nachfrage werden im Kanton Zug nur wenige neue Wohnungen erstellt. Die knappe Verfügbarkeit bebaubarer Flächen in den Zuger Gemeinden macht Bauland immer teurer. Objekte, die in die Vermarktung gelangen, finden sehr rasch eine Käuferin oder einen Käufer. Die Zeitspanne zwischen Erstinsertion und Verkauf beträgt durchschnittlich 45 Tage, weit unter dem nationalen Durchschnittswert von 70 Tagen. Da die Neubautätigkeit weiter sinkt, wird der Markt angespannt bleiben. Von Januar bis August 2019 wurden im gesamten Kanton nur 72 Wohnungen baubewilligt. Vor zehn Jahren, als noch verhältnismässig viel neuer Wohnraum entstand, waren es bis zu 600 Wohnungen pro Jahr. Mittelfristig ist nur in der Region Ennetsee mit einer substanziellen Erweiterung des Neubauangebots zu rechnen.

Kaufinteresse bleibt hoch

Der Kanton Zug zählt zu den beliebtesten Wohnregionen der Schweiz. Es wird auch künftig ein grosses Kaufinteresse an Wohnliegenschaften geben. Somit dürfte der Nachfragedruck auf die Wohnungsmärkte anhalten. Gleichzeitig verstärken die günstigen Rahmenbedingungen – insbesondere die konstant tiefen Hypothekarzinsen und der stabile Arbeitsmarkt – die Bereitschaft, in Wohneigentum zu investieren. Da das Angebot voraussichtlich gering bleiben wird, dürften die Verkaufspreise im Kanton Zug in den kommenden Monaten tendenziell weiterhin steigen.

Regionale Preisbandbreiten: Eigentumswohnungen

(in CHF pro Quadratmeter, 2019)

Regionale Angebotsmengen: Eigentumswohnungen

(Anzahl angebotene Objekte im Quartal)

Regionale Preisentwicklung: Eigentumswohnungen

(Index 1. Quartal 2009 = 100)

Marktausblick Eigentumswohnungen 2020

Erläuterung der jeweiligen Niveaus in der Tabelle Marktausblick
Preise: hoch
= mehr als 5 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 5 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 5 Prozent unter dem kantonalen Wert
Angebot und Bautätigkeit: hoch = mehr als 20 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 20 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 20 Prozent unter dem kantonalen Wert

Gliederung der Marktregionen nach Gemeinden
Zug:
Zug und Walchwil, Lorzenebene: Baar und Steinhausen, Ennetsee: Cham, Hünenberg und Risch-Rotkreuz, Berg: Unterägeri, Oberägeri, Menzingen und Neuheim

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