Logo Zuger Kantonalbank

Zuger Kantonalbank

Wir begleiten Sie im Leben.
Übersicht

Einfamilienhäuser

Bemerkenswerte Preisanstiege

Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen noch rasanter als diejenigen für Stockwerkeigentum. Zwischen dem zweiten Quartal 2018 und dem zweiten Quartal 2019 legten sie um über zehn Prozent zu. In fast allen Zuger Gemeinden kosten Einfamilienhäuser nun zwischen 2 und 3 Millionen Franken, je nach Lage, Grösse und Qualitätsstandard sogar deutlich mehr. Familien mit durchschnittlichem Einkommen können sich diese Wohnform nur noch selten leisten. Gleichzeitig steigt die Nachfrage seitens sehr gut verdienender Haushalte, für die die Finanzierung des Wunschobjekts selbst an sehr gesuchten Standorten tragbar ist. So erlebte die Stadt Zug in den vergangenen Quartalen zahlreiche Einfamilienhaus- Transaktionen mit Preisen über 5 Millionen Franken.

Neubau geht weiter zurück

Das Kaufangebot am Zuger Einfamilienhausmarkt beträgt nur gut 1 Prozent des Bestands und liegt damit weit unter dem nationalen Durchschnitt. Das ist angesichts der geringen Neubautätigkeit wenig überraschend: Im gesamten Kanton entstehen pro Jahr nur rund 40 neue Einfamilienhäuser – die meisten für den Eigenbedarf. Im kommenden Jahr dürfte es noch weniger Neubauten geben: Die Zahl der Baubewilligungen sank im zweiten Quartal um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Dahinter steht zum einen die Raumplanung, die eine möglichst hohe Siedlungsdichte anstrebt und keine neuen Baugebiete für Einfamilienhäuser vorsieht. Zum andern ist das Bauland so teuer, dass die Investoren darauf meistens keine Einfamilienhäuser bauen. Ältere Objekte mit genügend Umschwung werden häufig durch Mehrfamilienhäuser ersetzt. So wird es auch künftig nur wenige verfügbare Einfamilienhäuser geben.

Einfamilienhäuser werden teurer

Trotz der generell sehr hohen Hauspreise ist die Nachfrage ungebrochen. Die überdurchschnittlich hohe Standortattraktivität des Kantons Zug begünstigt die Zuwanderung von zahlungskräftigen Immobilieninteressenten. Die sehr tiefen Zinsen unterstützen das Interesse an Wohneigentum. Die sehr rege Nachfrage trifft aber auf ein immer knapperes Angebot, denn raumplanerische Restriktionen und hohe Bodenpreise machen den Bau von Einfamilienhäusern zunehmend unattraktiv. So könnten die Preise im Kanton Zug weiter ansteigen – möglicherweise aber schwächer als im vergangenen Jahr.

Regionale Preisbandbreiten: Einfamilienhäuser

(in Mio. CHF pro Objekt, 2019)

Regionale Angebotsmengen: Einfamilienhäuser

(Anzahl angebotene Objekte pro Quartal)

Regionale Preisentwicklung: Einfamilienhäuser

(Index 1. Quartal 2009 = 100)

Marktausblick Einfamilienhäuser

 

Erläuterung der jeweiligen Niveaus in der Tabelle Marktausblick
Preise: hoch
= mehr als 5 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 5 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 5 Prozent unter dem kantonalen Wert
Angebot und Bautätigkeit: hoch = mehr als 20 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 20 Prozent über oder unter kantonalem Wert, tief = mehr als 20 Prozent unter dem kantonalen Wert

Gliederung der Marktregionen nach Gemeinden
Zug:
Zug und Walchwil, Lorzenebene: Baar und Steinhausen, Ennetsee: Cham, Hünenberg und Risch-Rotkreuz, Berg: Unterägeri, Oberägeri, Menzingen und Neuheim

Ihr Anliegen