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Fr, 17. Mai 2019

Die Wohnung online begehen 

Von Rahel Hug, Zuger Zeitung

Die Immobilien-Plattform newhome.ch ist unter den kostenlosen Portalen der Schweiz führend. Innovation wird beim Unternehmen grossgeschrieben. 

3-D Modell einer Wohnung

Die Entwicklung von einem 3-D Modell am Computer.

Mit wenigen Klicks seine Traumwohnung anschauen und sich dabei in einem 3D-Modell des Objektes bewegen? Beim Immobilienportal newhome.ch ist das längst keine Zukunftsmusik mehr. Seit vier Jahren bietet der Online-Marktplatz, der von 18 Kantonalbanken (auch der Zuger Kantonalbank) getragen wird, die virtuellen Besichtigungen an. Seit rund anderthalb Jahren arbeitet newhome.ch auch mit Fotografen zusammen, die Virtual Reality Aufnahmen für inserierende Kunden anfertigen. So können Besucher Liegenschaften erstmals komplett und fliessend online begehen – und das so realitätsnah wie nur möglich. Die Nachfrage nach dem neuen Angebot wächst stetig, die Rückmeldungen sind positiv.

Dieses Konzept und die neue Technologie, die hier zum Einsatz kommt, sind nur ein Beispiel für die Innovationskraft, die das newhome.ch Team an den Tag legt. «Unser Verwaltungsrat lässt uns viel Freiraum, wir können quasi wie ein Start-up agieren. Und dadurch, dass wir die Kantonalbanken als Trägerschaft hinter uns haben, können wir von ihrem Know-how, besonders im regionalen Bereich, profitieren», sagt Jean-Pierre Valenghi, CEO seit dem Start des Portals im Jahr 2013. 

Die Anzahl Inserate hat sich verdoppelt

Die Erfolgsgeschichte von newhome.ch zeigt sich auch in den Zahlen. Arbeiteten im ersten Jahr 2013 noch vier Personen für das Unternehmen, sind es heute elf Mitarbeiter im Büro an der Zürcher Stauffacherstrasse 45. Die Anzahl Inserate hat sich seit dem Start verdoppelt. Nach wie vor ist der Löwenanteil das Mietwesen. Es inserieren gleichsam professionelle wie private Anbieter. Unter den kostenlosen Plattformen in der Schweiz ist newhome.ch der führende Anbieter. Laut Jean-Pierre Valenghi bewegt sich die Gesamtzahl der Inserate auf newhome.ch zurzeit zwischen 60000 und 70000. Mit über 900 Objekten im Kanton Zug hat newhome.ch das grösste Angebot aller Schweizer ­Immobilienplattformen.

CEO newhome.ch

«Wir können quasi wie ein Start-up agieren. Und dadurch, dass wir die Kantonalbanken als Trägerschaft hinter uns haben, können wir von ihrem Know-how profitieren.»

Jean-Pierre Valenghi

CEO newhome.ch

Die Verbreitung ist naturgemäss im Einzugsgebiet der beteiligten Kantonalbanken am grössten. «Wir sind vor allem in der gesamten Ostschweiz, in Graubünden und in der Zentralschweiz stark», erklärt der CEO. 2017 hinzugekommen ist die Tessiner Kantonalbank. «Seitdem ist unsere Homepage sogar viersprachig», führt Valenghi aus. Die Banken stellen die Freigabe der Inserate sicher und verwalten die Daten der registrierten Benutzer. Dadurch ist eine optimale, regionale Betreuung von Anbietern und Suchenden gewährleistet. Zurück zum Thema Innovation. Das newhome.ch Team hat sich zum Ziel gesetzt, auch in den sozialen Medien stärker präsent zu sein. Durch den im letzten Sommer lancierten «Social-Media-Booster» werden Profile auf Facebook, Twitter und Instagram analysiert und Nutzer gezielt angesprochen. «So kommen wir an jene heran, die gar nicht aktiv auf der Suche nach einer Immobilie sind», sagt Valen­ghi. 2013 lag der Anteil der Nutzer, die newhome.ch über das Smartphone besuchten, noch bei 20 bis 30 Prozent. Heute sind es bereits über 50 Prozent. Auch auf diese Entwicklung haben die Verantwortlichen ­reagiert: mit einem Whatsapp-­Stream, der Links zu den Inseraten direkt in der Messaging-App anzeigt und dazu Push-Nachrichten verschickt. Auch die Kooperation mit anderen Playern ist bei newhome.ch ein Thema. Um die Betrugsfälle zu minimieren, arbeitet das Portal mit der ETH zusammen. Die Fachleute erforschen, wie mit der Analyse von Big Data (grossen, komplexen Datenmengen) die Sicherheit gesteigert werden kann. 

 

Dem Nutzer künftig noch mehr Services bieten

Auf die Frage, wo er sein Unternehmen in zehn Jahren sehe, erwidert Jean-Pierre Valenghi mit einem ­Lachen: «Wir planen höchstens auf drei Jahre hinaus, denn der Markt ist sehr dynamisch.» Sein Ziel ist es, dem Nutzer künftig noch mehr Services zu bieten. Der CEO sagt: «Es geht darum, vom Traum eines Objekts bis zur Schlüsselübergabe alle nötigen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, und das mit durchgehend hoher Qualität.»

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