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Die Herausforderungen der Nachfolgeplanung

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Die Nachfolgeplanung ist auch bei kleinen KMU-Betrieben eine herausfordernde und komplexe Aufgabe, zumal die Firma und der Hauptexponent stark verbunden sind. Oftmals sind auch wichtige Aspekte wie die Vorsorge und die richtige Vorbereitung einer Übergabe zu klären, was einen mehrjährigen Prozess nach sich zieht.

Bild: © Adobe Stock, Robert Kneschke

Die ideellen Wertvorstellungen und Interessen wie auch die finanziellen Möglichkeiten der Beteiligten können weit auseinanderliegen. Auch steuerliche und rechtliche Aspekte sind nicht zu unterschätzen. Deshalb ist es für die Unternehmer wichtig, das Thema rechtzeitig anzugehen und frühzeitig Weichen richtig zu stellen.

Wie plane ich meine Unternehmensnachfolge?

Neben den unternehmensspezifischen Themen wie der Suche eines Nachfolgers, den Finanzierungsmöglichkeiten und der Optimierung der Unternehmenssteuern stehen auch Fragestellungen im privaten Bereich im Vordergrund.

1. Wie hoch ist mein privater Kapitalbedarf nach der Übergabe?

  • Renten- oder Kapitalbezug aus der Pensionskasse?
  • Wie hoch soll der Erlös aus der Veräusserung mindestens sein?

2. Wie kann ich die private Steuersituation optimieren?

  • Wie kann ich die nicht betriebsnotwendige Liquidität aus der Firma steueroptimal beziehen?
  • Wie gelingt es mir, die Firma mittels Abspaltung von Immobilien leichter zu gestalten?
  • Wie kann der Kreis potenzieller Nachfolger gross gehalten werden?
  • Kann ich die Vorsorge im Hinblick auf die Übergabe optimieren?

3. Güter- und erbrechtliche Regelung

  • Sind alle Nachkommen gleich behandelt?
  • Müssen Ausgleichszahlungen vorgesehen werden?
  • Ist die Absicherung des überlebenden Ehepartners geregelt?

Unsere Tipps für das richtige Vorgehen:

  • Frühzeitig die finanzielle Situation analysieren 
  • Wünsche und Visionen mit einem Finanzplan darstellen und beurteilen lassen
  • Die Nachkommen frühzeitig mit einbeziehen

Der Weg, eine gewünschte Nachfolgeregelung zu finden und umzusetzen, kann sehr weit sein. Er kann aber in verschiedenen Etappen in Angriff genommen werden. Da oft ein Grossteil der Altersvorsorge der Unternehmer der Wert der eigenen Firma ist, gilt eine geglückte Nachfolge als Königsweg. Es lauern steuerliche Klippen. Emotionen sind im Spiel. Entscheidungen – wer kann, wer will und wer soll der Nachfolger der Firma sein, sind zu fällen. Fangen Sie daher rechtzeitig an, die finanzielle Zukunftssicherung zu gestalten und das Schicksal Ihres Unternehmens zu regeln.

Statement Aldo Hättenschwiler, Inhaber Deweta AG

«Die Lösung, die Immobilie vom operativen Geschäft zu trennen und so die Firma vor dem Verkauf leichter zu machen, war goldrichtig. Frühzeitig habe ich meine Nachfolgeplanung zusammen mit Bernhard Fischer von der ZugerKB aufgegleist. Inzwischen habe ich einen geeigneten Nachfolger gefunden, der den Betrieb stufenweise übernimmt. Dank der rechtzeitigen Planung und der Umsetzung der Ideen aus der Finanzplanung habe ich die richtigen Entscheidungen getroffen und Dank dem Einkauf in die Pensionskasse steuerlich profitiert. So kann ich schon heute beruhigt in die Zukunft blicken und weiterhin voller Freude im Job weiterarbeiten.»

Über Deweta AG, Steinhausen
Die Deweta AG mit Sitz in Steinhausen gestaltet räumliche Umgebungen mit Gefühl, Vision und Fachwissen. Seit über 30 Jahren ist die Firma spezialisiert auf Decken- und Wandbekleidungen sowie auf Innenausbauten aller Art. Das Team von 40 Mitarbeitenden verarbeitet ausgesuchte Hölzer, hochwertige Metalle, aber auch moderne Hightech-Materialien mit höchster Kompetenz und Kreativität. Die Deweta AG ist Partnerin von Architekten, Planern, Generalunternehmern oder Bauherren und leistet wertvolle Beiträge zu herausragenden Bauwerken mit einladenden Arbeits- und Lebensräumen.

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Pavla Polackova

Pavla Polackova

Pavla Polackova arbeitet seit 2017 als Steuerberaterin bei der ZugerKB. Sie erstellt Steuererklärungen für unsere Kundinnen und Kunden, berät sie bei Steuerfragen und hilft ihnen, ihre Steuern zu optimieren. Ihre Freizeit geniesst sie am liebsten in Bewegung: beim Joggen, Schwimmen oder Wandern. Sie ist ausserdem eine leidenschaftliche Leserin.


Kategorien: Geld

Tags: Berufliche Vorsorge , Unternehmensnachfolge


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