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Events organisieren – für Manuela eine Herzensangelegenheit

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Jetzt ist wieder die Zeit der Weihnachtsmärkte. Es duftet nach Glühwein, die rustikalen Holzhütten mit ihren Lichtern verbreiten eine warme Stimmung – soeben zieht der Samichlaus mit seinem Gefolge über den Hauptplatz in Schwyz. Und mittendrin: Manuela Lindauer mit ihrem fünfköpfigen Team. Gemeinsam haben sie ehrenamtlich diesen Markt organisiert. Weshalb Manuela diese Arbeit auf sich nimmt und welche Tipps sie generell für die Organisation von Anlässen hat, erzählt sie uns im Interview.

Foto ® Christoph Jud, «Bote der Urschweiz»

Manuela, am 10. und 11. Dezember 2022 findet in Schwyz der Christchindlimärcht statt. Du bist Präsidentin des Organisationskomitees. Was motiviert dich, in deiner Freizeit einen solch grossen Markt auf die Beine zu stellen?

Ich finde es genial, auch einmal etwas für die Bevölkerung zu organisieren und nicht immer nur zu konsumieren. Ausserdem freut es mich sehr, wenn ich über den Christchindlimärcht spaziere und überall strahlende Augen sehe, fröhliches Lachen höre und auch viele motivierende Dankesworte bekomme.

Was dürfen die Besucherinnen und Besucher am Markt Besonderes erwarten?

Glühwein, Marroni und Wollsocken. Nein, natürlich nicht nur. Wir versuchen immer, eine möglichst breite Palette zu bieten. So haben wir heuer beispielsweise einen Standbetreiber, der Kaffee aus Wildpflanzen verkauft. Aber auch kulinarisch sind wir vielfältig unterwegs – was es alles gibt, können die Besucherinnen und Besucher vor Ort gerne selber testen.

Beginnt ihr mit der Planung schon im Sommer?

Im Sommer ist fast schon zu spät. Das Wichtigste – das Datum – besprechen wir direkt im Januar nach der Durchführung und holen bereits die Bewilligungen ein. Der Kick-off ist jeweils für den Frühling geplant.

Was ist die grösste Herausforderung?

Leider haben wir immer wieder mit kurzfristigen, oft unbegründeten Absagen von Marktstandbetreibenden zu kämpfen. Innert kurzer Zeit einen Ersatz zu finden, ist nicht immer einfach und verursacht für uns einen grossen Mehraufwand.

Welche Bedeutung hatte Weihnachten für dich als Kind? Und ist das bis heute unverändert?

Als Kind fand ich Weihnachten super. Bereits am Nachmittag war ich nervös und freute mich riesig, wenn wir die Musik aus dem Wohnzimmer hörten und zum schön geschmückten Baum und zu den Geschenken konnten. Auch heute geniesse ich die Weihnachtszeit immer noch sehr. Was ich mir aber sehnlichst wünsche, wären wieder einmal weisse Weihnachten.

Organisieren, planen und umsetzen: Auch in deiner Funktion bei der Zuger Kantonalbank bist du verantwortlich für über 30 Veranstaltungen und Events. Was gefällt dir bei deiner Arbeit am besten?

In dieser Funktion habe ich das Privileg, mit sehr vielen unterschiedlichen Bereichen und Personen zusammenzuarbeiten. Ich schätze diese Vielfältigkeit extrem und finde diese Kontakte sehr bereichernd. Auch mag ich es, die Fäden in den Händen zu haben und den Überblick zu behalten.

Damit bei einem Anlass alles wie am Schnürchen klappt, müssen ganz viele Details stimmen. Wie schaffst du es, nichts zu vergessen?

Bei den grossen Events arbeite ich jeweils mit einem Konzept und bei kleineren mit einem Factsheet. Dort sind die wichtigsten Details aufgeführt. Tauchen während der Vorbereitung oder am Anlass selbst weitere wichtige Punkte auf, werden diese entsprechend nachgeführt.

Wann ist für dich ein Anlass gelungen und erfolgreich?

Wenn sich die Gäste mit einem zufriedenen Lächeln auf den Heimweg machen. Schön sind natürlich auch die Rückmeldungen, die ich entweder direkt von den Gästen oder später beim Debriefing erhalte. Bei der Zuger Kantonalbank spüre ich generell von den Gästen eine hohe Wertschätzung.

Bei deiner Arbeit geht es öfters mal hektisch zu und her. Wie kannst du dich in deiner Freizeit am besten erholen?

Meine Erholung finde ich ganz stark in der Natur. Deshalb bin ich am liebsten draussen unterwegs. Sei das beim Wandern, Schneeschuhlaufen oder Snowboarden. Aber auch beim Backen kann ich super entspannen – und hab danach erst noch kulinarisch etwas davon.

Viele von uns organisieren kleinere Anlässe – privat oder für einen Verein. Welche drei Tipps gibst du, damit der Anlass gelingt?

Die drei wichtigsten Schritte für mich sind:

  1. Frühzeitig starten und das Datum sowie die wichtigste Infrastruktur reservieren.
  2. Den Anlass zielgruppengerecht gestalten – eine Geburtstagsfeier fürs Grosi ist nicht dasselbe wie ein Plauschturnier im Volleyball.
  3. Selber mit viel Freude und Motivation bei der Arbeit sein und weitere involvierte Personen begeistern und mitziehen.
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Doris Zetzema

Doris Zetzema

Doris Zetzema, Projektleiterin Kommunikation, kam 2014 als Quereinsteigerin zu uns. Sie jongliert gerne mit Wörtern und Sätzen, feilt am Text, bis er optimal auf die Leserinnen und Leser abgestimmt ist. Wichtig in ihrer Kommunikation: immer auf Augenhöhe, viel Empathie und ein lockerer Schreibstil. Sie mag Geschichten über Menschen, fühlt gerne auf den Zahn. Privat ist sie am liebsten mit ihrer Harley unterwegs.


Kategorien: Leben

Tags: Familie , Gesellschaft , Mitarbeitende , Trends


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