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Frühzeitig mit dem älteren Lebenspartner pensionieren lassen

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Bei einem grossen Altersunterschied bei Paaren besteht das Problem, dass einer von beiden deutlich länger arbeiten muss, während der andere bereits seine Pension in vollen Zügen geniessen kann. Gibt es keine Möglichkeit, dass beide sich gleichzeitig pensionieren lassen können, um das süsse Nichtstun zu geniessen?

© Adobe Stock, Rido

Altersunterschied und seine Auswirkungen

Miriam Odermatt (34) überrascht ihre Eltern, als sie mit Ehemann Mike (52) auftaucht und davon erzählt, dass sie auch in Pension gehen möchte, wenn es bei ihrem Mann so weit ist. Sie wollen gemeinsam den Ruhestand geniessen und bei dem grossen Altersunterschied nicht auf die gemeinsame Zeit nach Miriams regulärer Pension hoffen. Denn dann ist Mike schon jenseits der 80. Ihre Eltern verstehen die Situation, machen sich aber auch Sorgen, ob Ihre Tochter und ihr Schwiegersohn denn überhaupt von dem angesparten und aufgebauten Vermögen leben können. Ihre Tochter verdient nämlich nicht so viel. Zusammen mit dem Verdienst des Ehemanns reicht es aktuell zwar, aber wie das in der Zukunft nach der Pensionierung aussieht, weiss das Ehepaar Odermatt selber noch nicht. Die vier sind sich einig, dass eine Beratung bei ihrer Hausbank ein sehr wichtiger nächster Schritt ist.

Liebe ist nicht planbar – die Finanzen schon

So macht sich das Ehepaar Odermatt auf zu seinem Kundenberater bei der Zuger Kantonalbank. Der Privatkundenberater verlangt zuerst den Pensionskassenausweis von Mike Keller. Der Mitarbeiter der ZugerKB ist angenehm überrascht. Da Herr Odermatt über viele Jahre Einkäufe in seine Pensionskasse getätigt hat, hat er gut vorgesorgt. Nach der Pensionierung wird sein Bruttoeinkommen von CHF 6’000 Franken nur leicht reduziert. Die Rente aus der ersten und der zweiten Säule entspricht CHF 5’100. Das Einkommen seiner Frau Miriam von 3’500 Franken reicht also aus, um die Lebenshaltungskosten von 6’500 abzudecken. Wenn Frau Odermatt ebenfalls in 13 Jahren in Rente gehen möchte, ergeben sich zwei Optionen:

A. Entweder den Gürtel in Zukunft ein bisschen enger schnallen
B. Weitersparen und ein höheres Altersvermögen ansparen

Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg B

Miriam und Mike entscheiden sich für weiteres Sparen. Sie legen jeden Monat 1’000 Franken zur Seite. Der Privatkundenberater legt Miriam Odermatt noch nahe, kein 3a-Konto zu eröffnen, weil sie in 13 Jahren noch nicht über das Geld verfügen kann . Also legt Sie für den gleichen Zeitraum einen Fondsparplan mit einer ausgewogenen Strategie an. Mit etwas Glück erwirtschaftet Frau Odermatt so in den kommenden 13 Jahren 200’000 Franken. Damit können sie später gemeinsam das Leben wie bisher gewohnt geniessen. Die zuerst skeptischen Eltern sind sehr beruhigt und überrascht von dieser Möglichkeit, und sie freuen sich für ihre Tochter und den Schwiegersohn, dass sie zu seinem Pensionszeitpunkt gemeinsam das Leben geniessen können.

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David Sonderegger

David Sonderegger

David Sonderegger, Berater Berufliche Vorsorge, beschäftigt sich seit 2007 mit der professionellen Beratung rund um Pensionskassen bei Firmenkunden. Neue Generationen von Unternehmern werden in die Vorsorgepläne eingebunden, damit am Ende nach vierzig vielseitigen Berufsjahren in der interessanten Zuger Wirtschaftsregion noch Geld für den dritten Lebensabschnitt übrigbleibt.


Kategorien: Zukunft

Tags: Berufliche Vorsorge , Pensionierung