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Laufend Ziele erreichen und optimistisch bleiben

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Plötzliche Schicksalsschläge gehören genauso zum Leben wie das Erreichen von Zielen und die täglichen Herausforderungen. In diesem Emotionschaos Strategien zu entwickeln, um einen kühlen Kopf zu bewahren, ist dabei wohl das Wichtigste. Angela «Angi» Grossenbacher, Geschäftsstellenleiterin Walchwil, hat ihren eigenen «Lösungsweg» gefunden und geht ihn täglich. Sie kann sich so besser um die Anliegen ihrer Kundschaft und ihrer Mitarbeitenden konzentrieren.

Entspannt erste Ziele erreichen

Schon mit 31 Jahren eine Geschäftsstelle zu leiten, ist eine grosse Aufgabe und Herausforderung. Vorher war Angi zuerst als Kundenberaterin, danach im Bereich Private Banking tätig, immer verbunden mit der jeweils fachspezifischen Ausbildung. «In dem Zeitraum war ich freudig und zugleich gespannt», erzählt sie in Erinnerung an diese Zeit, in der viel Schönes und Neues passierte, auch in ihrem Privatleben. Angi konnte alles in vollen Zügen geniessen, und sie war nicht wirklich vorbereitet auf die Schicksalsschläge, die sie persönlich und ihr Umfeld in der Folge treffen sollten.

Erste Rückschläge im Umfeld verkraften

«Wenn in deinem direkten Umfeld geliebte Menschen schwer erkranken oder es sogar zu einem plötzlichen Todesfall kommt, ist man – wenn sonst gerade alles gut läuft – darauf nicht wirklich vorbereitet.» Nachdenklich, aber gefasst erinnert sich Angi an diese Phase im Jahr 2018 zurück. Verunsicherung machte sich damals breit. Sie musste gut geerdet sein, um in einer solchen Situation nicht entwurzelt zu werden. Im Beruf, bei der Ausübung des Hobbys und durch den Freundes- und Familienkreis. «Zudem wird einem bewusst, was wirklich wichtig ist und was vorher vermeintlich wichtig war, aber eigentlich zu vernachlässigen ist. Es ist wie mit den Finanzen: In schwereren Zeiten hilft ein finanzielles Polster, das zugänglich ist und Rückhalt bietet. Zusätzlich sollte auf die veränderte Situation wohlüberlegt und vorsichtig reagiert werden.»

Besserung in Sicht

Nach einigen Monaten des Bangens sieht es 2019 deutlich besser aus. Gute Nachrichten zum Gesundheitszustand kommen aus dem nächsten Umfeld. Die leidenschaftliche Bariton-Saxofonistin freut sich auf einen Konzertauftritt mit der Lucerne Concert Band im KKL in Luzern. «Ich war wieder viel entspannter.» Und der nächste Karriereschritt liess nicht lange auf sich warten. Im Herbst 2019 kam die Entscheidung, dass Angi die Geschäftsstelle der Zuger Kantonalbank in Walchwil im darauffolgenden Frühjahr übernehmen sollte. «Solch ein Angebot ehrt einen und zeugt von dem grossen Vertrauen, dass in mich gesetzt wird. Diesem Vertrauen möchte ich auch gerecht werden, vor allem den Kundinnen und Kunden, aber auch dem Team vor Ort gegenüber.»

Neue Herausforderungen laufend meistern

Mit der Leitung der Geschäftsstelle in Walchwil und dem COVID-Lockdown im Frühjahr 2020 kamen direkt neue Herausforderungen auf sie zu, und es sollten nicht die einzigen sein. «Einige Monate später hatte ich einen Autounfall, der eine langwierige Physiotherapie nach sich zog, die keine wirkliche Besserung brachte. Aber mich unterkriegen lassen, ist ja nicht so mein Ding.» Bei der Suche nach einer geeigneten Therapiemöglichkeit stiess die junge Geschäftsstellenleiterin auf ein Laufband für das Büro, das sie nach interner Abklärung sofort kaufte. Das Besondere: Es funktioniert nur durch Eigenantrieb, also nur, wenn man selbst läuft. Die Lauffläche bewegt sich nicht von selbst. Es wird einfach unter das Stehpult gestellt. Somit absolviert Angi seitdem den Grossteil ihrer Büroarbeit gehend. «Durch die ständige Bewegung ging es meiner Halswirbelsäule bald deutlich besser. Meinen Arbeitsplatz kann ich mir ohne mein Laufband gar nicht mehr vorstellen.» Herausforderungen begegnet sie immer mit einem wohlüberlegten Lösungsansatz. Diese Erfahrungswerte hat sie bei ihrem CAS-Studiengang für Angewandte Psychologie vertieft, den sie berufsbegleitend abschloss. Diese Werte lässt sie auch immer bei der Beratung ihrer Kundschaft miteinfliessen.


Wahrnehmung und Achtsamkeit bringen dich in Ausnahmesituationen immer voran. Das ist auch in der Finanzbranche so. Veränderungen am Markt sind nicht immer vorherzusehen. Man sollte sie einkalkulieren und muss darauf wohlüberlegt und mit kühlem Kopf reagieren.

Angela Grossenbacher, Geschäftsstellenleiterin Walchwil bei der Zuger Kantonalbank

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Christian Panzuto

Christian Panzuto

Christian Panzuto, Projektleiter Kommunikation, bringt sein Kommunikationsverständnis aus den unterschiedlichsten Branchen bei der ZugerKB ein. Er sorgt für zielgruppengerechte Ansprache verschiedener Themen auf allen digitalen Kanälen. In der Freizeit trifft man den sportlichen Schreibtischtäter joggend am Vierwaldstättersee, auf dem Velo rund um den Zugersee oder im Cabrio auf den wunderschönen Alpenpässen der Schweiz.


Kategorien: Leben

Tags: Familie , Gesellschaft , Mitarbeitende , Zug


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