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Mobile Payment – mit Smartphone oder Smartwatch bezahlen

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Mobile Bezahlsysteme sind heute voll im Trend, die Angebotspalette ist gross. Bei uns stehen die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden im Zentrum. Sie sollen entscheiden können, wie sie mobil bezahlen möchten. Darum bieten wir alles an: Apple Pay, Samsung Pay, Google Pay, Fitbit Pay, Garmin Pay, SwatchPAY! und TWINT. Was nutzen Sie?

Kontaktlos bezahlen: einfach, schnell, sicher

Egal, um welchen Anbieter es sich handelt, eines haben sie alle gemeinsam: Sie nutzen die technischen Möglichkeiten der Smartphones und Smartwatches, damit die Kundinnen und Kunden kontaktlos und einfach ihre Einkäufe und vieles mehr tätigen können. Die technologischen Möglichkeiten werden laufend erweitert. Wer die Dienste nutzen will, findet sicherlich das für ihn passende Angebot. Im Interview mit Gerry Merk, Berater Digital Banking, erfahren Sie Spannendes über die digitalen Zahlmöglichkeiten.

Du bist bei der ZugerKB verantwortlich für die ZugerKB TWINT App. Was begeistert dich an TWINT?

«2017 haben wir uns entschieden, als eine der ersten Banken mit einer eigenen ZugerKB TWINT App auf den Markt zu gehen. Mittlerweile nutzen über 20’000 Kundinnen und Kunden unsere App. Das freut mich sehr. Einer der Hauptgründe für den Entscheid, die App einzuführen, war, dass eine direkte Kontoanbindung möglich ist. Wir wollten nicht, dass zuerst die App mit Guthaben aufgeladen werden muss. Uns war wichtig, dass verfügbare Beträge sofort und einfach genutzt werden können und die Bewegungen unmittelbar auf dem Kontoauszug ersichtlich sind. Alles, was dazu benötigt wird, ist lediglich ein aktiver E-Banking-Vertrag mit uns. Zugangsdaten hinterlegen und loslegen.»

Wie ist der Austausch mit TWINT?

«TWINT ist eine Schweizer Lösung mit Bankenverbund. Wir tauschen uns somit regelmässig aus. Wir teilen und entwickeln Ideen gemeinsam. Somit trägt die ZugerKB dazu bei, dass die App immer innovativer wird. Zu Beginn war das nicht immer einfach für mich. Ich erinnere mich an ein Telefongespräch, bei dem unter den TWINT-Verantwortlichen innerhalb der Banken Französisch gesprochen wurde und ich feststellen musste, dass mich meine Schulzeit eingeholt hat. Als ich schliesslich im Team das «Malheur» erzählt habe und um Hilfe bat für den nächsten Call, wurde ich natürlich mit allen möglichen «gut gemeinten Ratschlägen» eingedeckt. Jemand meinte, ich solle mich doch einfach das nächste Mal mit französischem Akzent am Telefon melden und sagen: ‹Salü moi Cherry TWÄNT e schö pa compris franzes.› Das Gelächter war gross. Was ich damit sagen will: Der Austausch ist super, freundschaftlich, auf Augenhöhe. Das gefällt mir.»

Was bedeutet TWINT für die ZugerKB?

«TWINT ist für uns ein Customer Touchpoint. Wir erreichen unsere Zielgruppen und können ihnen ein Produkt mit Mehrwert bieten. Es ist aber nicht nur für Privatkunden interessant. Nicht nur grosse Händler, auch der kleine Hofladen um die Ecke kann TWINT nutzen. Du hast doch bestimmt auch schon deinen Süssmost mit dem Barcode von TWINT bezahlt, oder? Vor allem zu Pandemie-Zeiten haben die Menschen TWINT für sich entdeckt. Ein weiteres Plus: Als TWINT-Nutzer habe ich immer viele tolle Funktionen dabei. Denn wer vergisst heutzutage schon sein Handy? Ich kann minutengenau meine Parkzeit bezahlen. Kann meinen Kindern Geld überweisen, über das sie sofort verfügen können. Benötige ich irgendwo Bargeld, kann ich Bargeld beziehen. Oder ich kann digitale Gutscheine bestellen, Spenden, Rechnungen teilen, Punktesysteme hinterlegen … Ich gehörte zu den Ersten, die mit TWINT bezahlt haben. Damals war ich noch ein richtiger Exot. Heute ist TWINT so beliebt und etabliert, dass ich manchmal vergesse, dass ich noch ein Portemonnaie habe.»

Und was erwartet uns für die Zukunft?

«Gespannt bleiben! :-) Alle, die TWINT noch nicht heruntergeladen haben, sollten dies nun tun.»

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Gerhard Merk

Gerhard Merk

Gerry Merk, Berater Digital Banking, ist seit 1998 bei der ZugerKB. Er ist verantwortlich für die ZugerKB TWINT App und ein echter Profi in digitalen Themen. In seiner Freizeit ist er begeisterter Motorradfahrer und Aviatik-Fan.


Kategorien: Geld

Tags: Bezahlen , Digital , Trends


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