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Rasant auf dem Bike – überlegt in der Beratung

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Ob Biketour oder Beratungsgespräch: Nicole Müller bereitet sich auf beides seriös vor. Sie liebt rasante Abfahrten und möchte mit ihrem Bike mal den Schweizerischen Nationalpark erkunden. Ihre Leidenschaft ist jedoch nicht nur das Biken, sondern auch die Beratung. Niemand käme auf die Idee, aber Nicole macht das schon seit über 30 Jahren.

Nicole, du bist Privatkundenberaterin bei der Zuger Kantonalbank. Erholung findest du in deiner Freizeit beim Biken auf dem Zugerberg. Siehst du Parallelen zwischen dem Biken und der Beratung?

Die schönsten Biketouren mit eindrücklichem Panorama liegen tatsächlich direkt vor meiner Haustüre – daraus schöpfe ich Kraft und Energie für den Alltag. Und ja, Parallelen sehe ich absolut, und zwar in der seriösen Vorbereitung einer Biketour oder eines Kundentermins. Eine strukturierte Planung ist zielführend und Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Gespräch oder eine anspruchsvollere Biketour.

Welche Biketour möchtest du unbedingt mal machen?

Von Scuol über das Val Müstair nach Livigno, Italien. Von dort über den Berninapass ins Oberengadin bis nach Zuoz und wieder zurück nach Scuol. Highlights sollen der Pass da Costainas, das Val Mora und der Passo Alpisella sein. So lerne ich den Schweizerischen Nationalpark von einer ganz anderen Seite kennen.

Welches war deine verrückteste Biketour?

Eine meiner verrücktesten Biketouren war mit meinem ersten Mountainbike vor 20 Jahren. Von Arosa zur Hörnlihütte auf 2511 Metern. Von dort ging es Downhill nach Innerarosa. Dies war für mich als Anfängerin eine anspruchsvolle, aber sehr erlebnisreiche Biketour.

Welchen Rat gibst du jemandem, der mit dem Biken anfangen möchte?

Ich empfehle jedem Bike-Interessierten, sich in einem Fahrradgeschäft beraten zu lassen und passende Bikes vor dem Kauf zu testen. Mountainbike ist nicht gleich Mountainbike. Es gibt von Race-Bikes über Touren- bis All-Mountain-Bikes ganz verschiedene Modelle und Marken. Wichtig ist auch eine optimale Bike-Bekleidung, damit man für diese sportliche Aktivität gut gerüstet und auch geschützt ist. Ebenfalls wichtig ist die Fahrtechnik – nicht einfach losfahren, sondern sich mit dem neuen Bike zuerst vertraut machen.

Seit unglaublichen 30 Jahren berätst du Privatkundinnen und -kunden. Hast du noch keine Abnützungserscheinungen?

Nein, ganz im Gegenteil. Ich schätze den persönlichen Kontakt mit Menschen sehr. Jeden Tag bin ich von Neuem motiviert, meine Kundinnen und Kunden in ihren finanziellen Entscheidungen zu beraten und ihnen mit meinem Wissen optimale Lösungsvorschläge zu präsentieren. Und mit den zunehmenden regulatorischen Anforderungen im Bankwesen bleibt meine Tätigkeit als Privatkundenberaterin sehr abwechslungsreich und spannend.

Was hat sich in all diesen Jahren in der Beratung verändert?

Bis vor 30 Jahren war jede Geschäftsstelle mit einem Schalter mit Panzerglas, einem Diskret-Schalter für Bartransaktionen und einem Wertschriftenschalter für Anlagegeschäfte eingerichtet. Ab 1992 wurden die Geschäftsstellen sukzessive mit Beratungsnischen – ohne herkömmliche Schalter – ausgestattet. Hinzu kamen die Beratungsrichtzeiten von 7 Uhr bis 19 Uhr. Somit steht uns noch mehr Zeit für die ganzheitliche Beratung unserer Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Zahlungsverkehr und Bartransaktionen werden heute mehrheitlich durch unsere Kundinnen und Kunden selbst erledigt. Mit dem E-Banking, dem ZugerKB Kundenportal und der Möglichkeit, sich online beraten zu lassen, stehen unseren Kundinnen und Kunden weitere attraktive Services zur Verfügung. Was sich nicht verändert hat: Die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden stehen bei der Zuger Kantonalbank im Zentrum – im persönlichen Beratungserlebnis wie auch im digitalen Raum.

Welche sind für dich die drei wichtigsten Punkte für eine optimale Beratung?

Erstens: Die Gesamtsituation der Kundinnen und Kunden analysieren und dadurch aktuelle und zukünftige Bedürfnisse erkennen. Zweitens: Verständliche und passende Lösungen vorschlagen, die immer die Gesamtsituation berücksichtigen. Und drittens: Die aktuelle Kundensituation überwachen und frühzeitig auf Chancen und allfällige Risiken aufmerksam machen.

Du kennst dich auch im Hypothekargeschäft aus. Welchen Rat gibst du Personen, die ein Eigenheim suchen?

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hier verweise ich gerne direkt auf das Video, in dem ich einige Varianten aufzeige. Zudem spreche ich dort über die Finanzierung eines Eigenheims, denn schliesslich soll der Kauf lange Freude bereiten.

«Grundsätzlich ist der Entscheid über die gewählte Hypothek sehr individuell, und er hängt von der gewünschten Planungssicherheit ab. In der jetzigen Zeit empfehle ich, die Hypothek in unterschiedliche Tranchen aufzuteilen und unterschiedliche Laufzeiten zu wählen.»

Nicole Müller, Privatkundenberaterin bei der Zuger Kantonalbank

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Doris Zetzema

Doris Zetzema

Doris Zetzema, Projektleiterin Kommunikation, kam 2014 als Quereinsteigerin zu uns. Sie jongliert gerne mit Wörtern und Sätzen, feilt am Text, bis er optimal auf die Leserinnen und Leser abgestimmt ist. Wichtig in ihrer Kommunikation: immer auf Augenhöhe, viel Empathie und ein lockerer Schreibstil. Sie mag Geschichten über Menschen, fühlt gerne auf den Zahn. Privat ist sie am liebsten mit ihrer Harley unterwegs.


Kategorien: Karriere

Tags: Finanzieren , Hypothek , Immobilien , Mitarbeitende , Private Vorsorge , Sparen


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