Voraus ist, wer seinem Geld mehr zutraut.

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Wer sein Vorsorgegeld langfristig in Wertschriften investiert, nutzt die Chancen der Kapitalmärkte für den eigenen Vermögensaufbau. Warum sich beim Sparen 3 ein Blick über das klassische Konto hinaus lohnt und weshalb Zeit beim Investieren so wertvoll ist.

Mehr aus dem Sparen 3 machen

Geld in die Säule 3a einzahlen, Steuern sparen und fürs Alter vorsorgen: Für viele Erwerbstätige gehört das am Jahresende dazu. Doch wer sein Vorsorgevermögen über viele Jahre ausschliesslich auf einem Konto liegen lässt, verzichtet auf die Renditechancen der Kapitalmärkte.

Gerade die Säule 3a bietet gute Voraussetzungen für langfristiges Investieren. Entscheidend ist der Zeitraum bis zum geplanten Bezug des Vorsorgeguthabens – beispielsweise für die Pensionierung oder für selbstgenutztes Wohneigentum. Mit einer breit diversifizierten Wertschriftenlösung lässt sich diese Zeit gezielt für den langfristigen Vermögensaufbau nutzen.

Andrea Teufer

«Gerade bei einem langen Anlagehorizont lohnt es sich, die Chancen der Kapitalmärkte zu nutzen. Wer früh beginnt, gibt seinem Vorsorgevermögen mehr Zeit, sich zu entwickeln.»

Andrea Teufer, Privatkundenberaterin, Zuger Kantonalbank

Vom Sparen zum Investieren

Auf einem Sparen-3-Konto wird das Vorsorgeguthaben verzinst. Wer das 3a-Guthaben in Wertschriften investiert, erhält darüber hinaus Zugang zu den Renditechancen der Kapitalmärkte.

Vorsorgefonds investieren breit gestreut in verschiedene Anlagen. Je nach Fonds und Strategie kommen unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Obligationen oder Immobilien zum Einsatz. Die Diversifikation vermindert insbesondere Konzentrationsrisiken, beseitigt das allgemeine Marktrisiko aber nicht.

Besonders wertvoll ist der lange Anlagehorizont. Entscheidend ist der Zeitraum bis zum geplanten Bezug des Vorsorgeguthabens – beispielsweise für die Pensionierung oder für selbstgenutztes Wohneigentum. Kurzfristige Marktschwankungen gehören dazu. Ein langer Anlagehorizont schafft mehr Zeit, zwischenzeitliche Kursverluste auszugleichen und an der langfristigen Entwicklung der Kapitalmärkte teilzuhaben.

Deshalb zählt bei der Säule 3a nicht nur, wie viel eingezahlt wird. Ebenso wichtig ist, wie das Vorsorgegeld angelegt wird.

Voraus ist, wer heute beginnt.

Beim Wertschriftensparen zählen Zeit und Regelmässigkeit. Wer früh startet und kontinuierlich investiert, verteilt die Anlagen auf unterschiedliche Marktphasen und gibt dem Kapital länger die Möglichkeit, Erträge zu erwirtschaften.

Werden erzielte Erträge wieder investiert, können auch sie weitere Erträge erzielen. Über viele Jahre kann dieser Effekt einen wichtigen Beitrag zum Aufbau des Vorsorgevermögens leisten.

«Viele warten auf den vermeintlich richtigen Einstiegszeitpunkt. Bei einem langen Anlagehorizont ist es viel wichtiger, überhaupt zu beginnen und regelmässig zu investieren.»

Andrea Teufer, Privatkundenberaterin, Zuger Kantonalbank

Dabei gibt es nicht die eine Anlagestrategie für alle. Anlagehorizont, Risikofähigkeit und Risikobereitschaft bestimmen, welcher Wertschriftenanteil zur persönlichen Situation passt. Eine professionelle Anlagestrategie verbindet diese Faktoren mit einer breiten Diversifikation und einer langfristigen Perspektive.

Fünf Irrtümer rund um die Säule 3a

«Die Säule 3a lohnt sich nur mit dem Maximalbetrag.»

Auch kleinere Beiträge bauen Vorsorgevermögen auf und können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Entscheidend ist, überhaupt zu beginnen und regelmässig einzuzahlen.

«Mein Geld liegt auf einem 3a-Konto. Damit ist alles erledigt.»

Wer noch viele Jahre bis zum geplanten Bezug des Vorsorgeguthabens hat, kann diesen Anlagehorizont gezielt nutzen. Wertschriften eröffnen zusätzliche Renditechancen und ermöglichen die Teilnahme an der Entwicklung der Kapitalmärkte.

«Wertschriftensparen ist nur etwas für Börsenprofis.»

Professionell aufgebaute Vorsorgelösungen investieren breit diversifiziert und folgen einer definierten Anlagestrategie. Entscheidend ist nicht, einzelne Börsengewinner vorherzusagen, sondern eine Strategie zu wählen, die zur persönlichen Situation passt.

«Ich warte auf den perfekten Einstiegszeitpunkt.»

Den perfekten Zeitpunkt kennt niemand im Voraus. Regelmässiges Investieren verteilt die Anlagen auf unterschiedliche Marktphasen. Bei einem langen Anlagehorizont verliert der einzelne Einstiegszeitpunkt an Bedeutung.

«Um meine Säule 3a kümmere ich mich später.»

Beim langfristigen Investieren ist Zeit wertvoll. Wer früh startet, gibt seinem Vorsorgevermögen länger die Möglichkeit, sich zu entwickeln.

Die Säule 3a jetzt aktivieren

2026 einzahlen: Erwerbstätige mit Pensionskasse können 2026 bis zu 7’258 Franken einzahlen und vom steuerbaren Einkommen abziehen. Ohne Pensionskasse sind bis zu 20 Prozent des Erwerbseinkommens, maximal 36’288 Franken, möglich.

Vorsorgegeld investieren: Ein langer Anlagehorizont bietet die Chance, mit Wertschriften mehr aus dem 3a-Guthaben zu machen.

Regelmässig investieren: Ein Dauerauftrag automatisiert die Einzahlungen. In Verbindung mit einem regelmässigen Anlageauftrag werden auch die Investitionen auf unterschiedliche Marktphasen verteilt.

Passende Strategie wählen: Anlagehorizont, Risikofähigkeit und Risikobereitschaft bestimmen, welcher Wertschriftenanteil zur persönlichen Situation passt.

Mehrere 3a-Gefässe aufbauen: Mehrere 3a-Gefässe ermöglichen einen Bezug in unterschiedlichen Steuerjahren. Das kann je nach Wohnort und weiteren Vorsorgekapitalbezügen steuerliche Vorteile bieten.

2027 früh beginnen: Wer bereits ab Januar einzahlt und investiert, nutzt das ganze Jahr für den langfristigen Vermögensaufbau.

Welche Anlagestrategie passt?

Eine gute Anlagestrategie ist langfristig ausgerichtet und berücksichtigt die persönliche Risikofähigkeit, die Risikobereitschaft und den Anlagehorizont. Genau diese Faktoren fliessen bei der Zuger Kantonalbank auch in die Wahl einer passenden Wertschriftenlösung für die Säule 3a ein. 

«In der Beratung geht es nicht darum, möglichst viele Wertschriften zu kaufen. Entscheidend ist eine Strategie, die zur persönlichen Situation passt und auch in bewegten Marktphasen langfristig beibehalten werden kann.»

Andrea Teufer, Privatkundenberaterin, Zuger Kantonalbank

Mehr aus der Säule 3a machen

Die Säule 3a verbindet Steuervorteile mit langfristigem Vermögensaufbau. Wer früh beginnt, regelmässig einzahlt und die Chancen der Kapitalmärkte nutzt, gibt seinem Vorsorgegeld mehr Möglichkeiten, sich langfristig zu entwickeln.

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Ina Gammerdinger

Ina Gammerdinger

Ina Gammerdinger, Leiterin Content Marketing und Events bei der Zuger Kantonalbank, sorgt dafür, dass wichtige Themen bekannter werden. Im Kampagnen- und Brandmanagement verantwortet sie unter anderem die Themenschwerpunkte «Anlegen» und «Vorsorge». Ihre Kampagnen sollen begeistern und einen Mehrwert für die Bevölkerung im Wirtschaftsraum Zug schaffen. Deswegen bereichert sie mit ihren Tipps regelmässig den #ZugerKBlog.


Kategorien: Geld

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