Logo Zuger Kantonalbank

Zuger Kantonalbank

Wir begleiten Sie im Leben.
Übersicht

Di, 13. Nov 2018

Welche Rolle hat die Frau in der Vorsorge?

Ausgangslage für diesen kritischen Bericht ist die einst traditionelle Rollenverteilung in der Schweiz. Damit meine ich: Der Mann war berufstätig und verdiente gut, die Frau kümmerte sich zu Hause um die Kinder.

Absicherung im Scheidungsfall

Dieses traditionelle Familienbild hat den Aufbau der Sozialwerke stark geprägt. Es wurde primär der Hauptverdiener, der Mann, abgesichert. Und wie stand bzw. steht es um die Frau? Werfen wir einen Blick auf früher und heute. 

Absicherung im Scheidungsfall

Gehen wir von einem Scheidungsfall bei einer traditionellen Familie aus. An eine Scheidung hat der Gesetzgeber beim Aufbau der Sozialwerke anscheinend nicht gedacht. Denn ein wirkliches Regelwerk gibt es nicht. Vielmehr ist ein Flickwerk von Gerichtsurteilen entstanden, das den Richtern den Weg weisen soll. Die Gerichte halten sich mehrheitlich an diese Praxis und fällen die Scheidungsurteile entsprechend. Die Hausfrau und Mutter soll nicht schlechter gestellt werden. Das heisst, dass sie Alimente erhält und zu Hause auf die Kinder aufpasst – ohne einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Somit gab es früher viele geschiedene Frauen, die nicht arbeiten mussten und sich ausschliesslich der Kindererziehung widmen konnten. Die verheirateten Frauen hingegen waren meist berufstätig. Heisst das nun, dass diese Scheidungsurteile Anreiz boten, sich scheiden zu lassen? So weit möchte ich nicht gehen, aber ein kritisches Hinterfragen muss erlaubt sein. Denn Fakt ist, dass es diese Anreize ökonomisch gesehen gegeben hat. Das hat sogar das Bundesgericht erkannt und die Gerichtspraxis geändert.

Arbeitspensum als Mutter

Neu müssen Frauen in einem 50-Prozent-Pensum arbeiten, sobald das jüngste Kind eingeschult ist. Ihr Teilzeitpensum steigt auf 80 Prozent, wenn das jüngste Kind die Oberstufe besucht. Dieses Gerichtsurteil wird vieles ändern. Denn nun sind die Ausgangslagen für geschiedene und verheiratete Frauen wieder ähnlich und zielen in Richtung Beschäftigung ausser Haus. Ob die Veränderung gut oder schlecht ist, beurteile ich nicht. Ich als Berater kümmere mich ausschliesslich um Fakten, um meine Kundinnen und Kunden optimal beraten zu können.

Warum ich diesen kritischen Beitrag verfasst habe? Egal ob Single, geschieden, verheiratet, mit gut verdienendem Mann daheim oder erfolgreiche Karrierefrau: Frauen sollten sich in keine Rolle drängen lassen, sondern ihre Vorsorge selbst in die Hand nehmen. Und bitte nicht damit aufhören, wenn Sie Mutter oder Vater werden!

Unser Ratschlag

Nehmen Sie Ihre Vorsorge selbst in die Hand. Wir helfen Ihnen gerne dabei.

Zum Kontaktformular

David Sonderegger

«Passen Sie Ihre Policen und Ihre güterrechtliche Situation den neuen Gegebenheiten an.»

David Sonderegger

Berater Berufliche Vorsorge


Kategorien: Private Vorsorge

Tags: Finanzplanung , Vorsorgeplanung


Load more comments

Kommentar verfassen

Kommentar fehlt

Kommentar fehlt

E-Mail ungültig

E-Mail fehlt

Vorname, Name fehlt

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir werden diesen nach einer kurzen Prüfung freischalten.
-


Ihr Anliegen