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Fr, 15. Mai 2020

Was hat ein «Schwarzer Schwan» mit Vorsorge zu tun?

Im Zusammenhang mit der Corona-Krise ist gelegentlich von einem «Schwarzen Schwan» die Rede. Doch was ist eigentlich ein «Schwarzer Schwan»? Der Begriff geht zurück auf ein im Jahr 2007 veröffentlichtes Buch des Publizisten, Finanzmathematikers und Investmentbankers Nassim Nicholas Taleb mit dem Titel «The Black Swan», das sich mit unvorhersehbaren und folgenschweren Ereignissen beschäftigt.

Schwarzer Schwan

Corona und der «Schwarze Schwan» 

Schwarze Schwäne sind gemäss dem Autor höchst seltene und unwahrscheinliche Ereignisse, die extreme Auswirkungen für die direkt und indirekt Betroffenen haben, für die man jedoch im Nachhinein meist einleuchtende und verständliche Erklärungen findet.

Die Corona-Krise kann somit gewiss als Schwarzer Schwan gelten, da sie zu noch nie dagewesenen Einschränkungen der persönlichen Freiheit für Milliarden von Menschen geführt, einen der grössten und schnellsten Börsenabstürze aller Zeiten ausgelöst und die grösste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg verursacht hat. Gibt es eine verständliche Erklärung dafür? Angesichts von SARS, der Vogel- und der Schweinegrippe oder Ebola scheint es rückwirkend nicht verwunderlich, dass eine Pandemie früher oder später die Welt beschäftigen würde.

Anlegen in Zeiten von Corona

Was heisst das nun aber für Anleger, für die Vermögen und die Vorsorge? Wie soll man sich bezüglich Wertschriftenanlagen verhalten? Die Antwort mag erstaunen, doch eigentlich ändert der «Schwarze Schwan» Corona wenig, zumindest nicht für diejenigen, die wissen, dass das Wertschriftensparen dem Zinskonto über längere Zeiträume überlegen ist. Dennoch gilt es wie schon vor der Krise, die wichtigen Grundregeln des Wertschriftensparens zu befolgen:

  • Diversifikation bei den Anlagen
  • Regelmässig investieren
  • Strategie langfristig verfolgen

Diese Regeln gelten besonders für die Vorsorge. Durch den langen Anlagehorizont (sieben oder mehr Jahre) und die regelmässigen Einzahlungen ist die dritte Säule für das Wertschriftensparen geradezu prädestiniert. Wer näher vor der Pensionierung steht und einen Bezug von Säule-3a- Geldern plant, sollte hingegen sein Schwankungsrisiko und den Aktienanteil reduzieren. «Nicht alle Eier in einen Korb legen» lautet eine preisgekrönte Börsenweisheit. Das Risiko breit zu streuen, ist die wohl wichtigste Regel im Anlagegeschäft, da die Performance der einzelnen Anlageklassen in den verschiedenen Jahren sehr stark schwanken kann.

Vorteil Vorsorgefonds 

In die Vorsorgefonds der Zuger Kantonalbank kann bereits mit einem kleinen Betrag breit diversifiziert investiert werden. Die Fondsanteile sind liquid und können jederzeit verkauft sowie auf dem Vorsorgekonto gutgeschrieben werden. Der indexbasierte, passive Anlageansatz ist transparent und weist tiefe indirekte Kosten auf. Durch die Auswahl externer Anlageprodukte besteht nach dem «Best in Class»-Ansatz eine offene Architektur. Zudem können die Vorsorgefonds nach der Pensionierung als freie Anlagefonds weitergeführt werden. Eine Korrektur bietet immer auch Chancen für einen Einstieg oder den Ausbau beim Wertschriftensparen.


Unser Ratschlag

Profitieren Sie von den Vorteilen unserer Vorsorgefonds und investieren Sie nachhaltig in Ihre Zukunft!

Weitere Informationen

Bild: © Ewa Studio – stock.adobe.com


Ivo Hanusch

«Ab und zu tauchen Schwarze Schwäne auf. Mit der richtigen Strategie braucht man sie aber nicht zu fürchten!»

Ivo Hanusch

Leiter Investment Services & Development


Kategorien: Private Vorsorge

Tags: Aktien , Börse , Fonds , Vorsorgefonds , Wertschriftensparen


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