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Vorsorgeblog: Wir begleiten Sie im Leben.

Wie sorge ich am besten privat vor? Was muss ich bei einem Jobwechsel beachten? Machen Lebensversicherungen noch Sinn? Kann ich mir eine Frühpensionierung leisten? Muss ich als Firmeninhaber zusätzlich privat vorsorgen? Fragen über Fragen, die wir Ihnen hier auf unserem Blog gerne beantworten. 

Egal ob Finanzplanung, Steuern, private oder berufliche Vorsorge, Güter- und Erbrecht: Unsere Fachspezialisten sind Profis auf diesen Gebieten.  Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen – hier auf unserem Blog oder im persönlichen Beratungsgespräch.

Di, 26. Mrz 2019

Sind Pflegeheim- und ungedeckte Krankheitskosten steuerlich abzugsfähig?

Durch Unfall oder Krankheit können wir alle schnell aus der Bahn geworfen werden. Lange Spitalaufenthalte, plötzliche Erkrankungen oder Unfälle reissen uns aus dem Leben. Auch das Alter merken wir alle irgendwann einmal. Wie können wir uns für solche Situationen optimal absichern?

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Pflegeheimkosten

Hanni und Paul sind ein betagtes Ehepaar und leben in einer eigenen Wohnung. Beiden geht es gesundheitlich gut – bis das Schicksal zuschlägt und Paul schwer erkrankt. Sein Gesundheitszustand verbessert sich auch nach Monaten nicht, und Paul muss ins Pflegeheim.

Die finanziellen Aufwendungen im Pflegeheim belaufen sich auf 118’296 Franken für zwölf Monate. Davon übernehmen Krankenkasse, Wohnsitzgemeinde und IV (Hilflosenentschädigung) 49’536 Franken. Das Ehepaar muss also 68’760 Franken aus dem eigenen Einkommen und Vermögen berappen.

Bei bescheidenen Einkommensverhältnissen können bei der Ausgleichskasse Ergänzungsleistungen beantragt werden.

Wer bei alltäglichen Lebensverrichtungen wie Ankleiden, Aufstehen, Absitzen, Essen oder Körperpflege die Hilfe anderer Menschen benötigt, ist im Sinne der IV «hilflos» und hat Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung. Diese wird unabhängig von Einkommen und Vermögen ausbezahlt.

Weitere ungedeckte Krankheitskosten (Gesundheitskosten)

Ende Jahr können Hanni und Paul bei ihrer Krankenkasse eine Zusammenstellung der ungedeckten Krankheitskosten verlangen. Oftmals verschickt der Krankenversicherer diese Dokumente automatisch; sie können auch online angefordert werden. Auf diesem Auszug werden die selbst bezahlten Kosten der eingereichten Arztrechnungen ausgewiesen. Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihrer Krankenkasse auch weitere Auslagen wie Zahnarztkosten, Rechnungen für Brillen und Kontaktlinsen, Hörgeräte, ärztlich verordnete Massagen usw. angegeben haben und diese auf der Abrechnung ersichtlich sind.

Pflegeheimkosten und weitere selbst getragene Gesundheitskosten können vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden. Diese Chance gilt es zu nutzen!

Ein einfaches Berechnungsbeispiel (Steuererklärung Kanton Zug)

Grundsätzlich sollte man die Rechnungen der Krankenkasse einreichen, aber eine Kopie bei sich aufbewahren. Das macht dann Sinn, wenn Sie zum Beispiel keine Zahnpflegeversicherung abgeschlossen haben und somit die Rechnung nicht der Krankenkasse einreichen. Die Rechnung können Sie aber auf der Steuererklärung aufführen. So können Sie bei der nächsten Steuerperiode von einer tieferen Steuerrechnung profitieren.

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Bild: © Photographee.eu – stock.adobe.com


Rolf Müller

«Steuern sind Pflicht – Optimierung ist erlaubt.»

Rolf Müller

Steuerberater


Kategorien: Private Vorsorge , Steuern

Tags: Steuerplanung , Steuerservice


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