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Vorsorgeblog: Wir begleiten Sie im Leben.

Wie sorge ich am besten privat vor? Was muss ich bei einem Jobwechsel beachten? Machen Lebensversicherungen noch Sinn? Kann ich mir eine Frühpensionierung leisten? Muss ich als Firmeninhaber zusätzlich privat vorsorgen? Fragen über Fragen, die wir Ihnen hier auf unserem Blog gerne beantworten. 

Egal ob Finanzplanung, Steuern, private oder berufliche Vorsorge, Güter- und Erbrecht: Unsere Fachspezialisten sind Profis auf diesen Gebieten.  Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen – hier auf unserem Blog oder im persönlichen Beratungsgespräch.

Mo, 20. Mai 2019

Schenkung oder Erbvorbezug?

Wenn die Eltern älter werden, stehen viele Fragen im Raum. Oft wird dann auch der Wunsch vieler Eltern konkreter, ihren Kindern bereits zu Lebzeiten etwas zu übergeben. Die Form der richtigen Zuwendung unter Lebenden muss aber gut überlegt werden.

Schenkung-oder-Ervorzug

Erbrecht einfach erklärt:

Als Vorsorgeberater beantworte ich täglich Fragen zur Erbschaftsregelung. Auf eine Kundenanfrage gehe ich heute hier näher ein. Mein Kunde Reto Stocker* stellte mir in der Beratung folgende Frage:

«Meine verwitwete Mutter möchte mir einen Geldbetrag als Schenkung oder als Erbvorbezug zuwenden. Was unterscheidet eine Schenkung von einem Erbvorbezug, und welche Formalitäten sind zu beachten?»

Gerne habe ich ihm folgenden Ratschlag gegeben:

«Eine Schenkung unterscheidet sich von einem Erbvorbezug insoweit, als dass im Todesfall des Schenkers der Schenkungsbetrag grundsätzlich nicht an den eigenen Erbteil angerechnet wird, das heisst nicht zur Ausgleichung zu bringen ist. Ein Erbvorbezug dagegen ist auszugleichen und wird gegenüber den anderen Erben im Todesfall an den eigenen Erbteil angerechnet. Je nach Höhe des Betrags empfehle ich eine vertiefte Beratung zu diesem Thema, da mit lebzeitigen Zuwendungen Pflichtteilsansprüche anderer Erben verletzt werden können.

In steuerrechtlicher Hinsicht unterscheiden sich im Kanton Zug Erbvorbezüge nicht von Schenkungen.

Wenn Sie von Ihrer Mutter ohne genaue Bezeichnung einen Geldbetrag erhalten, besteht die gesetzliche Vermutung, dass es sich dabei um einen Erbvorbezug handelt. Wenn Ihre Mutter eine Schenkung machen möchte, hat sie dies explizit in einer Willensäusserung als Schenkung zu bezeichnen, zum Beispiel bei einer Überweisung bei der Vergütungsmitteilung.

Im Kanton Zug sind sowohl Schenkungen als auch Erbvorbezüge an Nachkommen von der Schenkungs- resp. Erbschaftssteuer befreit.»

Das Thema ist sehr komplex und individuell zu analysieren. Wenn Sie sichergehen möchten, dann kommen Sie wie Herr Stocker für eine Beratung zu uns.

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*Name frei erfunden

Bild: © swisshippo – stock.adobe.com


Philip Luthiger

«Mein letzter Wille soll Freude und keinen Streit schaffen.»

Philip Luthiger

Berater Güter- und Erbrecht


Kategorien: Güter- und Erbrecht

Tags: Altersvorsorge , Finanzplanung , Steuerplanung , Vorsorge , Vorsorgeplanung


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