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Vorsorgeblog: Wir begleiten Sie im Leben.

Wie sorge ich am besten privat vor? Was muss ich bei einem Jobwechsel beachten? Machen Lebensversicherungen noch Sinn? Kann ich mir eine Frühpensionierung leisten? Muss ich als Firmeninhaber zusätzlich privat vorsorgen? Fragen über Fragen, die wir Ihnen hier auf unserem Blog gerne beantworten. 

Egal ob Finanzplanung, Steuern, private oder berufliche Vorsorge, Güter- und Erbrecht: Unsere Fachspezialisten sind Profis auf diesen Gebieten.  Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen – hier auf unserem Blog oder im persönlichen Beratungsgespräch.

Mo, 14. Okt 2019

Leibrente oder Pensionskasseneinkauf?

Thomas ist 64 Jahre alt. Er stellt sich die Frage, ob er vor seiner Pensionierung die Pensionskassenrente aufstocken oder eine Leibrente kaufen soll.

Leibrente-oder-Peinsionskasseneinkauf

Mit einem Pensionskasseneinkauf lässt sich die Altersrente erhöhen. Angesichts des in den letzten Jahren stetig gesunkenen Rentenumwandlungssatzes seiner Pensionskasse wird er auf eine Alternative in der Form einer Leibrente aufmerksam. Diese private Versicherungslösung erfüllt mit einer lebenslangen Rente denselben Zweck. Aber ist der Erwerb einer Leibrente im Vergleich zu einem Pensionskasseneinkauf attraktiver?

Vergleich Leibrente und Pensionskassenlösung

Nachdem Thomas eine Offerte für eine Leibrente eingeholt hat, stellt er fest, dass der Rentenumwandlungssatz noch tiefer als jener seiner Pensionskasse ist. Häufig sind die Rentenumwandlungssätze von Leibrenten so ausgestaltet, dass die Summe der Rentenzahlungen erst nach dem 90. Lebensjahr die Höhe des Investitionsbetrags erreicht.

Werden die Steuern mitberücksichtigt, wird der Vergleich etwas komplizierter. Ein Pensionskasseneinkauf lässt sich vorteilhaft vom steuerbaren Einkommen in Abzug bringen. Beim Kauf einer Leibrente mit Rückgewähr fallen hingegen Steuern in der Form einer Stempelabgabe an. Die Leistungen aus Pensionskasse und Leibrente werden ebenfalls unterschiedlich hoch besteuert. 

Ehepartner/in versichern

Abhängig von der familiären Situation, sollten unbedingt auch die Leistungen nach einem Todesfall mitberücksichtigt werden. Die meisten Pensionskassen sehen für den Ehegatten eine Hinterlassenenrente in der Höhe von 60 Prozent der Altersrente vor. Je nach Reglement kann auch eine Lebenspartnerrente mitversichert sein. Eine Leibrente lässt sich hingegen mit und ohne Rückgewähr oder auf zwei begünstigte Personen ausstellen. Die Rentenumwandlungssätze variieren dementsprechend.

Tipp

Der unbedachte Kauf einer Leibrente kann sich – trotz der vermeintlich tiefen Rentenumwandlungssätze der Pensionskassen – als teure Investition erweisen. Thomas sollte sich die Sache reiflich überlegen.

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Bild: © Ljupco Smokovski – stock.adobe.com


Philipp Baggenstos

«Werden Sie aktiv und nehmen Sie Ihre Vorsorge rechtzeitig in Angriff.»

Baggenstos Philipp

Berater Finanzplanung


Kategorien: Pensionsplanung , Private Vorsorge


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