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Vorsorgeblog: Wir begleiten Sie im Leben.

Wie sorge ich am besten privat vor? Was muss ich bei einem Jobwechsel beachten? Machen Lebensversicherungen noch Sinn? Kann ich mir eine Frühpensionierung leisten? Muss ich als Firmeninhaber zusätzlich privat vorsorgen? Fragen über Fragen, die wir Ihnen hier auf unserem Blog gerne beantworten. 

Egal ob Finanzplanung, Steuern, private oder berufliche Vorsorge, Güter- und Erbrecht: Unsere Fachspezialisten sind Profis auf diesen Gebieten.  Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen – hier auf unserem Blog oder im persönlichen Beratungsgespräch.

Do, 28. Nov 2019

Eine Typenfrage: Wie sorgen Sie vor?

Machen Sie sich aufgrund der Entwicklungen von AHV und Pensionskassen auch Sorgen um die finanzielle Sicherheit im Alter? Vertrauen Sie bei der eigenen Altersvorsorge ausschliesslich auf das altbewährte Sparkonto? Auch Judith (44) hat sich bis heute nicht mit Kapitalanlagen beschäftigt und sieht darin primär Verlustrisiken und keine Chancen. Aber welche Konsequenzen ergeben sich für diese Menschen, wenn es um ihre private Altersvorsorge geht? Heute porträtieren wir die ängstliche und misstrauische Berufsfrau.

Judith-aengstlicher-Vorsorgetyp

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Was waren das noch für Zeiten, als man mit Kassaobligationen und Festgeldanlagen seine Ersparnisse ohne Risiken anlegen konnte. Da drängten sich Gedanken über Aktien, Anleihen, Fonds usw. gar nicht auf. Heute führt kein Weg mehr an Wertschriften vorbei, wenn man nicht riskieren möchte, dass die Ersparnisse nach Abzug von Gebühren, Steuern und Teuerung keinen Ertrag mehr abwerfen. Mit dieser Situation ist auch Judith konfrontiert. Sie ist Teamleiterin in einem mittelständischen Handelsunternehmen und kann sich mit ihren Einkünften ein sorgenfreies Leben finanzieren. Sie ist trotz der medialen Angstmacherei überzeugt, dass sowohl die AHV wie auch ihre Pensionskasse ihr später ein angemessenes Alterseinkommen sichern werden. Entsprechend hortet sie ihre finanziellen Reserven auf einem Sparkonto. Immerhin hat sie vor fünf Jahren begonnen, den zulässigen Maximalbeitrag auf ein Sparen-3a-Konto einzuzahlen, um so wenigstens Steuern zu sparen. Was Judith bei ihrer Strategie nicht bedenkt, sind die damit verbundenen Opportunitätskosten. So berücksichtigt sie nicht, dass die Zinsen auf ihrem Sparkonto, aber auch diejenigen auf dem Sparen-3a-Konto nahe bei null liegen und so keinen Mehrertrag generieren. Würde dieser Zustand nur von kurzer Dauer sein, wäre er noch verkraftbar. Doch die Zinsen sinken seit über 20 Jahren und haben damit auch die bis dahin so wertvolle Wirkung des Zinseszinseffekts zunehmend verpuffen lassen.

Wer früh beginnt und lange dabei bleibt, hat mehr zu ernten 

Judith wäre aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse – sie kann jedes Jahr 12'000 Franken zur Seite legen – eigentlich prädestiniert, in Wertschriften zu investieren. Stattdessen hat sie wertvolle Jahre und die Chance auf zusätzliche Erträge verstreichen lassen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Zur Veranschaulichung hier ein Rechenbeispiel:

Wenn Judith die nächsten 20 Jahre lang jeden Monat 1'000 Franken auf ihr Sparkonto einzahlt und dort durchschnittlich 1 Prozent Zins erhält, wird sie am Ende dieser Laufzeit eine Summe von 265'561 Franken erreicht haben. Wenn sie denselben Betrag in derselben Periodizität anstatt auf ihr Sparkonto in einen ausgewogenen Fondssparplan investiert, darf sie mit einer durchschnittlichen Rendite von 3 Prozent rechnen und wird am Ende die Summe von 328'302 Franken angespart haben. 

Mein Rat an Judith

  • Kontakt mit der Hausbank aufnehmen und sich über die Anlagemöglichkeiten ausführlich beraten lassen.
  • Nicht benötigte Liquiditätsreserven in einen Fondssparplan gemäss ermitteltem Risikoprofil investieren.
  • Auch die Sparen-3a-Beiträge in einer Wertschriftenlösung gemäss dem ermittelten Risikoprofil anlegen.

Identifizieren Sie sich mit Judith?

Dann kommen Sie doch mal vorbei zu einem unverbindlichen Gespräch. Wir überprüfen Ihre finanzielle Absicherung gerne.

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Rolf Schäppi

«Nicht auf bessere Zeiten warten, wenn es bereits heute Lösungen für die Zukunft gibt.»

Rolf Schäppi

Leiter Finanzplanung und Steuern


Kategorien: Private Vorsorge

Tags: Fondssparplan , Säule 3a , Sparen 3 , Steuern , Vorsorgetypen , Wertschriftensparen


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