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Mo, 09. Nov 2020

Willensvollstrecker: Der letzte Wille zählt

Eines Tages werden wir alle Erblasser oder Erblasserin sein. Die meisten hoffen darauf, dass nach dem eigenen Ableben die Erbteilung reibungslos abläuft. Doch reicht hier «hoffen»?

Vorsorgeblog Willensvollstrecker

Bild: © Adobe Stock, Rh2010



Das Ehepaar Meier hat drei erwachsene Töchter und einen Sohn. Nebst ihrem selbst bewohnten Einfamilienhaus haben sie noch eine Ferienwohnung im Kanton Graubünden, ein Rustico im Tessin und eine Finca in Spanien. Eine Tochter lebt irgendwo im Ausland und hat vor einigen Jahren den Kontakt zu ihren Eltern und Geschwistern abgebrochen. Unter den restlichen Familienangehörigen besteht ein herzliches Verhältnis.

Was ist eigentlich ein Willensvollstrecker?

Der Willensvollstrecker kümmert sich um die gesamte Abwicklung des Nachlasses. Er hat den Kontakt zu den Behörden und Ämtern (Erbschaftsamt, Steueramt, Grundbuchamt usw.), verwaltet die Erbschaft, bezahlt die Rechnungen und macht allfällige Forderungen gegenüber Dritten geltend usw. Er macht Vorschläge zur Teilung des Erbes und vermittelt zwischen den Erben. Die Teilung wird für die Erben verbindlich mit dem Abschluss eines Teilungsvertrags (Art. 634 ZGB). Ein professioneller Willensvollstrecker unterbreitet den Erben deshalb am Schluss einen Erbteilungsvertrag, der die einzelnen Schritte der Nachlassabwicklung schriftlich festhält und eine detaillierte Abrechnung enthält. Stimmen alle Erben diesem Erbteilungsvertrag zu, wird dieser verbindlich, sodass der Willensvollstrecker die Aufteilung des Erbes vornehmen kann. Nach Möglichkeit hat der Willensvollstrecker den Erben bereits eine Zwischenteilung vorgeschlagen und einen Teil des Erbes an die Erben ausbezahlt.

Wer kann Willensvollstrecker sein?

Als Willensvollstrecker kann nur eine handlungsfähige Person beauftragt werden. Ansonsten werden keine fachlichen Anforderungen an den Willensvollstrecker gestellt. Die Ernennung eines Erben als Willensvollstrecker kann jedoch zu Interessenkonflikten führen und ist deshalb weniger ratsam.

Wann macht es Sinn, einen Willensvollstrecker einzusetzen?

Bei einer solchen familiären Konstellation wie bei der Familie Meier und bei Liegenschaften im In- und Ausland ist die Ernennung eines Willensvollstreckers sicher sinnvoll. Andernfalls müssen sich die Erben selber um die Teilung kümmern und jemanden mit der Teilung beauftragen, wenn sie diese nicht selber vornehmen können oder wollen. Da ein solches Mandat sehr komplex ist, ist es wichtig, für diese Funktion eine erfahrene Fachperson zu ernennen oder beizuziehen. Die Zuger Kantonalbank verfügt über das entsprechende Fachwissen und bietet ihren Kunden solche Dienstleistungen an.

Wie ernenne ich einen Willensvollstrecker?

Die Ernennung eines Willensvollstreckers erfolgt in einem Testament, das jederzeit abgeändert oder aufgehoben werden kann.

Hoffen Sie nicht, handeln Sie rechtzeitig.



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Monika Günter

«Mit der Ernennung einer neutralen, fachkundigen Person als Willensvollstrecker kann ich viele Komplikationen bei der Erbteilung vermeiden.»

Monika Günter

Leiterin Güter- und Erbrecht


Kategorien: Güter- und Erbrecht , Vorsorgeblog

Tags: Altersvorsorge , Finanzplanung , Steuerplanung , Vorsorge , Vorsorgeplanung


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