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Vorsorgeblog: Wir begleiten Sie im Leben.

Wie sorge ich am besten privat vor? Was muss ich bei einem Jobwechsel beachten? Machen Lebensversicherungen noch Sinn? Kann ich mir eine Frühpensionierung leisten? Muss ich als Firmeninhaber zusätzlich privat vorsorgen? Fragen über Fragen, die wir Ihnen hier auf unserem Blog gerne beantworten. 

Egal ob Finanzplanung, Steuern, private oder berufliche Vorsorge, Güter- und Erbrecht: Unsere Fachspezialisten sind Profis auf diesen Gebieten.  Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen – hier auf unserem Blog oder im persönlichen Beratungsgespräch.

Mo, 04. Jan 2021

Reduktion des Arbeitspensums: Was bedeutet das für meine Vorsorge?

Eine Reduktion des Arbeitspensums zieht oft einschneidende Konsequenzen in der persönlichen Vorsorge nach sich. Nicht nur das monatliche Budget spürt diese Veränderung – auch der langfristige Kapitalaufbau und die damit verbundenen Altersleistungen werden beeinflusst. Die nachfolgenden Erläuterungen zeigen die Folgen eines reduzierten Einkommens im Schweizerischen Vorsorgesystem auf.

Reduktion Arbeitspensum

Bild: © Adobe Stock, Momius

Staatliche Vorsorge / 1. Säule

Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit sind beitragspflichtig. Die Beiträge an die staatliche AHV werden prozentual berechnet, vom Bruttolohn abgezogen und an die staatliche Vorsorge weitergeleitet. Als Basis für die spätere Altersrente sind sowohl die geleisteten Beitragsjahre wie auch das durchschnittlich erwirtschaftete Erwerbseinkommen massgebend. Ein zukünftig niedrigeres Einkommen bedeutet ein tieferes angerechnetes Durchschnittseinkommen, was wiederum später eine tiefere AHV-Altersrente nach sich zieht.

Berufliche Vorsorge / 2. Säule

Bei einem Mindestjahreslohn von 21’510 Franken sind Arbeitnehmende an die Pensionskasse des Arbeitgebers angeschlossen. Sinkt das Arbeitspensum und damit der Jahreslohn unter diese Eintrittsschwelle, ist man nicht mehr BVG-versichert, und es werden keine Sparbeiträge in die Vorsorgestiftung einbezahlt, die wiederum später für eine höhere Altersrente fehlen.

Private Vorsorge / 3. Säule

Hier wird zwischen der gebundenen und der freien Vorsorge unterschieden. Arbeitnehmende mit einem Pensionskassenanschluss können jährlich bis zu 6’883 Franken (Stand 2021) in ihre gebundene Vorsorge einzahlen. Die geleistete Zahlung ist in der Steuererklärung vom steuerbaren Einkommen abziehbar und dient somit nicht nur der Altersvorsorge, sondern auch der Steueroptimierung.

Erwerbstätige Personen ohne Pensionskassenanschluss sind berechtigt, 20 Prozent des Erwerbseinkommens bis zum Höchstbetrag von 34’416 Franken in ihre gebundene Vorsorge einzuzahlen. Einzahlungen in die freie Vorsorge sind frei wählbar und in der Regel beim späteren Bezug steuerfrei.

Für ein persönliches Vorsorgegespräch laden wir Sie gerne ein.



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«Die individuelle Vorsorgeplanung ist ein wichtiger Schritt, um sich der persönlichen Situation bewusst zu sein und rechtzeitig die richtigen Vorkehrungen für später zu treffen.»

Michael Hutmacher

Geschäftsstellenleiter Neuheim


Kategorien: Private Vorsorge , Vorsorgeblog

Tags: Arbeitspensum , Vorsorge , Vorsorgeplanung


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