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Brauche ich eine Vermögensanalyse?

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Der Aufbau eines Vermögens braucht Zeit. Gehen Sie es also frühzeitig an. Gelegenheiten wie eine Immobilie oder eine Investition ergeben sich oft plötzlich. Schade, wenn dann das nötige Vermögen fehlt.

© Adobe Stock, Kzenon

Träume realisieren braucht Zeit

Lisa und Marco Zgraggen träumen von einer Eigentumswohnung und haben bereits ein Objekt entdeckt. Dieses hat einen Wert von 1,8 Millionen Franken, beide haben gehobene Ansprüche, vor allem, was die Lage angeht. Da sie sich aber der Marktrisiken von Wertschriften bewusst sind, sparen sie die Anzahlung für ihre Traumimmobilie in Form von Kontoguthaben zusammen. Wohl wissend, dass sie nur dann im Stande sind, schnell zuzuschlagen, wenn diese Guthaben nicht investiert sind. Ihre Sparguthaben setzen sich einerseits aus zwei Säule-3a-Konten im Wert von 240’000 Franken und andererseits aus einem simplen Sparkonto in Höhe von 360’000 Franken bei ihrer Hausbank zusammen.

Mit Weitblick investieren

Schnell stellt das junge Ehepaar fest, dass sie für die Bank ein interessanter Hypothekarkunde sind. Allerdings merkt Lisa Zgraggen, dass die Bank ihnen nicht die beste Lösung offerieren will, sondern sie einfach in Richtung maximaler Belastung drängt. Die Bank hat überhaupt kein Verständnis, als das Ehepaar dann doch eine kleinere, ältere Wohnung im Wert von 1,5 Millionen Franken in Betracht zieht, weil sie dann über 35 Prozent anzahlen können anstatt der üblichen 20 Prozent. Enttäuscht wenden sich die Zgraggens an die Zuger Kantonalbank. Dort werden zuerst die Bedürfnisse analysiert. Ihr Vermögensaufbau endet nicht beim Erstkauf einer Immobilie, sondern die Vermögensplanung wird bis zum Lebensende weitergeplant. Themen wie die Finanzierung der Ausbildung der geplanten Kinder oder auch die Altersvorsorge stehen ebenfalls im Zentrum der Planung.
 

 Die erste Immobilie oder Anlage muss nicht immer gleich die letzte sein. Profis empfehlen Ihnen immer die Immobilie oder die Anlage, die zu Ihrer aktuellen Lebenssituation passt.

David Sonderegger, Berater Berufliche Vorsorge bei der Zuger Kantonalbank

Das langfristige Ziel ins Auge fassen

Damit Familie Zgraggen die Abhängigkeit von ihrer Erstimmobilie nach der Anzahlung von 500’000 Franken reduzieren kann, werden schon vor dem Wohnungskauf zukünftige Vermögenspläne diskutiert. Der Berater weist sie darauf hin, dass die nicht verwendeten 100’000 Franken auch als Investition in Aktien und Fonds den Wohlstand mehren und den Lohndruck verringern. Als Illustration dient eine Waage. Die Schalen Geld und Sachwerte auf der Waage müssen die Balance halten, wenn man langfristig erfolgreich Vermögen aufbauen will. Dieses Bild leuchtet Familie Zgraggen ein, und sie beschliessen, die preiswerte Wohnung im Wert von 1,5 Millionen zu erwerben, damit sie danach ihren Vermögensaufbau in Form von Fondsguthaben fortsetzen können. Ein erster wichtiger Schritt ist getan. In den kommenden Jahren werden Lisa und Marco Zgraggen ihre weitere Gehaltsentwicklung abwarten, um sich dann nochmals mit ihrem Berater auszutauschen und die nächsten Schritte zu planen.
 

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David Sonderegger

David Sonderegger

David Sonderegger, Berater Berufliche Vorsorge, beschäftigt sich seit 2007 mit der professionellen Beratung rund um Pensionskassen bei Firmenkunden. Neue Generationen von Unternehmern werden in die Vorsorgepläne eingebunden, damit am Ende nach vierzig vielseitigen Berufsjahren in der interessanten Zuger Wirtschaftsregion noch Geld für den dritten Lebensabschnitt übrigbleibt.


Kategorien: Zukunft

Tags: Berufliche Vorsorge , Familie , Finanzieren , Immobilien , Private Vorsorge , Sparen , Vermögen