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Wie Lernende Schule, Hobbys und Ausbildung unter einen Hut bringen

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Für viele Schülerinnen und Schüler ist der Wechsel ins Berufsleben mit dem Start der Lehre eine grosse Umstellung. Wie Livia (17 Jahre, 1. Lehrjahr), Michel (17 Jahre, 2. Lehrjahr) und Lorentina (18 Jahre, 3. Lehrjahr) diese Herausforderung bei der ZugerKB meistern, erzählen sie im Interview.

© Adobe Stock Prostock-Studio

Was sind eure Hobbys? 

Livia: Klavier spielen, ins Fitnessstudio gehen, ab und zu babysitten, etwas mit Freunden unternehmen.

Michel: In meiner Freizeit treibe ich viel Sport. Ich spiele seit zwölf Jahren beim FC Baar. Im Winter fahre ich gerne Ski und spiele häufig Eishockey. Der Wintersport ist eine gute Abwechslung zum Fussball. Auch viel mit Freunden zu unternehmen, ist mir wichtig. 

Lorentina: Ich spiele seit 2013 in einem Fussballverein. Meistens trainiere ich zwei bis dreimal in der Woche je eineinhalb Stunden. Am Wochenende findet dann meistens noch ein Spiel statt, sei es ein Freundschaftsspiel oder ein Meisterschaftsspiel. Nebenbei babysitte ich auch sehr gerne, vor allem im Familienkreis. Ich habe sehr viel Geduld und liebe es, mit Kindern zu spielen.

Wie oft lernt ihr für die Schule am Kaufmännischen Bildungszentrum Zug?

Livia: Ich versuche, jeden Tag ein wenig zu lernen, sodass ich es gut aufteilen kann und nicht in Stress komme.

Michel: Ich bin eine etwas faule Person. Ich würde sagen, dass ich genug lerne, allerdings wäre es sicher möglich, etwas mehr zu lernen. 

Lorentina: Wenn man im Unterricht gut mitmacht, gewinnt man dadurch viel Freizeit und muss nicht mehr viel investieren. Trotzdem lerne ich jeweils zwei- bis dreimal in der Woche für die Schule. Meistens dauern diese «Sessions» zwei bis drei Stunden, je nachdem, wie viele Prüfungen ich in dieser Woche habe oder welches Fach geprüft wird. Zum Beispiel investiere ich mehr Zeit für Wirtschaft und dafür weniger in den Sprachfächern.

Wie bringst du die Schule, deine Hobbys und das Lernen unter einen Hut?

Livia: Ich finde, wenn man die Zeit in der Schule gut nutzt, ist es keine grosse Herausforderung. Auch muss man seine Fächer etwas priorisieren. Daher lerne ich auch nicht für jedes Fach.

Michel: Das Aufpassen und Mitmachen in der Schule erleichtern das Lernen. So kann ich auch praktisch immer ins Training.

Lorentina: Ich teile mir meine Zeit ein und plane für mich, an welchem Tag ich was und wie lange mache. Da die Trainings an fixen Tagen sind, ist für mich klar, dass ich die anderen Tage für das Lernen planen muss. Dadurch spare ich viel Zeit am Wochenende, denn mein Ziel ist es, jeweils am Samstag und Sonntag möglichst wenig zu machen. In diesen drei Jahren hat das jeweils sehr gut funktioniert.

Hast du irgendwelche Tipps für zukünftige Lernende, wie man sich am besten selber organisiert?

Livia: Ich würde es jedem empfehlen, das meiste unter der Woche zu lernen, sodass man am Wochenende viel Freizeit hat.
Michel: Das Lernen aufteilen, im Unterricht mitmachen, allgemein viele Notizen machen und wichtige Termine notieren. So kommt man nicht in Stress, und alles bleibt übersichtlich und organisiert.
Lorentina: Mein Tipp ist es, immer zu planen. Durch den Plan hat man einen guten Überblick über die Tasks, die erledigt werden müssen. Wichtig ist es jedoch, dass man sich Freizeit und Hobbys auch gleich einplant und nicht nur die Lernphasen, damit man sich auch auf etwas freuen kann. Ausserdem gibt das Häkchen bei einer Aufgabe immer ein gutes Gefühl, etwas erledigt zu haben.

Wenn man also dranbleibt und allem zur rechten Zeit genug Aufmerksamkeit schenkt, bleibt genug Zeit, um alles unter einen Hut zu bringen. Natürlich helfen die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner immer wieder und unterstützen die Lernenden der ZugerKB mit wertvollen Ratschlägen.

 

Michel Ruf

Michel, 17 Jahre
2. Lehrjahr

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Lorentina,18 Jahre
3. Lehrjahr

ZugerKBlog Kukeli Loretina

Livia, 17 Jahre
1. Lehrjahr

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Sabrina Gwerder

Sabrina Gwerder

Sabrina Gwerder, HR-Beraterin, ist seit Anfang 2021 bei der Zuger Kantonalbank tätig. Sie unterstützt das HR-Team bei der Betreuung der 24 Lernenden. Ihnen steht sie mit Rat und Tat zur Seite. Sie plant deren Einsätze während der Ausbildungszeit und macht sich auf die Suche nach potenziellen Nachwuchstalenten. Privat verbringt sie gerne viel Zeit mit der Familie und Freunden, macht Sport und reist sehr gerne.


Kategorien: Karriere

Tags: Familie , Mitarbeiter


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