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29.11.2021

Zuger Kantonalbank zeigt drei Anlageszenarien für 2022 auf

Die Zuger Kantonalbank hat für das kommende Jahr drei Szenarien definiert, wie Anlegerinnen und Anleger ihr Portfolio ausrichten können. Auch 2022 sind die Anlagechancen intakt – wichtig sind und bleiben Agilität und Diversifikation.

Aus Sicht der Zuger Kantonalbank dürfte mit grosser Wahrscheinlichkeit das Basisszenario eintreten; darauf baut sie ihre Anlagestrategie 2022 auf, und es zeigt den Anlegerinnen und Anlegern, wie sie aus heutiger Sicht ihr Portfolio strukturieren können. Die beiden Nebenszenarien beleuchten andere mögliche Entwicklungen im Anlagejahr 2022. So können die Kundinnen und Kunden gezielt reagieren, wenn es anders kommt als erwartet.

Basisszenario «Aufschwung und Normalisierung der Zinsen»

Im Basisszenario entwickelt sich die globale Konjunktur weiterhin solide. Lieferengpässe nehmen im ersten Halbjahr ab. Für einen Aufschwung sorgen die anhaltend hohe Nachfrage und das fiskalisch freundliche Umfeld. Die US-Notenbank FED beendet ihre Anleihenkäufe bis Mitte Jahr. Die Inflation bleibt nur vorübergehend hoch. Die FED dürfte die Leitzinsen frühestens im zweiten Halbjahr anheben. Europa und die Schweiz folgen frühestens 2023. Dazu Alex Müller, Chief Investment Officer der Zuger Kantonalbank: «Um Renditechancen zu nutzen, empfehlen wir eine breite Diversifikation über alle Anlageklassen mit einem deutlichen Fokus auf Aktien.» Sehr wichtig ist eine selektive Auswahl von Sektoren und Einzeltiteln. «Die Gewinner dürften weiterhin aus den Sektoren Technologie, Gesundheitswesen und Industrie stammen. Zu den Verlierern gehören Branchen, die verstärkt reguliert werden, wie beispielsweise Energie.»

Nebenszenario «Asset Inflation»

Das Nebenszenario tritt ein, wenn die hohen Inflationsraten schneller als erwartet sinken. Lieferengpässe werden schneller beseitigt, Rohstoffpreise sinken wieder auf ein tieferes Niveau. Dazu kommen eine freundliche Fiskalpolitik, rekordhohe Ersparnisse und eine aufgestaute Nachfrage. Die Zentralbanken halten die Leitzinsen weiterhin tief. In diesem geldpolitisch expansiven Umfeld bleibt die Konjunktur weiterhin stark, die Preise für riskante Anlagen und auch für Immobilien steigen. Dieses Szenario begünstigt Aktienanlagen aus zyklischeren Märkten. «Neben Qualitätstiteln, die wir im Basisszenario bevorzugen, lohnt es sich, zusätzlich konjunktursensitive Titel und Wachstumsaktien ins Portfolio zu nehmen. Bei den Schwellenländern bleiben wir wegen der Situation in China vorerst zurückhaltend. Zu den Gewinnern dürften jedoch Hochzinsanleihen zählen, denn sie haben tiefe Ausfallraten und positive laufende Renditen», sagt Alex Müller.

Risikoszenario «Überhitzung»

Im Risikoszenario verharrt die Inflation auch im zweiten Halbjahr 2022 auf hohem Niveau. Lieferengpässe bleiben bestehen, die starke Nachfrage trifft auf ein ungenügendes Angebot und lässt die Preise steigen. Höhere Löhne und steigende Mieten dürften die Folge sein. Die Zentralbanken müssen auf die hohe Inflation reagieren: Die Rückführung der ultraexpansiven Geldpolitik, verbunden mit Zinserhöhungen, zwingt die Zentralbanken auf einen schmalen Grat zwischen Inflationssteuerung und Rezessionsrisiko. Zu einer Stagflation dürfte es aus heutiger Sicht nicht kommen. Dazu Alex Müller: «Dieses Szenario wäre für Anlegerinnen und Anleger sehr anspruchsvoll. Aus Art und Ausmass der Reaktionen der Zentralbanken würden sich diverse Herausforderungen ergeben. In diesem Szenario kommen Aktien und Staatsanleihen unter Druck, weil die steigenden Zinsen die Bewertungen belasten. Bei Aktieninvestitionen ist es notwendig, gut zu selektieren. Als Alternative zu den Anlageklassen Aktien und Obligationen könnten auch Cash und Gold gefragt sein.»

Downloads

Medienmitteilung (PDF/57KB) Anlageszenario 2022 (PDF/878KB)

Auskunft
Doris Zetzema, Zuger Kantonalbank
Bahnhofstrasse 1, 6301 Zug
Telefon 041 709 16 59


Kategorien: 2021 / Medienmitteilungen

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