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Eigentumswohnungen

Höchstpreise sind alltäglich

Die Transaktionspreise erreichten neue Höchststände. Mittlerweile wird eine gängige Wohnung, die vor zehn Jahren noch weniger als 1 Million Franken kostete, für knapp 1,6 Millionen Franken gehandelt. Nur schon zwischen dem 2. Quartal 2020 und dem 2. Quartal 2021 hat sich ein mittleres Objekt im Kanton Zug um 5,1 Prozent verteuert.

Der erneute Anstieg der Eigenheimpreise hat gute Gründe: Die tiefen Zinsen machen Finanzierungen billiger. Wegen Corona ist die zu Hause verbrachte Zeit gestiegen. Deshalb ist Wohneigentum begehrter denn je. Die Suchportale im Kanton Zug zählen 25 Prozent mehr Nachfrage als Anfang 2020. Bei grossen Wohnungen mit 5,5 und mehr Zimmern beträgt der Zuwachs gar 35 Prozent. Die wachsende Nachfrage ergibt immer kürzere Vermarktungszeiträume – mittlerweile sind es nur noch 28 Tage. In kaum einem anderen Schweizer Kanton werden die angebotenen Objekte so schnell absorbiert wie in Zug.

Gebaut wird weniger denn je

Eine weitere Ursache für die rasant gestiegenen Preise ist das notorisch knappe Angebot. Anfang 2016 wurden auf Internetportalen oder in Printmedien quartalsweise jeweils mehr als 500 Eigentumswohnungen zum Verkauf inseriert. Mittlerweile sind es weniger als ein Drittel. Im zweiten Quartal 2021 befanden sich knapp 130 Eigentumswohnungen in der Vermarktung. Das ist weniger als 1 Prozent des Wohnungsbestands und das tiefste je gemessene Niveau im Kanton Zug. Mehrfamilienhäuser mit Stockwerkeigentum wurden in den letzten Jahren nur noch in geringer Zahl neu gebaut. Was auf den Markt kam, wurde rasch abgesetzt.

Hoher Nachfragedruck

Trotz hoher Preise bleiben Eigentumswohnungen im Kanton Zug umworben. Es gibt kaum Leerstand. Per 1. Juni 2021 zählte man im Kanton lediglich 55 leerstehende Eigentumswohnungen. Eine ausgesprochen zahlungskräftige Klientel zieht es weiterhin hierher. Gründe dafür sind die tiefe Steuerbelastung, die hochdotierten Arbeitsmöglichkeiten und die Nähe zu den Wirtschaftsräumen Zürich und Luzern. Weil das Kaufangebot aller Voraussicht nach klein bleiben wird, können weiter steigende Preise nicht ausgeschlossen werden.

Regionale Preisbandbreiten: Eigentumswohnungen

(in CHF pro Quadratmeter, 2021)

Regionale Angebotsmengen: Eigentumswohnungen

(Anzahl angebotene Objekte im Quartal)

Regionale Preisentwicklung: Eigentumswohnungen

(Index 1. Quartal 2011 = 100)

Marktausblick Eigentumswohnungen 2022

Erläuterung der jeweiligen Niveaus in der Tabelle Marktausblick

Preise: hoch = mehr als 5 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 5 Prozent über oder unter dem kantonalen Wert, tief = mehr als 5 Prozent unter dem kantonalen Wert
Angebot und Bautätigkeit: hoch = mehr als 20 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 20 Prozent über oder unter dem kantonalen Wert, tief = mehr als 20 Prozent unter dem kantonalen Wert