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Knappheit prägt die Zuger Wohnungsmärkte

Wohneigentum ist in vielen Schweizer Regionen gesucht wie selten zuvor. Vermehrtes Homeoffice, das Bedürfnis nach mehr Wohnqualität sowie günstige Finanzierungskonditionen lassen die Nachfrage weiter steigen. Das gilt in besonderem Masse für Wohneigentum im Kanton Zug. Das Kaufangebot wird immer knapper und dementsprechend teurer. Auch im Zuger Mietwohnungsmarkt besteht mittlerweile ein struktureller Nachfrageüberhang.

Schweizweit tiefste Leerstandsquote

Dank seiner attraktiven Rahmenbedingungen geniesst der Kanton Zug als Wohnstandort eine ungebrochen starke Anziehungskraft. Im vergangenen Jahr stieg die Einwohnerzahl um 0,9 Prozent, womit das Bevölkerungswachstum erneut das landesweite Niveau von 0,7 Prozent übertraf. Die Zuwanderung ist ein erheblicher Treiber für den steigenden Wohnraumbedarf. Dadurch ist nicht nur das inserierte Angebot in den letzten Jahren laufend zurückgegangen, sondern es steht auch kaum noch Wohnraum leer: Per Mitte Juni 2021 verfügte der Kanton Zug über die landesweit tiefste Leerwohnungsziffer von 0,35 Prozent (Schweizer Durchschnitt: 1,54 Prozent).

Grosser Wunsch nach Zuger Wohnraum

Trotz verhältnismässig hoher Immobilienpreise ist im Kanton Zug auch künftig mit intensiver Wohnraumnachfrage zu rechnen. Die hiesige Wirtschaft befindet sich auf Wachstumskurs und bietet gute Beschäftigungsaussichten in wertschöpfungsstarken Branchen. Das fördert den Zuzug hochqualifizierter und entsprechend einkommensstarker Arbeitskräfte. Das schon heute hohe Aufkommen an Zupendlerinnen und Zupendlern aus anderen wirtschaftsstarken Regionen beinhaltet eine zusätzliche potenzielle Wohnraumnachfrage.

Dem grossen Interesse steht nur ein geringes Angebot gegenüber. In den vergangenen vier Quartalen wurden lediglich rund 500 Einheiten baubewilligt. In den vergangenen zehn Jahren lag der Durchschnitt bei 700 Wohnungen jährlich. Das mittelfristig neu hinzukommende Wohnungsangebot könnte der Markt rasch absorbieren, wenn es den Erwartungen der Suchenden entspricht. Somit dürften 2022 sowohl die Eigenheimpreise als auch die Wohnungsmieten tendenziell steigen.

Kennzahlen zur Zuger Wirtschaft

(jeweils aktueller Datenstand)

Zuger Wohneigentum: Preisentwicklung

(Transaktionspreise, Index 1. Quartal 2011 = 100)