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Vielfältiges Büroflächenangebot

Im Kanton Zug besteht ein weiterhin überdurchschnittlich grosses Büroflächenangebot. Im 2. Quartal 2021 waren Flächen von rund 200’000 Quadratmeter inseriert, immerhin gegen 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ursache ist die Vermarktung von grösseren Neubauprojekten an sehr guten Lagen, die auch den erneuten Anstieg der Angebotsmieten für Büroflächen erklärt. Der Grossteil der verfügbaren Objekte befindet sich mittlerweile nicht mehr in der Stadt Zug, sondern in den Gemeinden Baar und Risch. Beide gerieten mittlerweile in den Fokus der Immobilienentwickler.

Die für Firmen weiterhin hohe Standortattraktivität des Kantons Zug dürfte indessen die Geschäftsflächennachfrage hoch halten. Dank der aktuellen wirtschaftlichen Erholung ist mit erneuten Impulsen auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen. Vermehrtes Homeoffice könnte zwar den Bedarf an zusätzlichen Büroflächen schmälern – gleichzeitig bringt eine hybride Arbeitsweise aber auch ganz neue Platzbedürfnisse mit sich, die abgedeckt werden müssen. Vor allem neu erstellte, qualitativ hochwertige Flächen haben weiterhin gute Absorptionschancen.

Stabilität bei Gewerbeflächen

Der Markt für Industrie- und Gewerbeflächen zeigt sich derweil stabil. Schon seit einigen Jahren werden durchschnittliche Flächenund Lagequalitäten dieses Segments in Baar und Cham für konstant rund 120 Franken pro Quadratmeter und Jahr angeboten, in der Stadt Zug sind es derzeit 150 Franken. Die Neubautätigkeit zieht zwar auch im gewerblichen Bereich wieder an, es handelt sich jedoch zumeist um Eigenbedarfsbauten. Da es nur vereinzelte Neubauprojekte mit Mietflächen gibt, ist auf der Angebotsseite wenig Bewegung zu erwarten.

Anspruchsvolles Umfeld für Verkaufsflächen

Bei Verkaufsflächen bleibt die Situation – wie fast überall in der Schweiz – herausfordernd für die Eigentümerschaft. Der Detailhandel ist zwar bislang recht gut durch die Corona-Pandemie gekommen, doch das Online-Geschäft gewinnt stetig Marktanteile und setzt den stationären Handel unter Druck. Immerhin: Dieser profitiert grundsätzlich von der überdurchschnittlich grossen Kaufkraft im Zuger Einzugsgebiet. Allerdings ist das Gesamtvolumen der im Kanton Zug angebotenen Verkaufsflächen zuletzt wieder gestiegen. Die neuen Flächen entstehen zumeist in begrenztem Umfang, meist als ein Element gemischt genutzter Überbauungen. Dennoch ist nicht auszuschliessen, dass wegen der steigenden Leerstände die Mietpreise bei Neu- und Wiedervermietungen nach unten angepasst werden müssen.

Entwicklung der Angebotsmieten: Büroflächen

(Index 1. Halbjahr 2011 = 100)

Marktausblick Geschäftsflächenmarkt 2022