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News und Analysen
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In den vergangenen Wochen war vermehrt zu lesen, dass diverse Indizes neue Rekordhöhen erreicht haben. Schweizer Aktien, US-amerikanische Aktien, der Gold- und der Silberpreis… die Liste lässt sich beinahe beliebig fortsetzen. Macht es unter Berücksichtigung dieser Tatsachen denn überhaupt Sinn, derzeit noch zu investieren? Oder sollte man die nächste Korrektur abwarten, um zu tieferen Preisen einsteigen zu können? Wir erklären, warum jetzt trotzdem ein guter Zeitpunkt ist, um zu investieren.
Nach drei Zinssenkungen in Folge pausiert auch die amerikanische Notenbank, und die Leitzinsen bleiben in den USA, in der Schweiz und auch im Euroraum vorerst unverändert. Der Blick richtet sich allerdings nach Japan, wo sich Sorgen um die Staatsschulden und ein Dilemma der Bank of Japan abzeichnen. Gleichzeitig setzt die erneute Aufwertung des Schweizer Frankens die SNB unter Handlungsdruck. Wir geben einen Rückblick auf das Geschehen am Zins- und Obligationenmarkt im Januar und einen Ausblick auf die Erwartungen am Markt für die kommenden Monate.
Die Zinsen auf Sparkonten und Festgelder in Schweizer Franken sind nach einer kurzen Phase positiver Verzinsung wieder nahe bei null. Anlegerinnen und Anleger erzielen auf ihrer Liquidität kaum noch Erträge, während gleichzeitig ein schleichender Kaufkraftverlust droht. In dieser Publikation zeigen wir auf, wie vorhandene Liquidität auch im aktuellen Umfeld rentabel und risikooptimiert eingesetzt werden kann. Konkret stellen wir Lösungen vor, mit denen sich mit überschaubarem Risiko Renditen von rund 2 bis 3 Prozent in Schweizer Franken erzielen lassen.
Tiefe Zinsen, eine niedrige Leerwohnungsziffer und die rückläufige Aktivität am Neubaumarkt führen dazu, dass indirekte Schweizer Immobilienanlagen weiterhin eine attraktive Investitionsmöglichkeit darstellen. Die vorherrschende Nachfrage von institutionellen Investoren wie Pensionskassen und Versicherungen nach «konservativen» Anlagemöglichkeiten, die eine regelmässige Ausschüttung in Aussicht stellen, stützt die Preise von der Nachfrageseite. Die in der Schweiz grundsätzlich positive Nettozuwanderung hat ebenfalls eine unterstützende Wirkung auf die Immobilienpreise. Die Schweizerische Nationalbank hat den Leitzins im vergangenen Jahr schrittweise auf null gesenkt. Die tieferen Opportunitätskosten führen dazu, dass Immobilienanlagen relativ betrachtet attraktiver geworden sind.
Die amerikanische Fed enttäuscht nicht und senkt im Dezember zum dritten Mal in Folge die Zinsen. Während von der EZB und der SNB im Jahr 2026 wenig zu erwarten ist, sind die Weichen in den USA auf ein spannendes Jahr gestellt: In der Fed zeichnet sich eine zunehmende Spaltung ab, und es bleibt abzuwarten, ob der neue Vorsitzende das Gremium hinter sich vereinen kann. Wir geben einen Rückblick auf das Geschehen am Zins- und Obligationenmarkt im Dezember und einen Ausblick auf die Erwartungen am Markt für die kommenden Monate.