Disclaimer:
Die auf dieser ZugerKB Website publizierten Informationen dienen zu Marketingzwecken. Weitere rechtliche Hinweise
News und Analysen
Regelmässig stellen wir für Sie relevante Informationen zur Weltwirtschaft und zu den wichtigsten Märkten zusammen. Profitieren Sie von unserer Research-Expertise aus unserem grossen Partner-Netzwerk.
Geopolitische Konflikte und damit verbundene Preisanstiege bei fossilen Brennstoffen führen an den Finanzmärkten zu einem Wiederaufflammen von Inflationsängsten. Dadurch ist Aufwärtsdruck auf die Zinsen entstanden, was sich negativ auf die Bewertung von kotierten Immobilienanlagen niedergeschlagen hat. Die strukturellen Faktoren, die die Schweizer Immobilienpreise stützen, bleiben jedoch intakt. Die Schweiz weist weiterhin eine tiefe Leerwohnungsziffer auf, und die Aktivität am Neubaumarkt bleibt verhalten. Auch in den Portfolios institutioneller Anleger dürfte die Nachfrage nach Schweizer Immobilien stabil bleiben, selbst wenn die Zinsen weiter ansteigen.
Tiefe Zinsen, eine niedrige Leerwohnungsziffer und die rückläufige Aktivität am Neubaumarkt führen dazu, dass indirekte Schweizer Immobilienanlagen weiterhin eine attraktive Investitionsmöglichkeit darstellen. Die vorherrschende Nachfrage von institutionellen Investoren wie Pensionskassen und Versicherungen nach «konservativen» Anlagemöglichkeiten, die eine regelmässige Ausschüttung in Aussicht stellen, stützt die Preise von der Nachfrageseite. Die in der Schweiz grundsätzlich positive Nettozuwanderung hat ebenfalls eine unterstützende Wirkung auf die Immobilienpreise. Die Schweizerische Nationalbank hat den Leitzins im vergangenen Jahr schrittweise auf null gesenkt. Die tieferen Opportunitätskosten führen dazu, dass Immobilienanlagen relativ betrachtet attraktiver geworden sind.