Disclaimer:
Die auf dieser ZugerKB Website publizierten Informationen dienen zu Marketingzwecken. Weitere rechtliche Hinweise
News und Analysen
Regelmässig stellen wir für Sie relevante Informationen zur Weltwirtschaft und zu den wichtigsten Märkten zusammen. Profitieren Sie von unserer Research-Expertise aus unserem grossen Partner-Netzwerk.
Die globalen Aktienmärkte markieren neue Rekordhochs. Aus Sicht der Technischen Analyse zeigen sich derzeit keine signifikanten Divergenzen, die die laufende Kursrallye auf mittel- und langfristige Sicht ernsthaft gefährden würden. Das grösste Risiko besteht aus unserer Sicht vielmehr darin, nicht in Aktien investiert zu sein oder eine im Verhältnis zum persönlichen Risikobudget zu niedrige Aktienquote zu halten. Entsprechend bleiben wir gegenüber globalen Aktien weiterhin positiv eingestellt.
Der Krieg im Iran zieht sich in die Länge, Öl notiert wieder nahe bei 100 USD pro Barrel und plötzlich dominieren erneut Inflationssorgen. Nach der breiten Entspannung im Juni hat der Markt wieder gedreht und die Kapitalmarktzinsen in der Schweiz und in Europa handeln deutlich höher. Wir blicken zurück auf das Geschehen am Zins- und Obligationenmarkt im Juli und geben einen Ausblick auf die Markterwartungen für die kommenden Monate.
Für viele Schweizer Investorinnen und Investoren stellen Aktien aus Schwellenländern eher einen Nebenschauplatz dar. In der Vergangenheit hat die Performance dieses Anlagesegments auch nicht überzeugt. In den 2010er-Jahren lieferten Aktien aus entwickelten Märkten deutlich bessere Renditen als Beteiligungspapiere aus den sogenannten Emerging Markets, die sich mehr oder weniger seitwärts bewegt hatten. Auch während und nach der Covid-Pandemie war die Performance der Schwellenländer im Vergleich zu den übrigen Aktienmärkten eher schwach. Doch Mitte 2025 hat sich das Blatt gewendet. Aktien aus Schwellenländern weisen seither gar bessere Renditezahlen aus als die medial omnipräsenten US-Technologieaktien und sind bei den Profiteuren des KI-Booms an der Spitze anzutreffen.
Tiefe Zinsen, eine stabile Wirtschaft und die anhaltende Wohnraumknappheit stützen Schweizer Immobilienanlagen. Kotierte Immobilienfonds profitieren von steigenden Mieterträgen und attraktiven Ausschüttungen. Gleichzeitig bleiben die Bewertungen anspruchsvoll und damit sensitiv gegenüber steigenden Zinsen, Stimmungswechseln und regulatorischen Eingriffen. Insgesamt sprechen die Fundamentaldaten weiterhin für Schweizer Immobilienfonds als ertragsstabile Anlageklasse mit langfristigem Wertpotenzial.
Die nachlassenden Spannungen im Nahen Osten entlasten die Energiepreise und bremsen die Inflation. Wir erhöhen die Aktienquote und bauen Schweizer Aktien aus. Wegen der vergleichsweise hohen Kosten sichern wir den US-Dollar etwas weniger ab als bisher. Hinsichtlich Obligationenanlagen halten wir uns weiterhin zurück.