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News und Analysen
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Die Leitzinsen bleiben in den USA, in der Schweiz und auch im Euroraum vorerst unverändert. Die Schweizerische Nationalbank und die Europäische Zentralbank geraten aufgrund eines starken CHF und EUR gegenüber dem USD jedoch unter zunehmenden Handlungsdruck. Wir geben einen Rückblick auf das Geschehen am Zins- und Obligationenmarkt im Februar und einen Ausblick auf die Erwartungen am Markt für die kommenden Monate.
In den vergangenen Wochen war vermehrt zu lesen, dass diverse Indizes neue Rekordhöhen erreicht haben. Schweizer Aktien, US-amerikanische Aktien, der Gold- und der Silberpreis… die Liste lässt sich beinahe beliebig fortsetzen. Macht es unter Berücksichtigung dieser Tatsachen denn überhaupt Sinn, derzeit noch zu investieren? Oder sollte man die nächste Korrektur abwarten, um zu tieferen Preisen einsteigen zu können? Wir erklären, warum jetzt trotzdem ein guter Zeitpunkt ist, um zu investieren.
Eine Dividendenstrategie am Schweizer Aktienmarkt hat sich im abgelaufenen Jahr einmal mehr ausbezahlt. Der SPI Select Dividend 20 Index erzielte eine Gesamtrendite von knapp 20 Prozent. Damit wurde die Outperformance gegenüber dem breiten Swiss Performance Index über die letzten zehn Jahre weiter ausgebaut. Auch für 2026 sind die Aussichten positiv. Die Ausschüttungen dürften weiter steigen und einen neuen Rekordwert erreichen. Zudem bleibt die durchschnittliche Dividendenrendite des Schweizer Aktienmarkts von 2,8 Prozent auf einem attraktiven Niveau, insbesondere im aktuellen Tiefzinsumfeld. Wir empfehlen, laufende Erträge wiederum in Dividendenaktien zu reinvestieren, um einerseits vom Zinseszinseffekt und andererseits von deren geringen Kursschwankungen und der stabilisierenden Wirkung im Portfoliokontext zu profitieren. Für zahlreiche Schweizer Dividendenaktien spricht eine attraktive Kombination aus Renditehöhe, Verlässlichkeit und Wachstum. Unser Favorit ist Zürich Versicherung, die neu auf unserer Top-Pick-Liste erscheint. Liegt der Fokus hingegen auf einem starken Anstieg der Dividendenrendite, dann sind Helvetia Baloise, Swisscom oder Stadler erwähnenswert. Darüber hinaus sind für steuerbefreite Ausschüttungen und hohe Dividendenrenditen Sunrise, Clariant oder Holcim die Favoriten.
Nach drei Zinssenkungen in Folge pausiert auch die amerikanische Notenbank, und die Leitzinsen bleiben in den USA, in der Schweiz und auch im Euroraum vorerst unverändert. Der Blick richtet sich allerdings nach Japan, wo sich Sorgen um die Staatsschulden und ein Dilemma der Bank of Japan abzeichnen. Gleichzeitig setzt die erneute Aufwertung des Schweizer Frankens die SNB unter Handlungsdruck. Wir geben einen Rückblick auf das Geschehen am Zins- und Obligationenmarkt im Januar und einen Ausblick auf die Erwartungen am Markt für die kommenden Monate.
Gold profitiert von einer nach wie vor konfliktreichen geopolitischen Situation, einem schwachen US-Dollar und der steigenden Verschuldungsquote westlicher Volkswirtschaften. Die starke Abwertung der Leitwährungen USD und JPY reflektieren Sorgen über die Verschuldungssituation der USA und Japan, weshalb Gold als historisch zuverlässiges Wertaufbewahrungsmittel eine willkommene Alternative ist. Der steigende Kurstrend des Goldpreises hat sich deshalb weiter beschleunigt, und wir erhöhen unser Kursziel auf USD 6’000 bei einem Anlagehorizont von ein bis sechs Monaten.